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Geburt

Geburtswehen und andere Geburtsanzeichen – Wann geht’s los?

Von den ersten Anzeichen bis in den Kreissaal: Sobald der Schwangerschaftstest positiv ist, denken viele Frauen schon neun Monate weiter. Welche Geburtsanzeichen gibt es? Wie fühlen sich Geburtswehen an? Wie wird die Geburt sein? Wie stark ist der Schmerz?

Vorwehen, Senkwehen, Geburtswehen, Presswehen – Wo ist der Unterschied?

Bereits zur Mitte vieler Schwangerschaften treten sogenannte Vorwehen auf. Muskeln und Gebärmutter werden dabei für eine kurze Zeit angespannt und der Körper auf die Geburt vorbereitet. Die Senkwehen dagegen sind Vorboten der anstehenden Geburt und beginnen wenige Wochen vor der Geburt. Senkwehen sind unregelmäßig und sorgen dafür, dass sich der Bauch herabsenkt und das Baby tiefer in das Becken rutscht, wo es die günstigste Position für die Geburt einnehmen kann. Die eigentliche Geburt beginnt schließlich mit den sogenannten Geburtswehen oder Eröffnungswehen. Sie sind regelmäßiger, treten in immer kürzer werdenden Abständen auf und werden dabei zunehmend intensiver. Die starken Geburtswehen mit ihrer starken Kontraktion bereiten den Körper auf die anstehende Geburt vor. Der Gebärmutterhals wird stark verkürzt und der Muttermund bis auf zehn Zentimeter geöffnet. Ist das geschafft, setzen einige Zeit später Presswehen ein. Diese werden von vielen Frauen als erträglicher empfunden, weil sie nun endlich mitpressen dürfen.

Wie erkenne ich Geburtswehen?

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie die Geburtsanzeichen richtig deuten, dann hat Dr. Mecklinger einen Tipp: „Gehen Sie in die Wanne und lassen ein warmes Vollbad ein. Nehmen die Wehen ab, dann handelt es sich nicht um die Geburtswehen. Nehmen sie hingegen zu, dann wird es langsam Zeit, zur Entbindung zu fahren.“

Wann sollte ich zur Entbindung in die Klinik fahren?

Viele Schwangere haben Angst, die Geburtsanzeichen und somit den richtigen Zeitpunkt, um in die Klinik zu fahren, zu verpassen. Erfahrene Hebammen raten: Bleiben Sie ganz entspannt: Warten Sie ab, ob es wirklich Geburtswehen sind und fahren Sie mit dem fort, was sie gerade tun. Ihre Energien werden Sie später noch brauchen. In der Regel sagt man: Sind die Wehen kräftig und kommen über einen Zeitraum von mindestens einer halben Stunde alle fünf Minuten, sollte man sich auf den Weg zur Entbindung machen.

Wie wird der Geburtsschmerz erträglicher? Was hilft wirklich?

Entbinden Sie in einer Klinik, so ist die Verabreichung von schmerzerleichternden Mitteln ein Weg, um den Geburtsschmerz zu lindern – wenn Sie das möchten. Außerdem helfen Atemübungen, die Sie im Geburtsvorbereitungskurs gelernt haben, sowie Wärme auf die schmerzenden Stellen. Denken Sie immer daran: Jede Wehe bringt Sie Ihrem Kind ein Stück näher. Es ist ein positiver Schmerz!

Wo kann ich entbinden?

Ob im Krankenhaus, im Geburtshaus oder zu Hause – jeder Geburtsort hat seine Vor- und Nachteile. „Abzuwägen sind vor allem die Risiken“, rät der Gynäkologe Dr. Mecklinger. „Die klinische Geburtshilfe ist der sicherste Weg einer Geburt. Nur hier erhalten Sie schnelle und qualifizierte Hilfe. Als Alternative zur Hausgeburt sehe ich die ambulante Geburt in der Klinik, z.B. mit der eigenen Hebamme, bei der Mutter und Kind etwa vier Stunden nach der Geburt nach Hause können. Entscheiden Sie sich für ein Geburtshaus, achten Sie darauf, dass sich eine Klinik in unmittelbarer Nähe befindet oder direkt an das Geburtshaus angeschlossen ist.“

Wie kann der Vater bei der Geburt helfen?

