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Gewicht

Wie viel darf ich zunehmen?

Schon sehr früh in der Schwangerschaft verändert sich der Körper. Die Brüste werden größer, der Bauch rundet sich nach und nach. Viele Frauen empfinden die Schwangerschaft als Freiraum und genießen es, ihren Gelüsten nachzugehen. Heißt das aber, ganz ohne Grenzen zu essen? Schon lange weiß man, Qualität geht vor Quantität, um das Risiko eines Bluthochdrucks, Schwangerschaftsdiabetes und anderer Folgeerkrankungen zu senken.

Wünschenswert ist eine langsame und stetige Zunahme. Als Faustregel gelten je 200 – 300 Gramm in den ersten 28 und je 500 Gramm in den letzten zwölf Schwangerschaftswochen – insgesamt also 11,6 Kilogramm als Durchschnittswert. Dabei wiegt das Baby selbst im Schnitt nur etwa 3,3 Kilogramm, der Rest passiert im Körper der Mutter: Die Gebärmuttervergrößerung und das Fruchtwasser bringen je ein zusätzliches Kilo auf die Waage, die Plazenta noch mal 600 Gramm. Selbst die Brüste haben nun um die 400 Gramm Mehrgewicht, zudem legt der Körper etwa zwei Kilogramm Fettreserven für das Stillen an. Die Blutvolumenzunahme schlagen mit 1,2, zusätzliche Wassereinlagerungen mit bis zu zwei Kilogramm zu Buche.

gut zu wissen

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Oft kommt es zu Anfang der Schwangerschaft durch die Übelkeit zu einer Gewichtsabnahme, was sich aber in aller Regel auf natürlichem Wege wieder ausgleicht. Gefährlich ist eine plötzliche überdurchschnittliche Zunahme besonders im letzten Schwangerschaftsdrittel. Sie ist meist durch massive Wassereinlagerungen bedingt – ein Zeichen, dass Nieren und Herzkreislaufsystem überfordert sind. Dann unbedingt zum Arzt gehen!

Wichtig: Der Ernährungs-Mehrbedarf in der Schwangerschaft wird oft überschätzt. Es sind bei einem Bedarf von täglich 2.000 – 2.500 Kalorien nur etwa 200 bis 300 Kalorien mehr – was einem Vollkornbrot mit Käse oder zwei Kartoffeln mit Gemüse entspricht. Wer vor der Schwangerschaft Übergewicht hatte, sollte anstreben, nur etwa sieben und weniger Kilogramm zuzunehmen. Eine ausgewogene Ernährung mit möglichst Verzicht auf kalorienreiche Nahrungsmittel wie Kekse, Kuchen und Süßigkeiten senkt das Risiko eines Bluthochdrucks, Schwangerschaftsdiabetes und anderer Folgeerkrankungen.

Studien belegen den Zusammenhang zwischen Übergewicht in der Schwangerschaft und Gesundheitsproblemen von Mutter und Kind. Gleichzeitig ist die Chance, in dieser Zeit den Lebensstil zu verändern, besonders groß.

schwangerschaftsdiabetes muss nicht sein

Mit einem BMI über 27 steigt das Risiko von Schwangerschaftsdiabetes. Das betrifft heute bereits zehn Prozent aller Schwangeren. Diese Stoffwechselstörung belastet nicht nur den Körper der Mutter, sondern auch das Kind, das durch die Überversorgung stark zunimmt. Nach der Geburt leiden die Kinder an Anpassungsstörungen und Unterzuckerung – und haben ein größeres Risiko für Übergewicht und Folgeerkrankungen. Wenn ein Schwangerschaftsdiabetes durch einen Bluttest in der Schwangerenvorsorge diagnostiziert wird, müssen die Frauen entweder nur ihre Ernährung kontrollieren oder werden medikamentös eingestellt. Meist bildet sich der Schwangerschaftsdiabetes im Wochenbett vollständig zurück. Es besteht jedoch ein erhöhtes Risiko, später an Typ II, dem sogenannten Altersdiabetes zu erkranken.

Schwangerschaftsdiabetes muss nicht sein, auch wenn vorher schon ein paar Pfunde zu viel da waren. Frauen mit Übergewicht können viel dafür tun, ihre Gewichtszunahme im Rahmen zu halten, zum Beispiel durch eine Ernährungsumstellung, von der auch das Kind profitiert. Auch Bewegung schützt vor Schwangerschaftsdiabetes.

Checklisten hier kostenlos downloaden

ein ernährungsplan hilft

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Auf keinen Fall jedoch ist jetzt eine Diät angesagt. Eine unzureichende Nährstoffversorgung stresst das Ungeborene und stört seine Hirnreifung. Kinder von sehr jungen und älteren Schwangeren sind hier besonders gefährdet. Untergewichtige sollten sich wiederum bemühen, bis zu 18 Kilogramm zuzunehmen, denn hier ist das Risiko erhöht, ein kleines Kind zu bekommen, was oft mit Gesundheitsproblemen für dieses verbunden ist. Sowohl für untergewichtige als auch für übergewichtige Frauen kann eine Ernährungsberatung sehr hilfreich sein.


Entspannt, aber nicht unachtsam – nicht für zwei, sondern doppelt gesund essen – heißt daher das Motto für die Gewichtszunahme in der Schwangerschaft. Interessanterweise haben viele Frauen in dieser Zeit von Natur aus (mehr) Lust auf Gesundes wie frische Salate, Obst und Gemüse. Eine vollwertige Ernährung und Bewegung mindern zudem Stress und schlechte Laune und schützen vor depressiven Verstimmungen.

wie viel darf ich zunehmen?

Die empfohlene Gewichtszunahme richtet sich nach dem Ausgangsgewicht gemäß Body-Maß-Index (BMI). Die Formel dafür lautet Gewicht geteilt durch Größe im Quadrat.

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