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Pflege

Baby baden: Unsere Tipps zum perfekten Badespaß!

Besser Baby waschen als Baby baden? „Badetag“ heißt für Babys nur eins: Spaß haben! Da wird im herrlich warmen Wasser gequietscht und geplanscht – es ist eine wahre Wonne in der Babybadewanne. Und wenn die kleinen Füßchen vor Aufregung zappeln und das Kind vor lauter Freude und Lebenslust jauchzt, dann geht so manchem Elternpaar das Herz auf. Lieber Baby baden oder Baby waschen? Wir sagen es Ihnen …

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Baby baden oder baby waschen?

Baby baden besser als Baby waschen? Ja! In einer Studie an der Berliner Charité wurden Säuglinge vier Wochen lang zweimal wöchentlich in klarem Wasser gebadet oder mit einem Waschlappen gewaschen. Die Dermatologen haben in dieser Phase unterschiedliche Werte gemessen und dabei festgestellt, dass Baden im Vergleich zum Waschen einen positiven Einfluss auf den Feuchtigkeitsgehalt und die Barriere-Funktion der Haut hat. Also besser Baby baden statt Baby waschen; jetzt fragt sich nur noch wie am besten und worin – Waschbecken, Eimer oder Babybadewanne? Wir beleuchten auch das.

Ab wann Baby baden?

Entscheidend ist, dass die Reste der Nabelschnur abgefallen sind und der Nabel gut verheilt ist. Wenn das erfüllt ist, dürfen Sie ihr Gefühl entscheiden lassen, wann die Zeit fürs erste Bad gekommen ist. Setzen Sie sich nicht unter Druck, ausreichend Hygiene bekommt ihr kleiner Schatz auch über die tägliche Reinigung mit einem nassen Waschlappen. Das Baden soll für Eltern und Baby vielmehr ein kleines Erlebnis sein, bei dem sich das Baby im warmen Wasser entspannen kann und eine neue Seite der Welt entdeckt.

Wie oft baden?

Baden ist für viele Babys ein großer Spaß oder ein lieb gewonnenes Ritual zum Entspannen. Empfohlen wird, die Babys in den ersten Monaten nicht mehr als ein bis dreimal pro Woche zu baden. Zu häufiges Baden kann den Schutzmantel der Haut irritieren und zu Trockenheit führen. Damit Sie jedoch unbesorgt den Badespaß genießen können, verzichten Sie in den ersten Monaten auf Badezusatz. Etwas Muttermilch oder Babyöl sind alternative Zusätze fürs Badewasser.

achtung elternbadewanne!

Auf keinen Fall sollten Sie Ihr Baby alleine in der Erwachsenenbadewanne baden. Diese ist eindeutig zu groß, der glitschige Nackedei könnte schnell entgleiten und im schlimmsten Fall untergehen. Und auch wenn alles glimpflich vonstatten gehen sollte, Sie wären durch die gebückte Haltung während des Badevorgangs schnell „kreuzlahm“. Lediglich wenn schon ein Elternteil in der Erwachsenenwanne sitzt, kann das Baby „dazugegeben“ werden. Dabei sollten Sie allerdings tunlichst darauf achten, dass Sie es sicher halten, wenn Sie Ihr Baby waschen! Der Kopf darf niemals unter Wasser geraten und die Badezusätze sollten säuglingsgerecht sein.

Babybadewanne

Badeeimer

Möchten Sie Ihr Baby baden, eignet sich eine spezielle Babybadewanne dazu – und zwar eine großzügige. Babys wachsen sehr schnell und schließlich sollen die Kleinen ja länger etwas von ihrer ersten Babybadewanne haben. Die neue Wanne sollte allerdings auch nicht zu riesig ausfallen, da sich das Baby darin ansonsten regelrecht „verloren“ fühlt und womöglich statt Badespaß Angst erfährt. Eine Babybadewanne sollte deshalb auch eine möglichst helle Farbe haben, so kann das Baby beim Planschen seine Beinchen gut sehen und fühlt sich gleich sicherer. Ein drehbarer Babybadesitz schafft zusätzlichen Halt.

Badeeimer

Auch ein Badeeimer ist eine gute Alternative zu einer Babybadewanne: In dem bewusst eng gehaltenen Eimer nimmt das Baby automatisch die vertraute Embryonalstellung ein und fühlt sich geborgen – und kann dabei mit wenig Kraftaufwand sicher gehalten werden. Wer über keine Badewanne verfügt, kann eventuell das Waschbecken fürs Erste „zweckentfremden“. Allerdings sollte man streng darauf achten, dass das Baby mit seinem empfindlichen Köpfchen nicht an die Armaturen stößt.

milde badezusätze

Ein milder Badezusatz, so ergab eine fundierte Studie, ist für die Haut mindestens so gut wie Baden mit klarem Wasser und daher unbedenklich. Unabhängige Experten sind sogar der Ansicht, dass sich ein milder Badezusatz – verglichen mit klarem Wasser – positiv auf die Haut auswirkt, indem er hilft, die natürliche Hautschutzbarriere zu erhalten. Die Haut wird schonend und doch gründlich gereinigt, selbst von wasser-unlöslichen Substanzen wie Cremes oder Fäkalien. Feuchtigkeitsspendende Inhalte von Badezusätzen können der Säuglingshaut außerdem besonderen Schutz bieten.

