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Geburtstermin

Wann ist es so weit?

Manche Frauen wissen genau, wann sie schwanger geworden sind, für andere ist es ganz unbegreiflich, denn rein rechnerisch hätte es gar nicht passieren können. Dazu kommt, dass die Babys unterschiedlich schnell wachsen und auf die Welt kommen wollen. Sicherlich können Sie den Geburtstermin berechnen, doch er ist nur ein Anhaltspunkt und oft nicht der Geburtstag des Kindes. Nur vier Prozent aller Kinder werden genau dann geboren.

Der Beginn der Geburt ist ein komplexes hormonelles Geschehen, das von vielen Faktoren abhängt. Körper, Geist und Seele spielen hier eng zusammen. Manchmal kommt das Kind noch nicht, weil die Frauen innerlich noch nicht loslassen können – oder sie warten auf den Partner oder eine andere Person, die bei der Geburt dabei sein soll. Außerdem wird dieser Prozess entscheidend vom Kind mitgesteuert. So werden vom Ungeborenen über die Plazenta (Mutterkuchen) Botenstoffe ausgesendet, die bei der Mutter die Wehentätigkeit auslösen.

eilig? pünktlich? verspätet? das baby entscheidet mit

Werdende Eltern sollten sich deshalb nicht nur darauf konzentrieren, den Geburtstermin zu berechnen und daran festzuhalten, sondern besser von einem Geburtszeitraum ausgehen, der 14 Tage vor und 14 Tage nach dem Termin umfasst. Das hilft auch, sich den Stress der Nachfragen von Freunden und Verwandten zu ersparen. In diesem Zeitraum werden 85–90 Prozent aller Babys geboren. Besonders die erstgeborenen Kinder kommen eher nach als vor dem errechneten Geburtstermin.

Falsche Zahlen beim Entbindungstermin berechnen? Nein, auch wenn Sie keinen Geburtsterminrechner zur Ermittlung eingesetzt haben, haben Sie bestimmt keinen Fehler gemacht und sicherlich den Geburtstermin richtig berechnet. Das scheinbare Überschreiten des Geburtstermins ist kein Grund zur Aufregung. Um sicherzugehen, dass es beiden gut geht und der Mutterkuchen optimal arbeitet, werden dann alle zwei Tage Untersuchungen durchgeführt. Dabei werden die Herztöne des Babys, eine eventuelle Wehentätigkeit und auch der mütterliche Blutdruck kontrolliert. Wenn der Muttermund schon geöffnet ist, wird manchmal auch das Fruchtwasser durch den Gebärmutterhals angeschaut. Wenn es grünlich verfärbt ist, bedeutet das, dass das Baby Stress hatte und Darminhalt ins Fruchtwasser abgegeben hat. Dies wäre dann ein Grund, die Geburt einzuleiten.

Manchmal wird auch ein Wehenbelastungstest durchgeführt. Dabei wird über ein Nasenspray eine ganz leichte, kurzfristig wirkende Wehentätigkeit ausgelöst und man schaut, ob die Herztöne des Babys auch bei dieser Belastung in Ordnung sind.

Auch wenn das mühsam ist, so hat es den Vorteil, dass Eltern und Personal sich bei diesen ambulanten Kontrollen näher kennenlernen und schon vertrauter sind, wenn die Geburt beginnt. Wenn alles in Ordnung ist, wird auf diese Weise meist zehn bis zwölf Tage abgewartet, ob die Geburt von selbst beginnt, was bei den meisten Babys auch der Fall ist.

Lesetipps

  • Das große Buch der Schwangerschaft & Geburt. Angelika Tiefenbacher, Compact Verlag
  • Schwangerschaft und Geburt - Das neue Nachschlagewerk für Schwangere. Herausgeber ist der Deutsche Hebammenverband e.V., Trias Verlag

geburtseinleitung – was bedeutet das?

Es wird heute angestrebt, die Schwangerschaft nicht länger als 42 Wochen dauern zu lassen. Wenn Sie Ihren Geburtstermin berechnen, werden Sie merken, dass dies anhand von Formeln geschieht – doch die Natur folgt ihren eigenen Regeln. Wie bereits erwähnt, können Sie zwar Ihren Entbindungstermin berechnen, das Datum jedoch nur als Anhaltspunkt nehmen, um einen Zeitraum einzukreisen. Deshalb wartet man meist bis zum zehnten oder auch zwölften Tag nach dem errechneten Termin, bis eine Geburtseinleitung vorgeschlagen wird. Voraussetzung dafür ist aber auch, dass das Alter der Schwangerschaft vorher noch einmal ganz genau überprüft und somit also erneut der Geburtstermin berechnet wird.

Zur Einleitung der Geburt gibt man zunächst meist Medikamente, die den Muttermund reifen lassen, damit er sich leichter öffnet. Diese Hormone – Prostaglandine – werden in Form von Vaginaltabletten oder Gel an den Muttermund gelegt. Dies wird nach sechs Stunden wiederholt, wenn sich noch keine Wirkung zeigt, was häufig der Fall ist. Wenn dann noch keine Wehen eingetreten sind, wird am nächsten Tag ein weiterer Versuch gestartet. Manchmal reicht diese Maßnahme aus, um die Geburt in Gang zu bringen, manchmal sind weitere Mittel notwendig.

