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Organe und Funktionen

Gebärmutter, Plazenta, Fruchtblase & Co. – Was geschieht im Mutterleib?

Von der befruchteten Eizelle bis zur Geburt eines kleinen Menschen – wie gelingt dem mütterlichen Organismus dieses Meisterwerk? Wir erklären, welche wichtigen Funktionen Gebärmutter, Plazenta und Fruchtblase in der Schwangerschaft übernehmen.

wofür ist die gebärmutter zuständig?

Gebärmutter

Die Gebärmutter ist das weibliche Geschlechtsorgan, in dem sich die befruchtete Eizelle einnistet, und in dem sie gut behütet zu einem geburtsreifen kleinen Menschen heranwächst. Optimale Wachstumsbedingungen bietet dabei der Gebärmutterschleim, der sich schon zu Zyklusbeginn bildet. Nach etwa einem Monat hat er die Eizelle vollständig bedeckt. Bis zur Geburt dehnt sich die anfangs etwa birnengroße Gebärmutter so weit aus, dass sie bis an das Brustbein heranreicht. Möglich machen dieses Wachstum körpereigene Hormone sowie nicht spürbare Wehen, die das muskulöse Organ weiten. Da sich die Gebärmutter mehr ausdehnt als es jeder andere Muskel kann, wird die Bauchdecke besonders strapaziert. Die Folge können die ungeliebten Schwangerschaftsstreifen sein.

warum ist die plazenta so wichtig?

Die Plazenta, auch Mutterkuchen genannt, versorgt Ihr Kind mit allen wichtigen Stoffen, die es zum Wachsen braucht. Sie bildet sich unmittelbar nach der Einnistung der Zelle in der Gebärmutter. Da in diesem Prozess Zellen des Kindes mit der Gebärmutterschleimhaut verwachsen, besteht die Plazenta sowohl aus Teilen der Mutter als auch Teilen des Kindes. Für ihre Funktionalität ist das sehr wichtig: In den 40 Wochen der Schwangerschaft übernimmt die Plazenta über die Nabelschnur den Austausch von Nähr- und Stoffwechselprodukten sowie die Versorgung mit Antikörpern zwischen Mutter und Kind. Auch die Produktion einiger lebenswichtiger Hormone ist ihr zu verdanken. Eine Membran in der Plazenta sorgt dabei dafür, dass die Nährstoffe erst gefiltert werden, ehe sie in das Blut des Babys übergehen. Obwohl es sich bei der Membran um ein intelligentes Konstrukt handelt, ist sie nicht fehlerlos: Auch Schadstoffe, wie z.B. Nikotin, können die Barriere durchdringen. Sobald ein Kind reif für die Geburt ist, nimmt die Funktion der Plazenta ab. Sie altert und kann das Baby schon bald nicht mehr gut genug versorgen. Auch deshalb werden Geburten in der Regel spätestens zehn Tage nach dem errechneten Termin eingeleitet.

welche funktion übernehmen fruchtblase und fruchtwasser?

Gebärmutter, Plazenta, Fruchtblase

Die Fruchtblase ist der Lebensraum, in dem das Baby gut beschützt heranwächst. Die dünne Hülle aus Eihäuten bildet sich bereits ab der dritten Woche in der Gebärmutter und sorgt dank ihrer Elastizität für einen perfekten Schutz des Babys, etwa vor Stößen und Infektionen. Bis zur 38. Woche füllt sich die Fruchtblase mit ca. einem Liter Fruchtwasser, das alle drei Stunden erneuert wird. Hergestellt wird die Flüssigkeit aus den Zellen der inneren Eihäute: Sie besteht aus Natrium, Kalium, Eiweißen, Zucker und Spurenelementen. Ab der 12. Woche beginnt der Fötus, die Flüssigkeit aus der Fruchtblase zu trinken. So wird die Entwicklung von Lunge und Verdauungssystem gefördert.

Hier erfahren Sie noch mehr zu den Funktionen von Gebärmutter, Plazenta & Co..:

was muss ich über die nabelschnur wissen?

Die Nabelschnur, ein Strang aus Gefäßen, versorgt den Fötus ab der vierten Woche über die Plazenta mit allen wichtigen Stoffen, die es zum Wachsen braucht. Und das, ohne dass das Kind dafür atmen oder schlucken muss. Das komplexe Gebilde aus zwei Arterien und einer Vene, die wie ein Schiffstau ineinander gedreht sind, wird nach Entstehung der Plazenta aus dieser selbst herausgebildet. Bis zum Ende der Schwangerschaft wächst sie auf eine Länge von ca. 60 Zentimetern und eine Breite von rund zwei Zentimetern heran. Spannend ist auch das Nabelschnurblut, da dieses Stammzellen des Kindes enthält: Nach der Geburt haben Eltern die Möglichkeit, dieses in einer privaten Stammzellenbank einzulagern. Im Krankheitsfall können Stammzellen dem Kind später einmal das Leben retten.

wie verändert sich der muttermund?

Der äußere Muttermund, der untere Teil der Gebärmutter, der die Öffnung zur Scheide enthält, weist schon zu Schwangerschaftsbeginn Veränderungen auf: Er ist aufgelockert, besser durchblutet und heller gefärbt. Außerdem bildet sich in ihm der sogenannte Schleimpfropf. Dieser schützt die Gebärmutter während der Schwangerschaft vor eintretenden Keimen. Öffnet sich der Muttermund, ausgelöst durch den unter den Vorwehen weicher werdenden Gebärmutterhals, löst sich der Pfropf und wird ausgeschieden. Dies geschieht – oft völlig unbemerkt – etwa einen Tag vor dem Einsetzen der Wehen.

 

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