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Gesundheit

Schwangerschaftsbeschwerden mildern

Während der Schwangerschaft vollbringt der Körper Höchstleistungen und die Gefühle fahren Achterbahn. Medikamente sollten jetzt jedoch nur im Notfall und dann immer nur in Absprache mit dem Arzt oder der Hebamme eingenommen werden, um das Kind zu schützen. Zum Glück gibt es eine ganze Palette sanfter und wirkungsvoller Mittel, die jetzt hilfreich sind. Belastet Sie Sodbrennen in der Schwangerschaft oder kämpfen Sie mit ständiger Übelkeit, können Sie diese unangenehmen Schwangerschaftsbeschwerden mit einfachen Tricks "abstellen".

Übelkeit während der Schwangerschaft

Fast alle Frauen fühlen sich in den ersten Schwangerschaftsmonaten erschöpft und viele leiden unter Übelkeit, nicht nur morgens, sondern zu jeder Tageszeit. Ein bewährtes Mittel gegen Übelkeit in der Schwangerschaft ist Ingwer – in Scheiben geschnitten und überbrüht als Tee oder in Kapselform aus der Apotheke oder Drogerie. Auch Vitamin-B6-Kapseln können helfen, da in der Schwangerschaft leicht ein Mangel dieses Vitamins entstehen kann, der ebenfalls Übelkeit auslösen kann. Eisentabletten hingegen können die Übelkeit verstärken.

Bei morgendlicher Übelkeit hilft es, bereits vor dem Aufstehen schon eine Kleinigkeit im Bett zu frühstücken (Zwieback, trockenes Brot oder einen Joghurt) und den Tag langsamer anzufangen. Ansonsten gilt: Essen Sie, worauf Sie Lust haben. Grundsätzlich sollte der Magen nicht mit großen, schweren oder fetten und säurehaltigen Mahlzeiten belastet werden. Besser ist es, mehrmals über den Tag verteilt einen leichten Imbiss zu sich zu nehmen. Ein kleiner Snack als Notration hilft gegen das Abfallen des Blutzuckerspiegels, was ebenfalls die Übelkeit verstärken kann. Wenn Essen gar nicht möglich ist, sollte darauf achtet werden genügend Flüssigkeit, auch in Form von Kräutertees, Säften oder Suppen zu sich zu nehmen.

Stress

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Stress jeglicher Art verstärkt alle Schwangerschaftsbeschwerden. Gerade zu Beginn, wenn noch gar nichts sichtbar ist, erwarten viele Frauen von sich, dass im Beruf alles so weitergehen soll wie bisher. Besser ist es, die eigenen Ansprüche etwas zurückzuschrauben, um Entlastung zu bitten und im Lauf des Tages immer mal wieder kurze Ruhepausen einzulegen. Normalerweise lassen Erschöpfung und Übelkeit ab dem vierten Schwangerschaftsmonat, wenn der Körper sich auf die Schwangerschaft eingestellt hat, deutlich nach und es tritt eine Phase des Wohlfühlens ein. Wenn das Erbrechen jedoch weiter anhalten sollte oder dazu führt, dass gar keine Nahrung aufgenommen werden kann, sollten auf jeden Fall ein Arzt oder die Hebamme konsultiert werden.

Verstopfung

Verstopfung gehört zu den allgemeinen Schwangerschaftsbeschwerden so normal wie Sodbrennen in der Schwangerschaft. Progesteron, das Hormon, das in der Schwangerschaft dafür sorgt, dass der Unterleib entspannt ist, wirkt auch auf Magen und Darm, sodass es eher zur Verstopfung kommt. Die Einnahme von Eisentabletten kann diese Tendenz noch verstärken. Da Abführmittel vorzeitige Wehen auslösen können, sind auch hier sanfte Mittel angesagt. Regelmäßige Bewegung, eine Bauchmassage mit Fenchelöl, ballaststoffreiche Kost mit Obst, Gemüse und Vollkornprodukten und viel Flüssigkeit sorgen für einen weichen Stuhlgang. Auch geschroteter Leinsamen, Flohsamen oder Milchzucker sind hilfreich für eine gute Verdauung in der Schwangerschaft.

Sodbrennen in der Schwangerschaft

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Sodbrennen in der Schwangerschaft ist nichts Ungewöhnliches. Auch nach der Schwangerschaft kann dies noch auftreten. Vor allem im letzten Drittel der Schwangerschaft ist Sodbrennen eines der häufigsten Schwangerschaftsbeschwerden bei werdenden Müttern. Äußerst lästig und unangenehm empfinden viele Frauen das Sodbrennen, weil es ausgerechnet während der Ruhephasen am meisten auftritt. Sodbrennen entsteht, wenn saure Magenflüssigkeit in die Speiseröhre gelangt und dort die empfindlichen Schleimhäute reizt. Ist man schwanger, tritt Sodbrennen besonders häufig auf, weil die Gebärmutter auf den Magen einen gewissen Druck ausübt. Weitere Ursache für häufiges Sodbrennen in der Schwangerschaft kann aber auch die h hormonelle Situation der werdenden Mutter sein. Wenn man schwanger ist, sind deswegen kleine, leichte Mahlzeiten ratsam.

