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Haushalt

Haushalt mit Kleinkind – wie klappt die Kombination?

Das Kind ist gebadet, der Wickeltisch gut sortiert, das Kinderzimmer aufgeräumt. Aber was ist mit der Küche, dem Waschkeller, dem Bad, dem Treppenhaus und und und? Tipps, wie Sie den Haushalt mit Kleinkind meistern, finden Sie hier.

Kinderzimmer und Co. – Kinder helfen gerne beim Aufräumen

Kinder, die schon sicher laufen können, wollen mitmachen. Sie freuen sich über einen sauberen Lappen oder einen Handfeger in ihrer Hand. Viele Kinder haben Spaß, zu helfen – besonders, wenn sie dafür gelobt werden. Auch das Kinderzimmer aufräumen kann so früh in den Alltag integriert werden (siehe Interview). Wichtig: Geben Sie Ihrem Kind nur Aufgaben, die es selbstständig erledigen kann, ohne überfordert zu sein und ohne in Gefahr zu geraten. Lassen Sie es die unteren Regale wischen, während Sie die oberen säubern.

Sicherheit geht vor Sauberkeit

Bei allem Elan sollte beim Großreinemachen die Sicherheit Ihres Kindes an erster Stelle stehen. Platzieren Sie deshalb Reinigungsmittel immer außer Reichweite des Nachwuchses! Öffnen Sie beim Fensterputzen immer nur ein Fenster und verschließen Sie dieses sofort wieder, wenn sie fertig sind. Lassen Sie niemals Ihr Kind bei geöffneten Fenstern allein im Zimmer. Stehleitern eignen sich in Kinderaugen prima zum Klettern, sind aber zu gefährlich. Räumen Sie diese daher sofort wieder weg, wenn Sie sie nicht mehr benötigen. Ansonsten gilt: Der beste Unfallschutz für neugierige kleine Kinder bleibt ein geduldiger und stressfreier Umgang mit ihnen. Wenn Sie den Frühjahrsputz mit Zeit und Ruhe erledigen wollen, fragen Sie in der Familie nach Unterstützung. Die Großeltern oder Tanten helfen bestimmt gerne mit einer Runde Kinderwagen schieben.
 

Tipps von Yvonne Willicks (43), Hauswirtschaftsmeisterin und TV-Moderatorin der Reihe "Der große Haushaltscheck" im WDR

Wie und ab wann können Eltern ihre Kinder beim Aufräumen des eigenen Kinderzimmers mit einbeziehen?

Yvonne Willicks: Am einfachsten ist es, das Kinderzimmer aufräumen schon von klein auf eine Gewohnheit zu machen. Es sollte genauso selbstverständlich in den Tagesablauf mit einbezogen sein wie das Zähneputzen, Frühstücken und Zubettgehen.

Kleinkinder ab 18 Monaten können also schon aufräumen?

Yvonne Willicks: Natürlich! Dies sollte aber spielerisch erfolgen. Damit die Kleinen mit dem Aufräumen nicht überfordert sind, empfehle ich Eltern, jungen Kindern lieber wenig Spielzeug anzubieten – also lieber mal zwischen Legosteinen und Holzeisenbahn durchzutauschen. Spaß am Kinderzimmer aufräumen kommt dann auf, wenn mit dem Aufräumen ein Erfolgserlebnis verbunden ist. Zum Beispiel: Wer packt die meisten roten Steine in die Legokiste zurück.

Wie können Eltern Ordnung ins Kinderzimmer bringen?

Yvonne Willicks: Hilfreich sind durchdachte Ordnungssysteme: Kisten, Boxen oder Kartons, die in Regalen verstaut werden und mit Farben oder Fotos gekennzeichnet sind. So können Kinder leicht zuordnen, wohin welches Spielzeug gehört. Zum Aufhängen von Jacken, Taschen, etc. eignet sich eine Hakenleiste – montiert auf Greifhöhe des Kindes.

Was sollten Eltern beim Aufräumen mit Kleinkindern vermeiden?

Yvonne Willicks: Kinder dürfen Aufräumen nicht als lästige Pflicht empfinden. Mit Druck sind die Kleinen genauso überfordert wie mit der Aufgabe, sich für längere Zeit alleine zu beschäftigen. Ganz wichtig: Für größere Spielsachen wie Puppenhaus, Piratenschiff oder Riesenpuzzle so viel freien Platz schaffen, dass sie mehrere Tage stehen bleiben können.

Checkliste kostenlos downloaden

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