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10. Monat

Das bin ich – ein Persönchen wächst heran

Unglaublich schnell vergeht die Zeit: Ihr kleiner Weltentdecker ist jetzt bereits zehn Monate alt, nicht mehr weit entfernt von seinem ersten Geburtstag. Er kann zuverlässig sitzen und höchstwahrscheinlich krabbeln wie ein Weltmeister. Das Gleichgewicht auf zwei Beinen wird erprobt, indem sich an allem Möglichen hochgezogen wird. Auch die ersten „Gehversuche“ an der Hand bleiben bei dem ein oder anderen nicht aus – damit sind die magischen ersten Schritte in die Unabhängigkeit schon fast getan …

Wahrscheinlich haben Sie schon bemerkt, dass Ihr Schatz mehr und mehr seinen eigenen Willen entwickelt. Das führt zwangsläufig zu der ein oder anderen Grenzerfahrung. Doch mit den besagten Grenzen ist das ab und an so eine Sache. Es gibt die bewusst gesetzten, bei denen Ihr Kind lernt, dass nicht alles erlaubt ist: Auch ein kleiner Weltentdecker darf nicht alles anfassen und ausprobieren. Das sind die Grenzen, die verhindern, dass Ihr Schatz sich verletzt oder ein Schaden passiert. Und es gibt jene Grenzen, die eigentlich gar nicht sein müssten. Die aus elterlicher Fürsorge heraus entstehen, weil man glaubt, sein Kind vor allem bewahren zu müssen. Die gut gemeint sind, aber lehrreiche Selbsterfahrungen verhindern.

 
 

In Watte packen geht nämlich leider nicht. Laufen lernen bedeutet, auch hinzufallen. Denn nur dann erkennt Ihr Kind, dass Aufstehen dazugehört. Und so sehr schmerzt der windelbepackte Popo gar nicht, auf den es geplumpst ist. Meist ist der Schrecken größer als der Schmerz. Die Entwicklung des Kindes fördern, aber nicht aufhalten – das ist die Aufgabe und feine Kunst der Eltern.

Neben dem eigenen Willen tritt nun die Persönlichkeit Ihres Kindes in Erscheinung: die einen sind sehr gesellig, schäkern gern und schenken jedem ein großzügiges Lächeln, die anderen sind eher zurückhaltend und verstecken sich dagegen, wenn man aufmunternd auf sie zugeht.

kommunikation ist alles

Obwohl Sie sich vielleicht lächerlich vorkommen: Unterhalten Sie sich mit Ihrem Plappermäulchen. Ihr Baby kann inzwischen viele einfache Worte und Phrasen verstehen. Plappert Ihr Schatz vor sich hin, erwidern Sie etwas darauf: „Gibt’s doch nicht! Das ist ja interessant.“ Vermutlich reagiert Ihr Erzähler mit einem Lächeln und plappert weiter. Mit einem lockeren „Eltern-Kind-Gespräch“ schulen Sie seine Sprachfähigkeit. Achten Sie aber darauf, nicht in die „Baby-Sprache“ zu fallen, sondern seien Sie dem Plappermäulchen ein gutes Vorbild. Deutet Ihr Baby beispielsweise mit dem Finger auf einen Hund und fragt: „wawa?", wiederholen sie die Frage sanft in der richtigen Aussprache: "Meinst du, der Hund hat Durst?"

Eine schöne Möglichkeit, um mit seinem Baby ins Gespräch zu finden, ist das Kommentieren der alltäglichen Dinge. Dabei ist es egal, ob Sie Kartoffeln schälen oder die Wäsche bügeln. Wenn Sie mit Ihrem Baby spazieren gehen möchten, sagen Sie: „So mein Schatz, jetzt wollen wir mal los. Draußen scheint die Sonne, da wird es Zeit für eine kleine Spritztour im Buggy. Da setzen wir dich jetzt rein. Mit Otto. Dein Kuscheltier darf natürlich nicht fehlen. Jetzt machen wir es euch darin richtig gemütlich, kuscheln euch in die bunte Decke und schon können wir an die frische Luft.“

Ein schönes Sprachtraining sind auch das Vorsingen und Reimspiele wie "Das ist der Daumen". Auf diese Art lernt Ihr Schatz Schlüsselwörter und Phrasen. In Kürze wird Ihr Kind den Zusammenhang begreifen. Und vielleicht wird es "Mama" sagen, wenn seine Mama den Raum betritt oder "Papa", wenn der Papa um die Ecke biegt. Allerdings kann es auch mal andersherum sein: Ihr Baby setzt zu diesem Zeitpunkt die beiden Begriffe noch ohne Unterschied ein.

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