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Vorsorge

Sollte ich meinen Beckenboden trainieren?

Ein gesunder Beckenboden meistert wichtige Aufgaben, die uns unbeschwert durchs Leben gehen lassen. Er trägt unsere inneren Organe, schützt vor Inkontinenz. Schwangerschaft und Geburt gehen nicht spurlos an ihm vorbei, daher ist es wichtig, den Beckenboden durch effektive Übungen wieder zu trainieren und fit zu machen.

wie verändert sich der beckenboden in der schwangerschaft?

Gegen Ende der Schwangerschaft drückt die Gebärmutter mit maximaler Größe und enormem Gewicht auf den Beckenboden. Diese besondere Belastung führt häufig zu Schwangerschaftsinkontinenz, da der Schließmuskel der Harnblase nicht länger optimal unterstützt werden kann. Diese normalen Folgen einer Schwangerschaft sowie Verletzungen des Damms, die bei einer vaginalen Geburtentstehen können, tragen dazu bei, den Beckenboden merklich zu schwächen. In der ersten Zeit nach der Geburt kann er seine Aufgaben nur noch eingeschränkt erfüllen. Jetzt gilt es, den Beckenboden gezielt zu trainieren, damit er schnell zu alter Kraft und Spannung zurückfindet, z.B. mit den Übungen der Rückbildungsgymnastik.

mit welchen übungen kann ich den beckenboden gezielt trainieren?

Häufig ist die Wundheilung nach einer Geburt nach sechs Wochen so weit vorangeschritten, dass mit dem Trainieren durch leichte Rückbildungsübungenbegonnen werden kann. Hebamme Susanne Otte-Seybold: „Grundsätzlich ist es wichtig, sich aufrecht hinzustellen, in eine Grundspannung zu gehen und sich dann auf die Zehenspitzen zu stellen.“ Im Rückbildungskurs wird Gymnastik mit Übungen zum Körperbewusstsein vermittelt. Oft leiten Hebammen die Kurse, die direkte Rückmeldungen zur Ausführung der Übungen geben.

welche funktionen hat der beckenboden eigentlich?

Der Beckenboden besteht aus Muskel- und Bindegewebe und erfüllt verschiedene wichtige Aufgaben. Er schließt den Rumpf ab und trägt die inneren Organe. Mit seiner natürlichen Spannung sorgt er für Kontinenz, indem er unterstützend auf den unteren Teil der Harnröhre sowie auf die Schließmuskeln der Harnblase und des Anus wirkt. Husten, Niesen, Lachen, Hüpfen, Tragen – der Beckenboden hält bei Belastungen der unteren Organe gegen und stabilisiert. So schützt er vor unkontrolliertem Urinverlust. Beim Geschlechtsverkehr wird er entspannt. Während des Orgasmus pulsiert er, wechselt also schnell zwischen Entspannung und Anspannung – auch so kann man den Beckenboden ganz nebenbei trainieren.

reicht ein kurs?

Ein starker Beckenboden schützt ein Leben lang vor vielen Beschwerden. Wenn die Gewebespannung nachlässt, ist es also wichtig, den Beckenboden regelmäßig zu trainieren. Inkontinenz und Senkungserscheinungen können so vorgebeugt werden. Das Training durch den zumeist zehnstündigen Rückbildungskurs nach einer Geburt reicht demnach nicht, um ein Leben lang davon zu zehren. Vielmehr sollte die dort erlernte Gymnastik weiterhin zu Hause durchgeführt werden. Für die meisten Übungen eignen sich Hilfsmittel wie ein aufgerolltes Handtuch oder ein Ball, sodass sie mühelos in den Alltag integriert werden können – wie zum Beispiel diese Übung: In Rückenlage einfach die Beine anwinkeln, das Hilfsmittel liegt in der Kniekehle. Beim Einatmen den Beckenboden anspannen, mit der Ausatmung Ball oder Handtuch zwischen Ober- und Unterschenkeln zusammendrücken und wieder entspannen. Zehnmal wiederholen.

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