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Getränke

Durstlöscher – die besten Getränke für Kleinkinder

In den ersten vier bis sechs Monaten sind gesunde Babys über die Muttermilch oder industriell hergestellte Säuglingsnahrung ausreichend mit Flüssigkeit versorgt. Sobald Kleinkinder „feste“ Beikost erhalten, muss „extra“ getrunken werden.

das „neue“ trinken

Für die kleinen Wonneproppen ist das „extra“ Trinken zunächst ungewohnt, denn ihr Durstgefühl muss sich erst noch einstellen. Bieten Sie Ihrem Nachwuchs zu jeder Mahlzeit und auch immer mal wieder zwischendurch Getränke an. Allen voran Wasser, aber auch Saftschorle oder ungesüßter Tee wie der beliebte Fencheltee sind die idealen Durstlöscher für Ihr Kind.

milch – die calciumquelle für starke knochen

Baby Getränke, Baby mit Milchflasche

Kinder brauchen ab dem ersten Lebensjahr pro Tag etwa 300 Milliliter Milch und Milchprodukte. Dabei ist Milch weniger ein Durstlöscher, sondern vielmehr eine wertvolle Nährstoffquelle: Sie liefert hochwertiges Eiweiß, aber auch reichlich Vitamine und Mineralstoffe. Vor allem das lebenswichtige Calcium wird aus Milch besonders gut aufgenommen. Herkömmliche Frischmilch, längerfrische Milch (sogenannte ESL-Milch), H-Milch oder eine spezielle Kindermilch sind eine gute Wahl. Nicht geeignet sind Roh- und Vorzugsmilch.

wasser – der ideale durstlöscher

Leitungswasser oder ein stilles, natriumarmes Mineralwasser sind die besten Durstlöscher für Kinder. Leitungswasser muss nicht abgekocht werden: Man lässt es einfach so lange laufen, bis frisches, kaltes Wasser aus dem Hahn fließt. Nur Wasser aus Bleileitungen oder frisch verlegten Kupferohren darf von Kindern nicht getrunken werden.

kindertee – ungesüßt eine gute wahl

Ungesüßte Früchte-, Kräuter- oder Roibuschtees (ohne Aromazusatz) sind gute Durstlöscher für den Nachwuchs. Kleinkinder schmecken noch sehr intensiv, daher wird ihr Tee idealerweise sehr dünn aufgebrüht. Fencheltee vertragen und mögen auch schon die Kleinsten. Schwarzer, grüner, weißer und Mate-Tee sind aufgrund des Teeingehalts nicht geeignet. Eine gute Wahl ist spezieller Kindertee, der den strengen Richtlinien der Diät-Verordnung unterliegt, dann kann man auch Rückstände wie etwa Pflanzenschutzmittel ausschließen.

heiltee – nur bei kleinen beschwerden

Baby mit Tasse Tee

Zum Durstlöschen sind Heiltees weniger geeignet, da sie medizinisch wirksame Substanzen enthalten. Bei kleineren Wehwehchen leisten sie aber gute Dienste. Lindenblütentee ist eine gute Waffe gegen Viren: Er wärmt, hilft beim Ausschwitzen von Krankheitserregern und stärkt die Abwehrkräfte. Eine ähnliche Wirkung haben Holunderblüten- und Hagebuttentee. Anis- und Fencheltee lockern Hustenschleim und wirken gegen Blähungen und Bauchschmerzen. Auch Melissentee entkrampft bei Magen-Darm-Problemen und fördert gleichzeitig den Schlaf. Bei Halsschmerzen kommt entzündungshemmender Salbeitee zum Einsatz. Zur Abwehr von Erkältungen eignet sich beispielsweise eine Teemischung aus Lindenblüten, Hagebutte und Holunderblüten.

fruchtsäfte – besser „geschorlt“

Reine Fruchtsäfte enthalten zwar wertvolle Vitalstoffe, aber auch viele Kalorien und reichlich Zucker. Das kann zu Übergewicht führen und fördert die Entwicklung von Karies. Ideal sind für Kleinkinder Fruchtsaftschorlen mit viel Wasser und wenig Saft (1 Teil Saft auf 3 Teile Wasser). Fruchtnektare und Fruchtsaftgetränke sind mit Wasser verdünnte Fruchtsäfte, denen zusätzlich Zucker zugesetzt wurde. Sie sind genau wie Limonaden und Colagetränke als Durstlöscher ungeeignet. Empfindliche Babys reagieren auf Fruchtsäuren mit Hautveränderungen, Magen-Darm-Beschwerden oder einem wunden Popo: Fruchtsaftschorlen und Früchtetee daher erst ab dem zweiten Halbjahr anbieten und säurereiche Produkte (Johannisbeere, Orange, Hagebutte) meiden.

trinkt mein kind eigentlich genug?

Einen eventuellen Flüssigkeitsmangel erkennen Eltern an einigen typischen Anzeichen wie etwa dunkel gefärbten Harn mit intensivem Geruch. Auch Bauchschmerzen, Verstopfungen und harter Stuhl sind Signale. Möglicherweise ist die Fontanelle, die elastische Knochenlücke in der Schädelmitte, eingesunken. Oder die Augenhöhlen sind dunkel, die Augen wirken eingefallen. Ebenfalls denkbar: Das Kind verhält sich teilnahmslos, ungewohnt leise, will nicht trinken und weint eventuell „trocken“, also ohne Tränen.

aufgepasst!

Babys, die ständig an Trinkflaschen nuckeln, entwickeln oft Zahn- oder Kieferschäden. Daher spätestens mit dem Beginn des zweiten Lebensjahres alle Getränke aus Glas, Becher oder Tasse anbieten.

kein zucker!

Die ersten Durstlöscher für Babys sollten keinen Zucker enthalten. Erstens, weil er zusätzliche und schwer kalkulierbare Kalorien liefert. Und zweitens, weil er den Ausbruch von Karies fördert. Am besten eignen sich
stille Mineralwässer oder zuckerfreier Fencheltee. Ebenfalls zu empfehlen sind Obstsäfte, die im Verhältnis 1 : 3 bis 1 : 4 verdünnt werden.

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