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Finanzielle Zuschüsse

Elterngeld und Mutterschaftsgeld beantragen – Was steht uns zu?

Elterngeld, Mutterschaftsgeld, Mutterschutzlohn, Kindergeld – für werdende Mütter und Väter gibt es finanziell viel zu bedenken. Wie in vielen an-deren Fällen gilt auch hier: Wer sich frühzeitig kümmert, vermeidet später unnötigen Fristen-stress. Wann Sie Elterngeld, Mutterschaftsgeld und andere Zuschläge bekommen und wo Sie sie beantragen, erfahren Sie hier.

Bekomme ich in jedem Fall Elterngeld?

Elterngeld können Sie unabhängig davon, ob und wo sie vor der Geburt Ihres Kindes gearbeitet haben, bei der Elterngeldstelle beantragen. Wo diese angesiedelt ist, erfahren Sie in Ihrer Gemeinde- oder Stadtverwaltung. Das Elterngeld beträgt mindestens 300 und höchstens 1.800 Euro. Ein Elternteil erhält maximal für ein Jahr lang Elterngeld; zwei zusätzliche Monate kann der andere Elternteil beantragen. Alleinerziehende haben Anspruch auf 14 Monate.

Mehrlingseltern erhielten bis Ende 2014 nicht nur einen Elterngeldanspruch pro Geburt, sondern zusätzlich für jedes einzelne neugeborene Kind. Zusätzlich hatten sie Anspruch auf einen sogenannten Mehrlingsbonus. Das hat sich allerdings zum Stichtag 01.01.2015 geändert: Anstatt für jedes einzelne neugeborene Kind, können Eltern von Mehrlingen seitdem nur noch für den erstgeborenen Mehrling Elterngeld beziehen. Darüber hinaus steht ihnen ein Mehrlingszuschlag von je 300 Euro für das zweite und jedes weitere Kind zu. Durch die Einführung des Elterngeld-Plus haben sich weitere Veränderungen für Zwillingseltern ergeben, deren Kinder ab dem 01.07.2015 geboren wurden: Zusätzlich zum Elterngeld-Plus haben sie Anspruch auf Partnerschaftsbonusmonate für ihre Kinder.

Weitere Infos dazu finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Familie: www.bmfsfj.de

Wo beantrage ich Mutterschaftsgeld?

Den Antrag auf Mutterschaftsgeld reichen Sie bei Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung ein. Sie zahlt Ihnen in der Mutterschutzfrist – sie reicht in der Regel von sechs Wochen vor der Geburt bis acht Wochen danach – 13 Euro Mutterschaftsgeld pro Kalendertag. Ist Ihr Nettolohn höher, muss der Arbeitgeber diese Differenz ausgleichen. Wenn Sie nicht selbst in einer gesetzlichen Krankenversicherung Mitglied sind oder wenn Sie privat krankenversichert sind und gleichzeitig zu Beginn der Schwangerschaft angestellt waren (auch Minijob), wird das Mutterschaftsgeld – maximal 210 Euro – vom Bundesversicherungsamt gezahlt. Den Antrag auf Mutterschaftsgeld reichen Sie bei Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung ein. Sie zahlt Ihnen in der Mutterschutzfrist – sie reicht in der Regel von sechs Wochen vor der Geburt bis acht Wochen danach – 13 Euro Mutterschaftsgeld pro Kalendertag. Ist Ihr Nettolohn höher, muss der Arbeitgeber diese Differenz ausgleichen. Wenn Sie nicht selbst in einer gesetzlichen Krankenversicherung Mitglied sind oder wenn Sie privat krankenversichert sind und gleichzeitig zu Beginn der Schwangerschaft angestellt waren (auch Minijob), wird das Mutterschaftsgeld – maximal 210 Euro – vom Bundesversicherungsamt gezahlt.

Zusammengefasst: Welche finanziellen Leistungen stehen uns als Eltern zu?

Müssen Frauen aufgrund ihrer Schwangerschaft die Tätigkeit wechseln oder die Arbeit sogar auf ärztliche Empfehlung aussetzen, erhalten sie Mutterschutzlohn. Er soll mindestens dem Durchschnittsverdienst der letzten drei Monate vor der Schwangerschaft entsprechen. In der eigentlichen Schutzfrist – sie startet sechs Wochen vor der Entbindung und endet acht Wochen danach – haben Arbeitnehmerinnen Anspruch auf Mutterschaftsgeld. Später unterstützt der Staat junge Familien mit Elterngeld und Kindergeld. Wer den Lebensunterhalt des Kindes nicht sichern kann, hat zusätzlich Anspruch auf einen Kinderzuschlag. Er beträgt maximal 140 Euro monatlich und wird bei der Familienkasse beantragt.

Welche Geldleistungen gibt es außerdem?

Die Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ bietet schwangeren Frauen in bestimmten Fällen finanzielle Hilfe an, etwa für die Erstausstattung des Kindes. Einen entsprechenden Antrag können Sie während der Schwangerschaft bei einer Beratungsstelle in Ihrer Nähe stellen. Auch staatliche Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld II, Wohngeld, BAföG oder Berufsausbildungsbeihilfe können sich aufgrund der Schwangerschaft ändern, sodass man sich bei Bedarf frühzeitig bei den zuständigen Behörden informieren sollte.

Zahlen wir bald weniger Steuern?

Ja. Steuerliche Erleichterungen sorgen für finanzielle Entlastung für den Familienstart. Infos zum Kinderfreibetrag, einem Entlastungsbetrag für Alleinerziehende und zur steuerlichen Berücksichtigung von Kinderbetreuungskosten bekommen Sie beim Steuerberater oder in Ihrem Finanzamt.

Tipp: Schwangerschaftskleidung und Babyerstausstattung, Möbel, Kinderwagen, eventuell sogar ein neues Auto: Schon in der Schwangerschaft kommen einige Kosten auf Sie zu. Neben der finanziellen Unterstützung durch Ämter und Stiftungen spart es bares Geld, wenn Sie die benötigten Dinge gebraucht kaufen oder sich bei Bekannten mit älteren Kindern leihen.

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