Wenn der Muttermund beginnt weich zu werden und sich zu öffnen, kann ein Wehentropf eingesetzt werden. Ist er geöffnet, kann zudem das Öffnen der Fruchtblase ein Mittel sein, die Geburt in Gang zu bringen. In diesem Fall ist es jedoch wichtig, dass die Geburt bald erfolgt, da das Baby ohne diesen Schutz Risiken ausgesetzt ist. Deshalb wird dieser Schritt immer sehr gut abgewogen. Bei allen Einleitungsmaßnahmen geht es darum, den gesamten Prozess möglichst so anzustoßen und zu unterstützen, dass alles so normal wie möglich verläuft.

Oft wird das Baby nicht am Tag des ersten Einleitungsversuchs geboren, sondern erst einen oder zwei Tage später. Gerade deshalb ist hier die geduldige Haltung der Eltern so wichtig. Hilfreich ist es, mit Hebamme, Arzt oder Ärztin zu sprechen und sich in der Klinik umfassend darüber aufklären zu lassen, welche Möglichkeiten der Geburtseinleitung dort angewendet werden und wann das der Fall ist. Gerade weil dies nicht in Hektik und Eile geschehen muss, ist genug Zeit, alles in Ruhe zu klären und sich psychisch darauf einzustellen.
 

Checkliste hier kostenlos downloaden

geburtstermin berechnen ja – aber gelassen bleiben und vertrauen

Geburtstermin berechnen

Viele Frauen haben keine Lust mehr zum Ende der Schwangerschaft hin, der Bauch ist beschwerlich, der Schlaf in der Nacht gestört. Manchmal liegen die Nerven blank. Nicht selten erleben Hebammen und Ärzte, dass die Frauen dann auf eine Geburtseinleitung drängen. Hier ist jedoch äußerste Zurückhaltung geboten, denn die Einleitung einer Geburt ist eine medizinische Maßnahme, die nicht leichtfertig aus Ungeduld und ohne Notwendigkeit vorgenommen werden sollte. Etwa, weil sich das Risiko, dass danach weitere medizinische Eingriffe notwendig werden – wie eine rückenmarksnahe Betäubung zur Linderung der Schmerzen oder die operative Beendigung der Geburt – erhöht.

Wie so oft in der Schwangerschaft geht es auch hier darum, die Kontrolle abzugeben und darauf zu vertrauen, dass die natürlichen Kräfte wirken. Egal wie Sie den Entbindungstermin berechnen – ob mit oder ohne online Geburtsterminrechner- egal wie oft Sie nachrechnen, um so genau wie möglich den Entbindungstermin zu berechnen: Das Baby bestimmt den Zeitpunkt! Dies zu akzeptieren und sich entsprechend darauf einzustellen, macht die Sache wesentlich leichter. Verharren Sie nicht in Warteposition. Nehmen Sie sich schöne Unternehmungen vor: ein Treffen mit Freundinnen, einen Kinobesuch, einen langen Spaziergang oder noch einmal schön zu zweit essen gehen. Alles, was die Entspannung fördert und ablenkt, ist hilfreich. Auch Schwimmen ist bis zum Ende der Schwangerschaft möglich. Die Bewegung im Wasser und das tiefe gleichmäßige Atmen sind eine wunderbare Vorbereitung auf die Geburt.

so können sie den geburtstermin berechnen

Den Entbindungstermin berechnen – das ist nicht schwer. Eine Schwangerschaft dauert 280 Tage. Das sind 40 Wochen oder zehn Mondmonate. Wollen Sie den Geburtstermin berechnen, addieren Sie dem ersten Tag der letzten Menstruation sieben Tage und ziehen drei Monate ab. Dieser Termin wird im Mutterpass vermerkt und ist für den Mutterschutz wichtig. Eine weitere Hilfe, um den Entbindungstermin berechnen zu können, ist eine Ultraschalluntersuchung in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten. Dann sind die Größenunterschiede der Kinder noch relativ gering und der errechnete Geburtstermin kann relativ exakt bestimmt oder eventuell korrigiert werden.


Zahlen-Beispiel, wie Sie den Geburtstermin berechnen:
Ihre letzte Periode begann am 5. August. Addieren Sie 7 Tage, so kommen Sie auf den 12. August. Ziehen Sie drei Monate ab: 12. Mai – so einfach lässt sich der Entbindungstermin berechnen! Nehmen Sie einen online Geburtsterminrechner zu Hilfe, lässt sich dieser noch genauer ermitteln, denn der Geburtsterminrechner berücksichtigt beim Geburtstermin berechnen noch die Länge Ihres Zyklus.
 

womit ermittelt ein geburtsterminrechner?

Nun im Internet finden Sie zahlreiche Geburtsterminrechner von den verschiedensten Anbietern. Alle Geburtsterminrechner ermitteln aber mit derselben Methode: Zunächst geben Sie den ersten Tag Ihrer letzten Periode ein und anschließend die durchschnittliche Zykluslänge. Dabei gilt: Die Länge des Zyklus ist die Anzahl der Tage vom Einsetzen der Periode (Tag 1) bis einschließlich des Tages vor Beginn der nächsten Periode. Haben Sie diese Angaben korrekt eingegeben, lässt sich damit der wahrscheinliche Entbindungstermin berechnen. Einige Anbieter haben einen sehr umfangreichen Geburtsterminrechner, quasi einen digitalen Schwangerschaftskalender, der Ihnen zusätzlich wichtige Daten preisgibt. So erfahren Sie zum Beispiel, wann die erste Vorsorgeuntersuchung fällig ist, wann man eine anatomische Ultraschall-Untersuchung durchführen kann oder auch ab wann man mit Kindsbewegungen rechnen kann.


Eltern, die selbst noch einmal den Geburtstermin berechnen wollen, gehören meistens zu den Ungeduldigen. Mit unserem Expertentipp können Sie ganz natürlich „nachhelfen“.

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