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Elternnetzwerk

Ohne dich? Ohne uns!

„Ich brauche Hilfe“ – ein Satz, der Eltern nicht leicht über die Lippen geht. Weil wir meinen, den Wahnsinn namens Familie allein schaffen zu müssen. Dass das Unsinn ist, zeigen diese zwei Geschichten.

„Ich habe Kuchen mitgebracht“, sagt Elisa Wedler, als sie und ihre Tochter Lilli durch das Tor in den Garten von Familie Büsing kommen. Lena Büsing muss lachen: „Und damit haben wir direkt jedes Klischee erfüllt, das man zum Thema Mütter-Freundschaften haben kann.“ Dass die beiden Frauen mehr verbindet als eine Cappuccino trinkende Zweckgemeinschaft, merkt man schnell. Während Lilli und die Schwestern Mathilda und Frieda sofort mit der Matschküche spielen, zücken ihre Mütter die Terminkalender und schauen, was in den nächsten Wochen so ansteht und wer wann Unterstützung braucht.

Helfende Hände.

Die Anforderungen an Eltern wachsen. Wenn das Vereinbarkeitsmodell an seine Grenzen kommt, wenn einfach alles zu viel wird oder einfach nur, um mal seine Ruhe zu haben – dann brauchen Eltern Hilfe. Glücklich können sich die schätzen, die ein gut funktionierendes Netzwerk haben. Menschen, denen sie vertrauen, die für sie da sind – auch ungefragt.

Aber auch auf höherer Ebene muss man immer wieder hinterfragen, ob Politik, Arbeitswelt und Gesellschaft so auf Familien eingestellt sind, wie sie es brauchen. Nach dem Motto „Familie schaffen wir nur gemeinsam“ fordert etwa die Caritas von der Familienpolitik Hilfe an vielen Stellen: bei Armut, Krankheit und der Pflege von Angehörigen, für Alleinerziehende und in anderen belastenden Lebenslagen. Generell, so die Forderungen, sollen Eltern zeitlich entlastet werden und ein attraktives Lebensumfeld finden. Neben den Rahmenbedingungen, die ohne Frage eine wichtige Rolle spielen, liegt es immer auch an einem selbst, wie es so läuft mit der Hilfe. Wie hoch ist die Bereitschaft, danach zu fragen und sie auch anzunehmen?

Eine Frage, die sich für Elisa und Lena glücklicherweise nie gestellt hat. Auch in schweren Zeiten nicht. Als Lenas Tochter Mathilda nach der Geburt Startschwierigkeiten hatte, war Elisa eine wichtige Stütze. „Diese Zeit hat uns als Freunde, aber auch mich als Mutter sehr geprägt“, sagt Lena, die als Erzieherin gerade in Elternzeit ist. „Ich hätte nie gedacht, dass mein Mann und ich so ängstliche Eltern sind. Aber wer ein Mal so eine Grenzerfahrung gemacht hat, der weiß, was das mit einem macht.“ Elisa, die im Herbst ihre zweite Tochter erwartet, ist das komplette Gegenteil. Diesen Unterschied könnten sich die beiden sicher bei der ein oder anderen Gelegenheit vorwerfen. Mach dich mal locker! Pass doch mal besser auf! Doch sie akzeptieren sich und lernen voneinander. „Elisa bringt mich mit ihrer ruhigen, gelassenen Art immer auf den Boden. Wir sind Freunde, aber es fühlt sich wie Familie an“, sagt Lena.

Kannst du mal eben?

Dieser Satz fällt oft zwischen den beiden Familien. Und genau das macht ihre Freundschaft aus: spontane Hilfe, wenn bei einer der beiden Familien gerade viel los ist. „Meist klappt dieses kurzfristige Einspringen sogar besser als lang geplante Treffen“, sagt Elisa, „wenn ich mal länger arbeiten muss, reicht ein Anruf und Lena holt Lilli aus der Kita ab.“

Praktisch, wenn die Kinder dieselbe Einrichtung besuchen. Dass sich die Mädchen von klein auf kennen, merkt man schnell. Wie drei Schwestern rennen sie durch den Garten, streiten sich um den Ball und geben sich gegenseitig auf der Schaukel Anschwung. „Als Lena und ich mit Frieda und Lilli gleichzeitig in Elternzeit waren, haben wir uns manchmal täglich gesehen. Da bekommt man viel voneinander mit“, erzählt Elisa. Hilfe unter Eltern, das heißt auch, sich moralisch zu unterstützen. Sich zuzuhören und ehrlich zu erzählen, wenn es gerade nicht gut läuft. Und sich gemeinsam zu freuen, wenn einfach alles passt. Natürlich bei Kaffee und Kuchen.

Keine engen Freunde, die spontan einspringen können? Die Großeltern nicht vor Ort? In solchen Fällen kann auch ehrenamtliche Hilfe für Familien eine tolle Alternative sein. Wie diese aussehen kann?

Das lesen Sie in unserer Titelgeschichte im aktuellen babywelt-Elternmagazin. Einfach beim nächsten Einkauf in der Filiale mitnehmen und über dieses und viele andere spannende Eltern-Themen freuen. Etwa: Warum ist der Wald der perfekte Abenteuerspielplatz für die Sinne? Wie sauber muss ein Haushalt mit Kind wirklich sein? Und: Antworten auf die sechs wichtigsten Fragen rund um den Schnuller.

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