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Namenssuche

Für immer dein – Namen machen Leute

Das Kind braucht einen Namen, so viel steht fest. Manche müssen nicht lange überlegen, für andere wird die Namenssuche zur Geduldsprobe. Erfahrungen von Eltern rund um die wichtigsten Buchstaben des Lebens.

Eltern, die nur das Beste für ihr Kind möchten

Es gibt für alles einen Markt. Vor allem für alles, was mit Kindern zu tun hat. Absurde Produkte und Dienstleistungen, die Eltern das Leben einfacher machen sollen. Maternity Concierge Services zum Beispiel, die verschiedene Dienstleistungen rund ums Babyglück anbieten. Manche sind sicher sinnvoll, wenn man sie sich denn leisten möchte. Bei anderen kann man nur den Kopf schütteln. Zum Beispiel bei der professionellen Suche nach dem Vornamen, der optimal zum Rest der Familie passt und dem Kind im späteren Leben keine Nachteile bringen soll. Das Kind, ein Projekt.

Erlaubt ist, was gefällt? Gilt nicht für die Namenswahl!

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Wie schade! Gemeinsam zu überlegen, wie das kleine Wesen im Bauch wohl sein wird und welcher Name am besten zu ihm passt – ist das nicht eine der schönsten Aufgaben überhaupt? Inspiration gibt es auf jedem Spielpatz, im Familienstammbaum, in den Babygalerien der Krankenhäuser, in Büchern, Favoriten-Listen und Internetforen.

Es gibt sogar Eltern, die sich auf Friedhöfen inspirieren lassen oder sich den Filmabspann von Hollywood-Filmen Name für Name durchlesen. Die Namenswahl ist vor allem eins: Geschmackssache. Und darüber lässt sich ja bekanntlich nicht streiten. Was aber nicht heißt, dass alles geht. Pfefferminza, Borussia, Gucci – diese Vorschläge wurden alle abgelehnt. Darüber entscheidet das zuständige Standesamt nach diesen vier Kriterien, im Zweifel wird eine Namensberatungsstelle hinzugezogen: Kann das Geschlecht zugeordnet werden? Ist das Kindeswohl gefährdet? Gibt es seriöse Quellen, die den Namen belegen? Ist er klar als Vorname zu erkennen?

Grünes Licht gab es für die drei Namen, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen. Eltern berichten, was sie inspiriert hat und warum genau dieser Name der richtige ist.

Das rosarote Zuckerpüppchen

Rosalie

„Ich liebe den zarten und melodischen Klang der Namen meiner Mädchen. Und natürlich das Zusammenspiel unserer Namen: Valerie, Amelie und Rosalie. Ein schöner Ausdruck unserer ganz besonderen Verbindung. Der Name unserer ersten Tochter stand für uns beide schon fest, bevor sie überhaupt existierte. Amelie ist für uns einfach der schönste Name überhaupt. Was wir aber nicht erahnen konnten, ist, wie weit verbreitet er ist. Da kann es am Spielplatz schon mal vorkommen, dass man Amelie ruft und drei Mädchen reagieren. Aber ich verstehe die Eltern natürlich nur zu gut!

Bei unserer zweiten Tochter gestaltete sich die Namensfindung dann schon etwas schwieriger. Ihren zweiten Namen, Malou, bekam sie noch beim Frauenarzt, gleich nach dem Geschlechterouting. Es war eine spontane Eingebung meines Mannes und ich war begeistert. Während der Schwangerschaft sprachen wir sie auch nur mit Malou an. Der Name Rosalie stand schon immer im Raum, als Erinnerung an meine verstorbene Oma. So wurde Rosalie ihr Rufname, Malou der Zweitname. Bei beiden Mädchen waren alle begeistert. Von ‚wunderschön‘ für die Rufnamen bis hin zu ‚Wow, wie außergewöhnlich‘, für die Zweitnamen, hörten wir das tollste Feedback. Rosalie ist erst einige Wochen alt und so sind die Reaktionen noch sehr frisch. Vor allem die Frauen reagieren immer sehr verliebt, wenn sie den Namen unserer kleinen Zuckerpuppe hören.“

