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Schutz

Hitzetipps: Ein kühles Köpfchen bewahren

Der Sommer ist da! Mit ihm die Hitze. Groß und Klein sehnt die warme Jahreszeit nur so herbei. Doch mit den Temperaturen steigt auch die Sorge: Geht’s meinem Baby bei 30 Grad im Schatten wirklich gut? Mit diesen Hitzetipps schon.

Sommerkleid statt Wollpulli, Grillpartys statt Fernsehabende und Sonnenbaden statt auf der Couch zu entspannen – der Sommer ist die schönste Zeit im Jahr. Finden Erwachsene. Für Babys und Kleinkinder sind die Hitze und die Sonnenstunden aber eine große Belastung und können sogar gefährlich werden. Ihr Wärmehaushalt funktioniert nämlich noch nicht so wie der eines Erwachsenen. Wer mit Kind den Sommer genießen will, sollte sich darum an unseren Hitzetipps orientieren.

1. Tipp: Die Hitze draußen lassen

So sind Ausflüge in der Mittagshitze gerade für Babys unbedingt zu vermeiden. Bleiben Sie stattdessen lieber daheim und sorgen Sie dafür, dass die Temperaturen in den Räumen auf einem erträglichen Niveau bleiben. Am einfachsten gelingt Ihnen das, wenn Sie während der Sonnenstunden die Rollladen hinunterlassen und die Fenster einen Spalt breit öffnen. Gleichzeitig sollten Sie das milde Klima der Morgen- und Abendstunden zum Stoßlüften nutzen. An heißen Tagen ist auch der Ventilator für einige Stunden eine Alternative. Achten Sie dabei darauf, dass dieser nicht auf Ihr Baby gerichtet ist. Von Zugluft sollten Sie Ihr Kind dringend fernhalten, da sonst die Gefahr einer Erkältung besteht. Will die Hitze auch abends nicht aus dem Zimmer weichen, kann ein feuchtes Handtuch helfen. Dieses legen Sie auf den Boden vor das leicht gekippte Fenster. Durch die aufsteigende Feuchtigkeit entsteht ein angenehmer Kühlungseffekt im Kinderzimmer.

2. Tipp: Augen auf bei der Kleiderwahl

Um die empfindliche Haut Ihres Kindes optimal gegen Hitze und Sonne zu schützen, hilft die richtige Kleidung ungemein. Kopfbedeckungen sind bei Sonne ein Muss. Da der Kopf bei Kindern proportional zum Rest des noch kleinen Körpers einen großen Anteil der Körperfläche darstellt, nimmt Ihr Kind über ihn besonders viel Wärme auf. Um Ihren Schatz vor einem Sonnenstich zu schützen, setzen Sie ihm einen leichten Sonnenhut mit UV-Schutz auf, der neben dem Kopf auch Nacken und Ohren schützt. Gerade Säuglinge sollten der Sonne niemals ungeschützt und unbekleidet ausgesetzt werden. Entscheiden Sie sich stattdessen für ein Kleidungsstück, das die Haut Ihres Kindes abdeckt und die Hitze dennoch nicht zu unerträglich werden lässt. Dazu gehören z.B. luftige Kleidchen, kurze Hosen und T-Shirts mit UV-Schutz für die schon etwas Größeren. Für Säuglinge sind nicht zu eng sitzende Bodys und Strampler ohne Füße eine ideale Sommerkleidung. Achten Sie darauf, dass das Material nicht aus Kunstfasern, sondern aus Baumwolle besteht. Diese schützt die Babyhaut und ist zudem besonders atmungsaktiv. Dunkle, dicht gewebte Kleidung schützt zudem besser als helle, gedehnte oder feuchte.

3. Tipp: Ruhiger Schlaf in Sommernächten

Ihr Kind schläft bei Temperaturen zwischen 16 und 18 Grad am besten. Diese werden im Sommer aber auch nachts schnell überschritten, sodass viele Kinder viel schwitzen und deshalb unruhig schlafen. Um die Schlafumgebung so angenehm wie möglich zu gestalten, ziehen Sie Ihrem Kind einen ungefütterten Sommerschlafsack an. In sehr heißen Nächten reicht es auch, wenn Ihr Kind darin nur mit einer Windel bekleidet schläft. Eine leicht geöffnete Zimmertür sorgt auch nachts für eine bessere Luftzirkulation. Ventilatoren im Kinderzimmer sind hingegen tabu, da Ihr Kind sich sonst erkälten könnte.

4. Tipp: Mit Kind im Sommer auf Tour

Zwar ist der Körper Ihres Kindes, je älter es wird, immer besser gegen Hitze gewappnet. Trotzdem gilt: Möchten Sie Zeit im Freien verbringen, halten Sie sich im Schatten auf und wandern sie mit diesem mit. Erledigen Sie viel in den Morgenstunden bzw. kurz vor Sonnenuntergang. Gehen Sie mit Kinderwagen auf Tour, sorgen Sie dafür, dass an diesem ein Sonnenschirm oder ein Sonnensegel befestigt ist, das Ihr Kind vor UV-Strahlen schützt. Am Meer sorgt eine Strandmuschel mit UV-Schutz für idealen Schutz. Auch im Auto lassen sich leicht Sonnenblenden anbringen. So ist Ihr Kind auch auf großer Fahrt bestens geschützt. Lassen Sie Ihr Kind trotzdem nie alleine im Auto in der Sonne sitzen.

Experteninterview: "Eigenschutz muss sich entwickeln"

Hitzetipps, Experte Dr. Manfred Fasse

Dr. Manfred Fasse, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin mit Schwerpunkt Allergologie

Warum ist direkte Sonneneinstrahlung für Babys gefährlich?
Dr. Manfred Fasse: Der Eigenschutz der Babyhaut entwickelt sich erst im Laufe der ersten Lebensjahre. Zudem ist die Haut bei Babys in den oberen Schichten viel dünner als die eines Erwachsenen. Darum sollten Säuglinge möglichst nicht direktem Sonnenlicht ausgesetzt sein. 

 

Welche Außentemperaturen sind für Babys gefährlich?
Dr. Manfred Fasse: Während 28 Grad von Babys eher als Wohlfühltemperaturen wahrgenommen werden, droht bei Temperaturen ober­halb der 35 Grad ein gefährlicher Hitzestau, da die Effektivität des Schwitzens abnimmt. Bei Körpertemperaturen von über 41 Grad versagt die Thermoregulation und das Schwitzen hört auf. Es droht ein Hitzestau, der lebensgefährlich werden kann. Suchen Sie in solchen Fällen dringend einen Arzt auf.

Was ist ein Sonnenstich und woran erkenne ich ihn?
Dr. Manfred Fasse: Der Sonnenstich, eine Sonderform der Hitzekrankheit, ist eine Entzündungsreaktion der Hirnhäute, die durch eine direkte Sonneneinstrahlung auf den ungeschützten Kopf verursacht wird. Symptome dafür sind Kopfschmerzen und ein hochroter, heißer Kopf. Auch ein steifer Nacken, Übelkeit und Schwindel können auftreten. Auch dann sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen.

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