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Pflege

Von Wonneproppen und Speckfältchen ...

Geschafft, endlich ist das Baby da, ein pummeliger kleiner Wonneproppen hat das Licht der Welt erblickt. Und mal ehrlich: Sind Babys nicht zu goldig mit ihren kleinen speckigen Ärmchen, Beinchen und dicken Röllchen? Die wonnigen Speckfältchen können es aber auch in sich haben – und das wortwörtlich. Denn dort sammelt sich nur allzu gerne allerlei an.

Babyhautfalten – egal ob in der Armbeuge, den Kniekehlen, der Halsfalte, am Bauch, hinterm Ohr oder im Genitalbereich – sind immer eine regelrechte „Sammelstelle“: Von Klümpchen aus Hautschuppen über Creme- und Milchreste, Fusseln und Schweißsekret, in den speckigen Röllchen setzt sich so manches fest. Beim Stillen läuft Milch in die Halsfalte und gärt dort unbemerkt vor sich hin, hinter den Öhrchen sammeln sich Sabberreste, in den Kniekehlen Badewasser und in den Fältchen im Genitalbereich staut sich oft ein „Zuviel“ an Cremes an, was eine Entzündung zusätzlich begünstigt. Und auch wenn Babys Schweißdrüsen anfänglich noch nicht in der Lage sind, die Körpertemperatur zu regulieren, so sollte man nicht vergessen, dass sich in den Hautfältchen trotz allem auch Schweißsekret bilden kann.

Deshalb ist es umso wichtiger, den Speckfältchen ein hohes Maß an Aufmerksamkeit zu schenken und besondere Sorgfalt auf die „Babyfalten“-Pflege zu legen. Denn wo „Haut auf Haut“ liegt, reagiert diese schnell gereizt. Wundsein kann nicht nur schmerzhaft sein, sondern auch einen hervorragenden Nährboden für Bakterien oder Pilze bieten. In den speckigen Hautfältchen, wo generell schon ein feucht-warmes Milieu herrscht, finden diese Übeltäter ideale Wachstumsbedingungen vor. Der wichtigste Punkt sollte also sein, die Hautfältchen trocken zu halten.

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Wer meint, er tue seinem Baby etwas Gutes, indem er etwas „auf die Linie“ des moppeligen Wonneproppen achtet, um die Speckfältchen und damit das Risiko für Hautentzündungen zu minimieren, der irrt jedoch. Babys dürfen anfänglich nicht nur, sie sollten sogar ein paar Speckröllchen haben. Denn diese Fettpölsterchen sorgen dafür, dass den Kleinen immer warm genug ist. Das sogenannte baby-typische „braune Fettgewebe“ verbraucht Kalorien und produziert dadurch Wärme. Sobald das Kind aktiver wird, krabbelt und läuft, verschwinden die Fettplösterchen allmählich von ganz alleine: Sie werden schlichtweg überflüssig. Denn die Muskelbewegungen sorgen von nun an dafür, dass dem Kind nicht zu kalt wird. Bei ganz kleinen Babys funktioniert das aufgrund des anfangs natürlichen Bewegungsmangels aber noch nicht, daher also der notwendige Babyspeck.

„faltenpflege“ – gewusst wie

  • Hautfältchen, ob am Hals, den Armen, den Beinen, am Bauch, hinterm Ohr oder im Genitalbereich, immer möglichst trocken halten!
  • Kleine Schmutzreste mit einem ölgetränkten Wattepad entfernen – danach die Hautfalten sanft abtrocknen.
  • Ob nach dem Baden oder dem Waschen: Die Babyhaut stets nur sanft abtupfen, nie kräftig „trocken rubbeln“, um zu vermeiden, dass die Hautbarriere mechanisch geschädigt wird.
  • Bei hartnäckigen Verschmutzungen im Po- und Genitalbereich das Baby sorgsam baden oder waschen, dabei dem Wasser unbedingt eine Reinigungssubstanz zusetzen, die eine milde und zugleich gründliche Reinigung der Haut gewährleistet, um so von vorneherein der Infektneigung vorzubeugen. 
  • Windeln so oft wie möglich beziehungsweise regelmäßig wechseln.
  • „Luftbäder“: zwei- bis dreimal täglich eine Stunde „unten ohne“ strampeln lassen oder den Po – mit genügend Abstand! – trocken föhnen.
  • Sollten sich schon entzündliche Stellen gebildet haben, eine  Wundschutzcreme oder Zinkpaste verwenden. Wundschutzcremes, die mit heilungsfördernden und milden Zusätzen wie Ringelblume, Kamille oder Panthenol angereichert sind, lindern die schlimmsten Beschwerden.
  • Cremes und Pasten auf Basis von Zinkoxid wirken entzündungshemmend und unterstützen auf ganz sanfte Weise den Heilungsprozess der Babyhaut.
  • Für alle Cremes, Pasten und Fette gilt: Diese immer dünn auftragen, damit die Haut „atmen“ kann
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