Das hilft bei Sodbrennen in der Schwangerschaft: Haselnüsse oder Mandeln, zu einem Brei zerkaut und langsam hinuntergeschluckt, helfen, indem sie die Magensäure neutralisieren.

Dicke Beine

Die allgemeine Gefäßerweiterung in der Schwangerschaft, verstärkte Einlagerung von Wasser im Gewebe und der zunehmende Druck der Gebärmutter auf die Beckenvenen können den Rückfluss des Blutes in den Beinen erschweren, sodass Krampfadern und Hämorrhoiden leichter entstehen. Meist bildet sich beides nach der Schwangerschaft wieder zurück. Warm-kalte Wechselduschen, viel Bewegung und Sport für Schwangere wie Gymnastik und Schwimmen stärken die Venen. Gut ist es auch, die Beine sooft wie möglich hochzulegen. Einengende Kleidung und langes Sitzen, zum Beispiel beim Autofahren, sollte in der Schwangerschaft unbedingt vermieden werden. Wenn bereits Krampfadern oder eine Neigung dazu bestehen, helfen Stützstrümpfe und Salben, die Arnika, Hamamelis oder Rosskastanie enthalten. Bei Hämorrhoiden helfen Sitzbäder mit Kamille, Malve oder Eichenrinde oder kleine Eiskompressen. Wenn die Schwangerschaftsbeschwerden zu stark sind, können lindernde Salben oder Zäpfchen verordnet werden. Vollwertige Ernährung und ausreichend Flüssigkeit sorgen für weichen Stuhlgang.

Wadenkrämpfe

Gegen Ende der Schwangerschaft werden Wadenkrämpfe immer häufiger. Sie sind ein Zeichen für Magnesiummangel und treten meist nachts auf. Hier hilft Strecken der Waden und Anspannen der Muskeln oder ein feuchtwarmer Wickel. Eine ausgewogene kalziumreiche (Milchprodukte, Fisch, Nüsse, Sesam, Vollkorn, Grünkohl) und magnesiumreiche (Mandeln, Äpfel, Nüsse, Weizenkeime, Feigen) Ernährung, viel Bewegung und Sport für Schwangere wie Schwimmen wirken schützend.

Hautjucken

Schwangerschaftsbeschwerden wie Wadenkrämpfe und Hautjucken sind nicht ungewöhnlich. Kalzium und Vollwertkost helfen auch bei einer verstärkten Neigung zu Hautjucken an Bauch, Oberschenkeln und Fußrücken, was unangenehm, aber medizinisch nicht bedenklich ist. Bitte nicht kratzen und keine ätherischen Öle verwenden! Salzbäder, kalte Umschläge und Waschungen mit Essigwasser im Verhältnis 1:1 helfen gegen den Juckreiz.

Dehnungsstreifen

Bindegewebsschwäche ist die Ursache für das Entstehen von Schwangerschaftsstreifen an Bauch, Brüsten, Gesäß, Oberschenkeln und Oberarmen. Die Streifen sind also in erster Linie eine Sache der Veranlagung. Sie werden später nicht völlig verschwinden, aber verblassen. Heißes und langes Baden sowie enge Kleidung sind zu vermeiden. Eine eiweiß- und vitaminreiche Kost, ausreichendes Trinken sowie sanfte Massage mit pflanzlichen Ölen stärken das Bindegewebe. Pflegetipps bei Schwangerschaftsbeschwerden mit der Haut finden Sie auch im Rossmann babywelt Ratgeber unter „Hautpflege“.

Rückenschmerzen

Rückenschmerzen gehören leider wie auch Sodbrennen zur Schwangerschaft. Wobei Rückenschmerzen meist im letzten Drittel der Schwangerschaft auftreten, weil das Kind auf das Kreuzbein drückt und das zusätzliche Gewicht die Wirbelsäule belastet. Oft führt das auch zu Schmerzen am Schambein oder Ischiasbeschwerden. Regelmäßige spezielle Gymnastikübungen, Yoga und Rückenschwimmen beugen vor und lindern diese typischen Schwangerschaftsbeschwerden. Auch eine Massage oder eine Wärmflasche tun gut. Flache Schuhe, eine aufrechte Haltung und Barfußlaufen stärken den Rücken in der Schwangerschaft.

Checklisten hier kostenlos downloaden

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Lesetipp

  • Das große Buch der Schwangerschaft & Geburt. Angelika Tiefenbacher, Compact Verlag
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