Valerie (27) und Heiko (26) Groß aus Augsburg. Instagram: @valerielovesheiko

Ein indischer Blondschopf

Randi

„Wir haben einen kurzen Mädchennamen gesucht, der wenn möglich nicht auf A endet. Da ich ein Jahr in Schweden gelebt habe und Skandinavien sehr mag, konnte ich mir einen nordischen Namen gut vorstellen. Randi – das klingt allerdings für die meisten Menschen überhaupt nicht skandinavisch, viele vermuten einen indischen Ursprung. Die Reaktionen waren deshalb meist recht verhalten und erstaunt. Viele verstanden Gandhi oder sprachen den Namen amerikanisch aus und schrieben ihn mit Y. Wieder andere dachten, es sei ein Jungenname. Inspiriert hat uns das Radio. Randi Crott ist eine deutsche Moderatorin mit norwegischen Wurzeln. Als wir ihren Namen hörten, dachten wir: Das ist genau der Name, den wir suchen. Kurz, frech, außergewöhnlich. Sein Klang ist exotisch, obwohl es die Kurzform des alten nordischen Namens Randid ist. Am Anfang war es oft lästig, den Namen ständig zu wiederholen und ihn zu erklären. Wir haben ihn oft überdeutlich ausgesprochen, sind mittlerweile bei diesem Thema aber viel souveräner. Der Name passt einfach zu unserem frechen Wuschelkopf – sie ist eben eine echte Randi!“

Annika Olbrisch (36) und Victor Kliewe (37) aus Köln

Eine wie Keine

„Wenn mein Mann von seiner leider früh verstorbenen Mutter Brigitte spricht, klingen viele Eigenschaften mit, die wir uns für unsere Kinder wünschen. Er schlug damals vor, unsere erste Tochter nach ihr zu benennen. Ich bin Lehrerin und das spielt bei der Namenswahl eine ziemlich große Rolle. Unverzichtbar war für mich, dass man sofort erkennt, ob es ein Mädchen oder ein Junge ist.

Außerdem sollte es ein Name sein, den man nicht ständig buchstabieren muss, weil er eine außergewöhnliche oder selbst erdachte Schreibweise hat. In den 15 Jahren meiner Lehrertätigkeit hatte ich noch keine Schülerin namens Brigitte. Der Name ist also nicht vorbelastet, Brigitte konnte ihn von Anfang an mit ihrer Persönlichkeit füllen. Im Jahr 1950 war er der meist vergebene Name in Deutschland. Daher ist er grundsätzlich sehr bekannt, aber eben in Vergessenheit geraten. Wir mussten ihn noch nie buchstabieren.

Egal wo wir hinkommen, gibt es immer nur eine Brigitte – unsere. Viele, die um die Geschichte des Namens wussten, haben sich gefreut. Einige waren irritiert und haben geschwiegen. Die haben wahrscheinlich an einen Scherz gedacht. Der Name für unsere zweite Tochter, die im Herbst auf die Welt kommt, ist eine schier unlösbare Aufgabe. Es gibt keinen zweiten Namen mit einer so bedeutungsvollen Geschichte für uns. Das gibt uns auf der einen Seite die Freiheit, einen Namen nach unserem Geschmack auszuwählen. Gleichzeitig haben wir durch die Erfahrungen mit Brigitte gelernt, dass ein seltener Name viele Vorteile hat. Wer eine Idee hat, kann sich gerne melden!“

 Anna (39) und Oliver Hansen (33) aus Paderborn

 

 

Nova Avril, Hugo, Melody & Co. – Lesen Sie im aktuellen babywelt Elternmagazin von weiteren Namenssuchen und -volltreffern. Außerdem: Mama Namenlos – eine Mutter berichtet, wie es ist, wenn man nach der Geburt des Kindes den eigenen Namen verliert und plötzlich nur noch "Mama von ..." ist.

Einfach beim nächsten Einkauf in Ihrer ROSSMANN-Filiale mitnehmen und viele weitere spannende Interviews, Hintergrundberichte und Inspirationen rund ums Familienleben entdecken.

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