die richtigen handgriffe in der babybadewanne

Babybadewanne

Einfach das Kleine so halten, dass sein Köpfchen auf dem linken Unterarm ruht und die Hand unter seiner linken Schulter hindurchfasst. Mit der anderen Hand wird der Po abgestützt. So hält man den kleinen Schatz ganz sicher. (Linkshänder gehen einfach entsprechend seitenverkehrt vor.) Das Kind nun ganz langsam ins Wasser senken. Sobald man merkt, dass das Wasser den kleinen Körper „trägt“, kann die Hand vom Po gelöst werden. Mit der „freien“ Hand kann man nun das Baby waschen. Dabei gilt, das Baby beim Baden niemals alleine oder unbeaufsichtigt lassen! Auch dann nicht, wenn es in einer Badehilfe wie einem Badestuhl sitzt oder kleine Geschwister zum „Aufpassen“ dabei sind.

Kein Grund zur Besorgnis: Sehr junge Säuglinge sind im Wasser oft ganz still, vollkommen beschäftigt mit diesem wunderbaren Erlebnis. Wenn das Baby eher unruhig ist, einfach sanft mit ihm reden. Eine vertraute Stimme wird ihm helfen, sich zu entspannen. Ältere Babys oder Babys, die das Baden schon kennen, sind dann auch bald für den ersten Strampelspaß im Wasser zu haben.

kleine bademuffel

Die meisten Babys sind ganz verrückt nach dem Planschen in der Babybadewanne und schreien höchstens dann, wenn das Badevergnügen endet. Aber auch der umgekehrte Fall kommt vor: Die Wassertemperatur ist ideal, das Badezimmer ist mollig vorgewärmt und trotzdem schreit der Nachwuchs wie am Spieß, wenn er das Wasser in der Wanne nur sieht. Hat das Baby eventuell schlechte Erfahrungen beim Baden gesammelt? War das Wasser das letzte Mal zu warm oder zu kalt oder ist ihm gar in die Augen gespritzt? Genauso gut kann es jedoch sein, dass das Baby ohne erkennbaren Grund ängstlich oder sogar panisch reagiert, wenn ihm ein warmes Bad bevorsteht.

Wasserscheue Kinder motivieren

Eine „Badezeremonie unter lautem Protest“ ist nervenzehrend für Eltern und Kind. Wenn es nicht unbedingt notwendig ist, können Eltern als erste Maßnahme darauf verzichten, dass Baby zu waschen. Babys sind selten wirklich schmutzig. Allerdings kann man „wasserscheue“ Kinder auch motivieren, wieder Gefallen am Baden zu finden: Wie wär’s mit einem Badebuch, einem Quietsche-Entchen oder einem wassertauglichen Kuscheltier? Denn Spielzeug, das ausschließlich in der Babybadewanne zum Einsatz kommt, ist besonders interessant! Sie können auch die Lieblingsmusik abspielen, wenn Sie Ihr Baby waschen.

nach dem bad

Baden, Trocknen, Babyhandtuch

Bei den ersten Badeversuchen kann es hilfreich sein, wenn beide Elternteile das Baby baden. Der eine badet und der andere steht mit dem Handtuch bereit, um die nasse Wassermaus in Empfang zu nehmen. Ab ins warme Handtuch und sorgfältig abtrocknen. Dabei lieber tupfen als reiben, das schont die zarte Babyhaut. Nicht vergessen: Auch die Haut hinter den Ohren, zwischen den Fingern und Zehen und die Hautfalten gut trocken tupfen. Unser Tipp: Nachdem Sie Ihr Baby gewaschen haben – egal ob in der Babybadewannne oder im –eimer – wickeln Sie es in ein Kapuzenhandtuch. Viele Babys mögen es so in Mamas oder Papas Armen noch ein wenig zu kuscheln. Dafür ein trockenes Handtuch nehmen, in einem feuchten Tuch kann sich das Baby sonst rasch verkühlen.

badeverbot

  1. Solange der Nabel nicht verheilt ist
  2. Direkt nach dem Essen
  3. Nach Impfungen und bei akuten Infekten
  4. Bei Fieber

Bei Unsicherheiten, ob Sie Ihr Baby baden dürfen oder nicht, am besten die Hebamme oder den Kinder- und Jugendarzt um Rat fragen. Lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig.

pflege-empfehlungen

  1. Babys baden idealerweise zwei- bis dreimal pro Woche.
  2. Die Raumtemperatur sollte über 22 Grad Celsius betragen, die Wassertemperatur 37 bis 38 Grad Celsius.
  3. Das Bad sollte nicht länger als fünf bis zehn Minuten dauern. Um eine Auskühlung zu vermeiden, sollte das Kind anschließend  sanft, aber rasch abgetrocknet werden.
  4. Ein milder, flüssiger, speziell für Babys entwickelter Badezusatz hat positive Auswirkungen auf die Babyhaut und eignet sich für die schonende Reinigung besser als klares Wasser.
  5. Säuglinge sollten nach dem Baden mit einer Babypflegecreme eingecremt werden.

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