Geburtswehen, Geburtsanzeichen

Werdende Väter können im Kreißsaal vor allem eines tun: Ruhe ausstrahlen und der Partnerin jeden Wunsch von den Augen ablesen. Vielleicht hilft eine Massage oder ein kaltes Tuch für die Stirn? Auch ruhiges, rhythmisches Mitatmen kann eine große Hilfe sein. Es gibt keine bessere Motivation als Lob für die werdende Mama. Ansonsten zählt auch hier der olympische Gedanke: Dabei sein ist alles!

 

Checkliste hier kostenlos downloaden

Welche Geburtspositionen gibt es?

Im Sitzen, Stehen, Liegen oder doch auf allen Vieren? Bei der vaginalen Geburt ist theoretisch alles möglich. Sie können sich auch für eine Wassergeburt entscheiden oder ein Hilfsmittel, wie den Gebärhocker oder ein Tuch hinzuziehen. Informieren Sie sich rechtzeitig darüber, was an Ihrem gewünschten Geburtsort angeboten wird und besprechen Sie mit Ihrer Hebamme oder im Vorbereitungskurs die Vor- und Nachteile der einzelnen Positionen und Hilfsmittel.

 

Was passiert bei einem Kaiserschnitt?

Bei einem Kaiserschnitt wird das Baby durch einen Einschnitt in Bauch und Gebärmutter zur Welt gebracht. Die meisten Kliniken verwenden die sogenannte Misgav-Ladach-Methode, besser bekannt als „sanfter Kaiserschnitt“. Dabei wird die Bauchdecke mit einem Skalpell geöffnet und das darunter liegende Unterhautfettgewebe, die Bauchmuskulatur, das Bauchfell und Gebärmutter nicht komplett aufgeschnitten. Das teilweise stumpfe Öffnen und Dehnen soll den späteren Heilungsprozess erleichtern, sodass die Frau schneller wieder mobil ist. Insgesamt dauert der Eingriff 20 bis 45 Minuten.

 

Ist die zweite Geburt leichter?

Viele Frauen haben tatsächlich die zweite Geburt als die wesentlich leichtere in Erinnerung. Grund für diesen Eindruck ist aber häufig die bewusste und unbewusste Erfahrung. Vor und bei der zweiten Geburt kennen Sie bereits den ungefähren Ablauf, wissen, was auf Sie zukommen kann. Aufregung und Anspannung fallen geringer aus. Auch der Körper scheint sich an die erste Geburt zu erinnern: Häufig empfinden Frauen die zweite Geburt weniger schmerzhaft und deutlich schneller als die erste. Dennoch gibt es dafür leider keine allgemeingültige Regel: Es ist genauso gut möglich, dass die erste Geburt schneller, einfacher und weniger schmerzhaft im Vergleich zur zweiten wird. Jede Geburt ist einzigartig.

 

Checkliste: Was gehört in die Kliniktasche?

Alle wichtigen Dokumente:

• Mutterpass
• Personalausweis
• Geburtsurkunden der Eltern bei unverheirateten Paaren oder Heiratsurkunde bei Ehepaaren
• Telefonnummern
• Krankenkassenkarte
• Einweisungsschein


Für die Geburt:

• ein langes und bequemes T-Shirt
• Haargummi
• Hausschuhe
• Socken
• Bademantel


Bei Bedarf:

• Massageöl
• Badezusatz
• Lippenpflegestift
• CD- oder MP3-Player mit Musik

Für den Klinikaufenthalt:

• Nachthemden, die vorne aufzuknüpfen sind
• weite Hosen
• Wasch- und Kosmetikbedarf
• Still-BHs, Stilleinlagen und Unterwäsche
• Nicht vergessen: Kleidungsstücke für die Heimfahrt für Mutter und Kind

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