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Ernährung

Nur kein Einheitsbrei!

Ehrlich gesagt: Bei den ersten Versuchen landen nur kleine Mengen Karottenmus & Co in Babys Bauch, so dass der Griff zum gekauften Gläschen sicherlich praktischer ist. Ins Glas kommt nur, was auch in der eigenen Küche gekocht würde. Möchten Sie aber generell lieber selber kochen, wenn Sie bei Ihrem Spross die Beikost einführen, sollten Sie ein paar Grundregeln beachten.

Selber kochen?

Sehr gut eignen sich (Bio)gemüse oder Tiefkühlgemüse ohne jegliche Zusätze. Auch sonst werden nicht viel mehr Zutaten benötigt. Mit der Zeit kommen noch Kartoffeln und Fleisch hinzu, dazu wird Pflanzenöl wie Rapsöl verwendet. Zur besseren Eisenausnutzung ist etwas Orangensaft sinnvoll. Kräuter können für milde Würze sorgen. Salz oder Zucker haben dagegen nichts in der Babyernährung verloren eben so wenig wie scharfe Gewürze wie Pfeffer, Paprika, Knoblauch, Zwiebeln, Curry, Schnittlauch oder Ingwer.

Tipp: Vorkochen lohnt sich! Einfach mehrere Portionen Brei auf einmal kochen und portionsweise in fest verschließbare Gefrierdosen füllen. Die halten sich bei -18° Celsius in der Tiefkühltruhe gut zwei Monate. Vor Verzehr einfach im Wasserbad oder in der Mikrowelle auftauen.

Fix und Gläschen

Wer sich fürs Fertigsegment entscheidet, findet unterschiedlichste Babymenüs, die ab dem fünften Lebensmonat geeignet sind. Laut dem FKE empfiehlt es sich, beim Kauf auf darauf zu achten, dass die Breie der Fertiggläschen möglichst einfach zusammengesetzt sind und nur wenige Zutaten enthalten. Eine Gemüse-, Obst- oder Getreidesorte im Brei reicht zunächst. Mischungen sind erst dann sinnvoll, wenn der Nachwuchs eine Einzelsorte bereits probiert und vor allem vertragen hat. Also nicht mit dreiteiligen Menüs beginnen (z. B. Karotte-Kartoffel-Fleisch), sondern wie bereits beschrieben schrittweise die Vielfalt der Beikost einführen. Die Hersteller haben ihre Sortimente jedoch in aller Regel schon dem Bausteinprinzip des Ernährungsplans für Baby angepasst. Und wie beim selbstgekochten Brei immer auf die Zutaten und Zusatzstoffe achten! Zusätze wie Salz, Zucker und Gewürze, aber auch Schokolade oder Kakao sind auch im Fertiggläschen unnötig. Wer sicher gehen möchte, studiert das Kleingedruckte in der Zutatenliste und Nährwertanalyse.

Unsere kostenlosen Checklisten zum Download

Aufgepasst!

Ein paar Dinge sollten Sie bei der Babyernährung immer im Blick behalten: Ob gekauftes oder selbstgemachtes Gläschen: Den Brei unbedingt immer gut umrühren und vor dem Füttern im eigenen Mund auf seine Temperatur hin überprüfen. Das Hitzeempfinden der Kleinen ist nämlich noch nicht ausgereift. Bis sie weinend reagieren, könnten sie sich schon den Mund verbrannt haben. Daher lieber zu lau als zu warm anbieten.

Außerdem nie einen schon mal erhitzen Brei ein zweites Mal aufwärmen! Darin können sich Keime explosionsartig vermehren und zu Magen-Darm-Erkrankungen beim Kind führen. Lieber eine Teilmenge mit einem sauberen Löffel entnehmen (das verhindert das Ansiedeln von Bakterien) und nur diese erhitzen. Angebrochene Gläschen, ob gekauft oder aus eigener Herstellung, halten sich fest verschlossen im Kühlschrank noch bis zum nächsten Tag.

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