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11. Monat

„Selber machen“ – Der Weg zur Unabhängigkeit

Zwar benötigt Ihr Sonnenschein immer noch viel Fürsorge und Unterstützung, aber seine Unabhängigkeit wächst unübersehbar: Problemlos zieht er sich alleine am Wohnzimmertisch hoch, um zu stehen - beugt sich nach unten, um etwas aufzuheben und hockt sich hin, um etwas genauer betrachten zu können. Vielleicht macht Ihr Kind an Ihrer Hand sogar schon die ersten Schritte.

Bewusst und gewollt: Die ersten Weichen zur Unabhängigkeit werden jetzt gestellt. Auf der einen Seite macht Ihr Kind jetzt „freiwillig“ mit, beispielsweise beim Anziehen streckt er Ihnen die Armen entgegen. Auf der anderen Seite schaut sich Ihr Kind Einiges von Ihnen ab und möchte möglichst viel alleine bewerkstelligen. So möchte es jetzt sein Fläschchen oder seine Tasse beim Trinken lieber selber halten.

Aber Achtung: Der kleine „Selbermacher“ wird das Gefäß nicht sanft abstellen, sondern mit Wucht auf den Tisch knallen. Und er wird sie eventuell absichtlich fallen lassen, damit sie jemand (vermutlich Sie) wieder aufhebt. Denn derzeit entdeckt Ihr Kind das Phänomen von „Reihenfolgen“. Ihm wird jetzt immer mehr bewusst, was zusammengehört und in welcher Abfolge es geschehen sollte. Es weiß aber nun auch um die Wahl, genau das Gegenteil zu tun, also eine Sache bewusst zu vermeiden oder anders herum: gerade deswegen zu machen.

Kleiner Tipp: Ihr Schatz will diese neue Erkenntnis austesten, bevorzugt alleine! Stellen Sie sich daher darauf ein, Unmut und Ablehnung zu erfahren, wenn Sie helfen wollen. Eine ungewohnte Situation, denn bislang war das ja völlig normal für Sie. Doch aufgepasst: So mancher „Ablauf“ der kleinen „Selbermacher“ kann ungeahnte Folgen haben. Passt in die Steckdose nur ein Stecker oder auch anderes? Kann ich die Schublade nicht auch ganz herausziehen? Bevor da jemand unter Strom steht oder es mehr als eine Beule gibt, jetzt lieber flugs noch mal alle Steckdosen-, Schranktüren- sowie Schubladensicherungen checken und auch das Treppengitter immer verriegeln.

plapper-papagei: nachahmen

Ihr Baby achtet in diesem Alter auf Handgriffe und Abfolgen, aber auch auf Wörter, Wortklänge und Tonlagen. Es versteht Worte nun in ihrer eigentlich Bedeutung und kann einfachen Anweisungen folgen, beispielsweise: "Stell die Tasse hin" oder "Hol deinen Teddy". Bringen Sie ihm diese Dinge durch knappe, einfache Sätze bei, die immer nur eine einzige, klare Anweisung enthalten.

Der Frontallappen des kindlichen Gehirns entwickelt sich schrittweise, gleichzeitig entstehen höhere geistige Fähigkeiten wie das Sprechen und das logische Denken. Ihr Kind wird jetzt gerne kommunizieren, Worte nachahmen und deuten. Fördern Sie seine Sprachfähigkeit, indem Sie auf sein Geplapper eingehen. Ihr Interesse wird es bestärken und motivieren. Spiele wie „Geht ein Mann die Treppe rauf“ machen jetzt allen viel Spaß.

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