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Elternpläne

Große Vorsätze – und kleine Rückschläge

Wir sind schon verrückt. Nehmen uns Dinge für einen Abschnitt im Leben vor, von dem wir überhaupt nicht wissen, wie er sein wird. Sinnlos sind Vorsätze deshalb aber nicht – ganz im Gegenteil. Sie geben Halt, sorgen dafür, dass wir uns auf sie zurückbesinnen, wenn das Leben mal wieder verrücktspielt. Aber manchmal, da muss man sich auch einfach von ihnen verabschieden. Drei Eltern berichten.

Täglich gesund kochen

Farina Schmidt-Degenhard (33) ist Mama von Charlotte (9) und Martha (2).

Der Vorsatz: In der ersten Schwangerschaft habe ich den Vorsatz getroffen, mein Kind so gesund und vielseitig wie möglich zu ernähren. Es sollte nur Bio-Produkte zu Gesicht bekommen, vitaminreiche, vollwertige, abwechslungsreiche Kost, die wir immer zusammen zubereiten würden. Immer sollten überall Obst- und Gemüseteller rumstehen zur ständigen Verfügung. Süßigkeiten hätte es so gut wie nicht gegeben.

… und was daraus wurde: Die Tochter verweigerte sämtliche feste Kost – bis auf Nudeln mit Butter, Kartoffelbrei mit Fischstäbchen, Toast, Brot, Fruchtjoghurt und ab und zu einen halben Apfel, der unter genauer Anleitung zurechtgeschnitten und dargeboten werden musste. Na ja, und sämtliche Süßigkeiten gingen natürlich auch. Ich habe meine ursprünglichen Bestrebungen schnell aufgegeben. Auch wenn ich immer noch etwas ratlos und frustriert auf seinen Ernährungsplan schaue: Das Kind ist topgesund, fröhlich, kommt in der Schule prima zurecht und zeigt keinerlei körperlichen Mängel. Beim zweiten Kind bin ich mit keinen Erwartungen in die Beikostzeit gestartet und wieder wurde ich überrascht: Dieses Kind liebt Lebensmittel und ihre Zubereitung. Probiert viel, interessiert sich fürs Kochen und Backen und freut sich über jede Mahlzeit, die der Tag bereithält. In mir ist die Erkenntnis gereift, dass sich jedes Kind nimmt, was es braucht. Auch beim Essen.

Es morgen besser machen

Laura Althaus (35) ist Mama von Marie (8), Henriette (6) und Philo (6 Monate).

Der Vorsatz: Den ganzen Tag über war der Wurm drin. Draußen Dauerregen, drinnen drei Kinder mit akutem Bewegungsdrang und schlechter Laune. Gleich fangen sie an, sich zu streiten. Ich höre schon, wie es hin und her geht. „Das ist meins!“, „Nein, meins“, „Ich hatte es aber zuerst“– ich gehe ins Kinderzimmer und versuche zu schlichten. Der Kleine möchte aber jetzt ein Buch mit mir lesen und fordert dies lautstark ein. Beim Abendessen fliegen die Erbsen auf den Boden, die Flasche Wasser über den Tisch. Ich merke, wie die Wut in mir ansteigt … Und dann herausbricht. Ich schimpfe, viel zu laut. Danach fühle ich mich schlecht und leer. Warum kann ich nicht ruhig bleiben? Warum kann ich nicht allen gerecht werden? Als ich später in die schlafenden Gesichter schaue, verspreche ich meinen Kindern, es morgen besser zu machen. Und mir selbst auch.

… und was daraus wurde: Ich arbeite an mir, jeden Tag. Ich bin keine schlechte Mutter, nur weil es mir manchmal reicht. Aber eine mit Grenzen. Mir das klar zu machen, hilft schon ungemein.

Vieles selber machen

Jessica Pankoke ist Mama von Farin (2) und Henri (4).

Der Vorsatz: Basteln und Handarbeiten sind meine Hobbys. Als ich schwanger wurde, war es ein unbeschreiblich schönes Gefühl, mit dickem Bauch an der Nähmaschine zu sitzen und etwas für das Baby zu fertigen. Ich nahm mir natürlich vor, meine Kinder mit liebevoll genähten, gestrickten, gehäkelten und gebastelten Unikaten auszustatten, Kinderküchen und Kaufmannsläden zu entwerfen, zu werkeln und mit selbst gefertigten Lebensmitteln zu befüllen. Außerdem möchte ich die Kinder fürs Basteln und Selbermachen begeistern, so wie es mir meine Mutter vorgelebt hat.

… und was daraus wurde: Auch wenn ich viele Projekte umgesetzt habe und vieles selbst mache, weiß ich manchmal gar nicht mehr, wie ich das alles schaffe. Neulich kam der Große zu mir und sagte: „Mama, ich hätte gern eine Mütze mit Autos drauf. Nähst du mir eine?“ Am nächsten Tag trug er sie mit großem Stolz. Das ist der beste Lohn.

 

Und wie sieht es mit dem Vorsatz aus, den Fernseher natürlich nie vor den Kindern anzumachen? Und wollten wir die Bilder unserer Kleinen nicht eigentlich – statt mit den sozialen Medien – nur mit der engsten Familie teilen? Lesen Sie im aktuellen babywelt Elternmagazin weitere Eltern-Vorsätze und was daraus wurde.

Einfach beim nächsten Einkauf in Ihrer ROSSMANN-Filiale mitnehmen und viele weitere spannende Interviews, Hintergrundberichte und Inspirationen rund ums Familienleben entdecken.

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