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Freizeit

Kraftquellen – Ideen von 5 Minuten bis 5 Stunden

Mittags nach durchwachter Nacht kommt die Erkenntnis: Man ist noch immer ungeduscht, das Baby möchte nur herumgetragen werden, der Versuch, Wäsche zu sortieren, ist gescheitert und zu einem Schluck wenigstens noch lauwarmen Kaffees ist man auch nicht gekommen. Alle frisch gebackenen Mütter kennen solche Momente. Dann sind sie da, die Träume vom anderen, „kinderfreien“ Leben. Auch wenn es kein Karibik-Urlaub ist: Es gibt sie, die kleinen Fluchten aus dem Alltag, um neue Kraft zu schöpfen.

Zwischen Wohnungsputz und Babybetreuung vernachlässigen Mütter schnell ihre eigenen Bedürfnisse. Zu hoch sind die Ansprüche an sich selbst. Deshalb sollten sich Mütter bewusst machen, dass die Elternzeit gerade in den ersten Wochen kein Urlaub ist und sie regelmäßig Auszeiten brauchen – und die lassen sich durchaus in den Alltag integrieren.

Mini-Zeitfenster effektiv nutzen: 5 bis 15 Minuten

Schon ein fünfminütiges warmes Fußbad mit einem harmonisierenden Fußbadesalz sorgt für Entspannung. Einige tiefe Luftzüge am geöffneten Fenster oder auf dem Balkon senken den Blutdruck und lassen neue Energie durch den Körper fließen. Schnelle Muntermacher sind kaltes Wasser, das über die Handgelenke fließt und Augenkompressen. Dazu zwei in Schwarztee getränkte Wattepads kurz ins Eisfach und danach auf die geschlossenen Augen legen. Eine Minimassage vertreibt die Müdigkeit: Augen schließen, Handflächen aufs Gesicht legen und sanft von innen nach außen streichen.

In einer freien Viertelstunde lohnt es, sich auf einen Stuhl auf den Balkon zu setzen und sich die Sonne bei einer kleinen Kaffee- oder Teepause ins Gesicht scheinen zu lassen. Für kurze Momente zum Innehalten sollte sich Mama einen eigenen Lieblingsrückzugsplatz schaffen, zum Beispiel ein Sessel oder Sofa mit schönem Ausblick aus dem Fenster.

Betreut jemand das Baby zu Hause, während Mama unterwegs ist, dann darf sie sich den kleinen Luxus gönnen, eine Viertelstunde für sich anzuhängen: in einem Café, auf einer Parkbank oder für einen kleinen Spaziergang.

Realistische Zeitpläne – eine Stunde nur für Mama

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Morgens zur Rückbildungsgymnastik, anschließend schnell einen Behördengang und den Wocheneinkauf erledigen – bei vollgepackten Tagesplänen ist die Belastungsgrenze oft nach kurzer Zeit erreicht. Zeiten für Unternehmungen mit Baby müssen immer großzügig geplant werden. Und bevor sich das Baby durch den Tag nörgelt und die Mutter sich wie auf der Hetzjagd fühlt, sollte sie konsequent sein und die Vorhaben besser verschieben. Es muss nicht alles an einem Tag erledigt werden. Wichtig ist, von vornherein Pausen einzuplanen. Ist das Baby gerade beim Einkaufsbummel eingeschlafen oder will eine Milch- und Wickelpause, ist das die Gelegenheit, das nächste Café anzusteuern und selbst eine Stunde Pause einzulegen.

Für Entspannung kann sogar der Austausch mit anderen Müttern sorgen, zum Beispiel in einer Krabbelgruppe. Dort sind die Kleinen miteinander beschäftigt. Hat das Baby jedoch einen schlechten Tag und quengelt, dann sollte die Mama den Krabbelspaß nicht erzwingen und lieber absagen. Auch wenn Verabredungen mit Freunden oder die To-do-Liste im Haushalt stressen, ist es besser, abzusagen, sich zurückzuziehen und sich bewusst eine Stunde zum Kuscheln und Spielen mit dem Baby zu nehmen – ohne nebenher etwas anderes zu tun.

Jedes Baby schläft irgendwann. Dann ist die perfekte Zeit für eine Mußestunde. Ein Schläfchen, einfach auf dem Bett liegen und die Gedanken fliegen lassen oder für eine Lieblingsaktivität, um aus dem Alltag auszubrechen und auf andere Gedanken zu kommen: Stricken, Basteln, Tagebuch schreiben oder in der Welt eines Buches abtauchen. Fernseher und Radio sollten ausbleiben – sie entspannen nicht und rauben nur Zeit. Wer nicht davon lassen kann, im Haushalt etwas hin- und herzuräumen, geht besser raus. Mit einem Babyphon schafft es die Mama vor die Tür oder zu einem Kaffeeplausch bei den Nachbarn. Oder das müde Baby gleich in den Wagen packen und mitnehmen. Wer sich wieder nach Sport sehnt, für den sind Kurse mit flexibler Kinderbetreuung ideal, bei denen Mütter nicht an bestimmte Zeiten gebunden sind.

Auch unerfahrene Freunde und Verwandte können durchaus eine Stunde lang einen Säugling beaufsichtigen oder eine Runde spazieren fahren. Am besten ist die Zeit, in der das Baby satt, frisch gewickelt und müde ist. Eine entspannende Mamapause wird es, wenn das Kind außer Hörweite ist, um nicht beim ersten Schrei hektisch zu werden. Ein duftendes, warmes Bad mit gedämpftem Licht, ruhiger Musik und einem guten Buch ist ein Entspannungsklassiker und genau das Richtige, um verspannte Muskeln zu lockern. Oder die Freistunde wird für eine Joggingrunde oder einen – kinderwagenlosen – Spaziergang an der frischen Luft genutzt.

Das Mama-Verwöhnprogramm am Abend und am Wochenende

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Mit guter Vorbereitung und einem Babybetreuungsprofi (etwa Papa mit Milchflasche) gelingt auch eine längere Auszeit. Zwei Stunden lang shoppen und sich ein neues Outfit gönnen – damit sieht die Mama nicht nur besser aus als in Schlabberlook mit Spucktuch auf der Schulter, sondern fühlt sich auch gleich viel besser.

Für noch mehr Wohlbefinden sorgt ein richtiges Wellnessprogramm: Bei Maniküre, Massage, Gesichtsbehandlung oder einem Friseurbesuch können Mütter es genießen, sich mal richtig verwöhnen zu lassen. Für Stillkinder sollte dafür genügend Milch zu Hause bereitstehen. Die Alternative ist, dass der Papa sich mit dem Kinderwagen in der Nähe aufhält, um gegebenenfalls kurz zu einer kleinen Milchpause vorbeizukommen.

Darüber hinaus sollten Mütter sich einen festen Termin für einen aktiven Stressabbau – also Bewegung beim Sport – gönnen. Entweder beim Joggen, Radfahren, Schwimmen oder im Fitnessstudio sich mal richtig auspowern. Oder zur Ruhe kommen bei Entspannungstechniken wie Yoga oder Tai Chi.

Und schließlich sorgt ein Abendessen – bevorzugt mit kinderlosen Freunden – für eine willkommene Abwechslung zur Welt des Windelwechselns. Es genügt ja die Pizzeria um die Ecke. Nur so, zur Sicherheit.

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