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Ernährung

Ernährungserziehung – selbstständig essen

Es ist ein Foto, das Eltern jeder Generation immer wieder gern zu besonderen Anlässen aus dem Album hervorzaubern: Das lustige Foto, auf dem ihr Kind von oben bis unten mit Pudding, Spinat oder sonstigem Brei bekleckert und beschmiert ist. Das Essenlernen mit Baby-Besteck verlangt von den Eltern viel Geduld. Mit ein paar Tipps zur Ernährungserziehung geht es leichter.

„selber essen“

Im Alter von fünf bis sieben Monaten beginnen Kinder, Essen zum Mund zu führen. Sind die ersten Zähne etwa zwischen dem sechsten und zehnten Monat durchgebrochen, können sie von weichen Lebensmitteln größere Stücke abbeißen und erste Kauversuche starten. In der Ernährungserziehung gilt für die Eltern, dass sie ihre Kinder bis zu einem Alter von etwa elf Monaten noch füttern, denn das selbstständige Essen ist anstrengend und bedarf noch viel Übung. Ab etwa 1,5 Jahren ist es geschafft: Dann können die meisten Kinder allein mit Löffel und Gabel umgehen. Die Flasche können sie bereits mit etwa fünf bis sieben Monaten halten. Dann können Eltern auch beginnen, Getränke aus Schnabeltasse oder Becher anzubieten. Altersgerechtes Kindergeschirr animiert die Kleinen zum Trinkenlernen.

Übrigens: Vorbild in der Ernährungserziehung sind immer die Eltern. Mit etwa einem Jahr beobachten die Kleinen ganz genau, wie die Großen essen und versuchen das nachzuahmen. Das gilt auch für die Tischmanieren. Eigenes Kindergeschirr und sicheres Baby-Besteck, vielleicht schon erste Kostproben sind ideal zum Probieren.

Auch hier geht’s um Ernährungserziehung und ums Essenlernen:

kindergeschirr aus dem schrank geholt und los geht’s: tipps für den start

  • Achtung, Kleckerei, deshalb für Schutz sorgen: weit genug von der Wand weg sitzen, Teppichboden unter Umständen mit Folie abdecken, auf Tischdecke verzichten, und auch die eigene Kleidung schützen. Nicht schimpfen: Kinder kleckern nicht absichtlich.
  • Wichtig in der Ernährungserziehung: keine Ablenkung! Das Kind sollte aufrecht in einem Kinderstuhl sitzen und nicht durch Spielzeug oder einem laufenden Fernseher abgelenkt werden.
  • Handarbeit erlauben: Es ist völlig normal, wenn Kinder erst alles mit den Händen untersuchen. Sie lernen unterschiedliche Konsistenzen und Geschmäcker kennen und wie sie das Essen am besten in den Mund befördern. Eltern sollten das in gewissem Rahmen zulassen( „nicht herumwerfen“). Für den fast matschfreien Einstieg eignen sich beispielsweise trockene Nudeln (ohne Soße), Obst- und Gemüsestücke, Brotstückchen oder Reiswaffeln.
  • Immer parat halten: Küchenrolle, feuchte Lappen und Mullwindeln als Kleidungsschutz.
  • Ideal ist Baby-Besteck aus Kunststoff, das gut in Babys Mund passt. Tipp: Schon beim Start der Beikost dem Kind einen eigenen, idealerweise nur flach gewölbten Übungslöffel geben.
  • Praktisch ist rutschfestes und bruchsicheres Kindergeschirr. Brei lässt sich in Schüsseln oder Tellern mit hohem Rand leichter auf den Löffel befördern.
  • Lange Lätzchen mit Ärmeln schützen die Kleidung. Schnell an- und ausgezogen sind Lätzchen mit Klettverschluss.
  • Viele Kinder können gut mit einem Trinkhalm umgehen. Am Anfang nur unter Aufsicht, damit mögliche Spielereien nicht „ins Auge gehen“.
  • Praktisch zum Üben sind Schnabeltassen. Achtung: Wenn Baby mit den Zähnchen auf dem Silikon herumkaut, dann zum Becher oder der Sportflasche für unterwegs wechseln.
  • Kekse ohne Zucker und Salz sind optimal für die ersten Kau- und Knabber-Übungen.

leicht gemacht: babys erstes menü selber kochen

lesetipps

  • Mein Kind will nicht essen. Ein Löffelchen für Mama…, Carlos Gonzalez, La Leche Liga
  • Jedes Kind kann richtig essen. Annett Kast-Zahn/ Hartmut Morgenroth, Gräfe und Unzer

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