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Erste Freunde

Kinderfreundschaften: Aus nebeneinander wir miteinander

Nichts geht über die besten Freunde im Leben. Aber: Gibt es wirklich Kinderfreundschaften, die schon im Sandkasten beginnen? Und wann entwickelt ein Baby überhaupt Interesse an anderen Kindern?

zuerst zählt nur die dreisamkeit

Die ersten Lebensmonate im Leben des Neugeborenen spielen sich vor allem zu Hause ab. Jetzt wird Zwei- bzw. Dreisamkeit groß geschrieben. Mama und Papa können es kaum erwarten, den kleinen Erdenbürger kennenzulernen. Gemeinsam erfüllen sie Babys Bedürfnis nach Geborgenheit und Zuneigung. Zwar verfügt es zu diesem Zeitpunkt noch über keinerlei soziale Kompetenz (diese entwickelt sich erst ab dem zweiten Lebensjahr), doch spürt und genießt es die Nähe zu den wichtigsten Bezugspersonen in seinem Leben.

mama und papa als spielgefährten

Als Eltern sind Sie auch die ersten „Freundschaften“ und Spielgefährten im Leben des Kindes. Über Ihr Lächeln, Ihre Stimme und Ihre Berührungen sowie kleine Spiele im Alltag, wie z. B. Grimassen schneiden, freut sich Ihr Kind am meisten. Durch die tägliche Zuwendung baut es eine starke Bindung zu Ihnen auf und erfährt so direkt zu Beginn seines Lebens, dass Spielen und Gesellschaft mit anderen Menschen etwas Positives sind. Trotzdem können fremde Menschen und Kinder noch Angst bei Ihrem Kind auslösen.

jetzt gehe ich auf entdeckungstour!

Etwa ab dem siebten Lebensmonat wird Ihr kleiner Weltentdecker mobiler und startet vielleicht sogar schon seine ersten Krabbelversuche. Jetzt ist die Zeit gekommen, in der Ihr Baby andere Kinder aktiv wahrnimmt. Allerdings entstehen noch keine Kinderfreundschaften – es erkundet die Welt in dieser Phase lieber noch auf eigene Faust. Die Beschäftigung mit sich selbst, das Erlernen neuer Fähigkeiten sowie die Erkundung der Umwelt sind noch spannend und herausfordernd genug. Wer vermisst schon einen Spielgefährten, wenn er zum ersten Mal eigenständig sein Kinderzimmer erobern darf?

kinderfreundschaften – die erste kontaktaufnahme

Und plötzlich, rund um den ersten Geburtstag, wächst sie doch: die Neugier und das Interesse an anderen Kindern – besonders den gleichaltrigen. Möglicherweise beobachten Sie jetzt, wie Ihr Kind diese immer wieder konzentriert beobachtet und deren Verhalten nachahmt. Der erste direkte Kontakt findet oft über unbeholfene Berührungen und Laute statt. Auch die Angst vor anderen Kindern verschwindet langsam. Babys entwickeln im Spiel eine ganz eigene, faszinierende Sprache. Wundern Sie sich nicht, dass diese ersten Spielversuche nicht immer nur harmonisch aussehen. Boxen, klopfen, stupsen – das erste Kennenlernen des neu entdeckten Gegenübers folgt in diesem Alter seinen eigenen Regeln: Geben und Nehmen sind die frühesten Spielformen von Kleinkindern und nicht mehr als Ausdruck des Interesses aneinander. Nicht selten wird einander darum ungestüm an den Haaren gezogen oder das Spielzeug weggenommen. Mitgefühl, sowie den sensiblen Umgang mit anderen erlernen die Kleinen erst allmählich.

Deshalb kann es anfangs auch passieren, dass jedes Kind für sich in einer Ecke spielt ohne das andere zu beachten. Die Phasen, in den sich die Kleinen miteinander beschäftigten, sind in diesem Alter in der Regel sehr kurz. Ihre  soziale Kompetenz ist noch nicht weit genug entwickelt, um eine richtige Beziehung aufzubauen. Die Entwicklung des eigenen „Ich“ steht weiterhin im Vordergrund. Dennoch genießen die Kleinen die Phasen in der Krabbelgruppe oder beim Babyschwimmen, wo sie Gleichaltrige beobachten und mit ihnen interagieren. Zeigt Ihr Kind auch jetzt noch kein Interesse an anderen Kindern – egal wie sehr Sie sich bemühen – oder reagiert es übermäßig aggressiv, sind häufig noch bestehende Ängste die Ursachen. In diesem Fall sollten Sie den Kinderarzt zu Rate ziehen.

Ab dem zweiten Lebensjahr tritt das eigene Ich dann langsam in den Hintergrund und Ihr Schatz ist dazu bereit, auf andere Kinder einzugehen und erste Sandkastenfreunde zu finden. Langsam entwickeln sich die Fähigkeiten, sich in andere hineinzuversetzen und mitzufühlen – die Grundbausteine für echte Kinderfreundschaften werden langsam gelegt. Kinder spielen jetzt aktiver miteinander, entwickeln sogar eigene Spielideen und trommeln z.B. gemeinsam mit Stiften auf allen möglichen Dingen herum. Ob der Spielkamerad gerade traurig oder fröhlich ist, können Babys anhand von Gesichtsausdrücken immer besser deuten. Weint der Spielgefährte, bieten sie oft Spielzeug oder Stofftiere an, weil sie selbst Spaß, Trost und Geborgenheit mit diesen Gegenständen verbinden.

sandkastenfreunde ab 3 jahren

Mit anderen spielen, können Kinder ab etwa drei Jahren. In diesem Alter sind sie auch zu beständigen Freundschaften fähig. Die Zeit für eine echte und vielleicht ein Leben lang anhaltende Sandkastenfreundschaft könnte jetzt – zumindest theoretisch – gekommen sein. Anfangs wird sich Ihr Kind auf nur einen anderen Spielgefährten konzentrieren, nach und nach wird das Spielen in der Gruppe aber immer wichtiger. Denn allmählich begreifen die Kleinen, wie wunderbar man sich im Spiel verbünden kann.

aller anfang ist schwer

Babys sind gerne in Gesellschaft. Damit das Spiel mit Gleichaltrigen gelingt, sollten Sie behutsam vorgehen und Ihr Kind langsam an die neue Situation heranführen. Hier ein paar Tipps:

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