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8. Monat

Entdeckerzeit

Drehen, krabbeln, rollen, robben, rutschen … Hauptsache Ihr Baby kommt vom Fleck und kann seine Umwelt erkunden, vorzugsweise auf allen Vieren. „Kuckuck“ - Versteckspiele sind angesagt – vor dem Spiegel werden Sie zum „Running Gag“. Was die Welt sonst noch so zusammenhält, wird ausgiebig erforscht und staunend bekundet: „Dadada …“ Mit ausgestrecktem Finger zeigt Ihnen Ihr Baby die Dinge, die vor ihm liegen.

Gegen Ende des achten Monats können viele Babys schon frei sitzen, sich selbstständig hochziehen und um den eigenen Körper drehen. Rolle seitwärts, Trockenschwimmzüge oder Vorwärtswippe: Das Repertoire an Fortbewegungsmöglichkeiten wird voll ausgeschöpft und genutzt! Oftmals verwenden kleine Forscher zunächst die Arme um voranzukommen, später auch die Beine. Häufig tauschen Babys die Reihenfolge bestimmter Entwicklungsschritte oder lassen sie auch ganz aus. Manche beginnen später zu laufen, ohne vorher gekrabbelt zu sein.

Unser Tipp: Versuchen Sie nie Ihr Kind zum Laufen oder aufrecht Sitzen zu animieren, bevor es dieses nicht von alleine macht. Der kindliche Körper „weiß“ im Prinzip selbst, wann er bereit ist, den nächsten Entwicklungsschritt zu tun. Es spielt keine Rolle, ob das Kind rollt, robbt oder krabbelt, ob es sich dabei seitwärts, rückwärts oder vorwärts bewegt – oder mit witzigen Schwimmbewegungen auf der Stelle kleben bleibt. In jedem Fall trainiert es seine Muskulatur, seine koordinativen Fähigkeiten und den Gleichgewichtssinn.

die entdeckung des „ichs“

Je mehr nun seine Beweglichkeit zunimmt, umso mehr entdeckt Ihr Kind auch sich selbst und seinen eigenen Körper. Geben Sie ihm möglichst viele Gelegenheiten dazu, etwa beim Nacktstrampeln: Was können meine Hände? Was meine Füße? Es begreift sich nun allmählich als etwas Eigenständiges. Alle Formen der Bewegung werden von Ihrem Erkunder bewusst eingesetzt: Aus Eigenantrieb und Neugierde heraus, ganz willentlich. Denn sein Wille ist schon lange da, bevor Ihr Nachwuchs wirklich „Ich will“ aussprechen kann.

Babys achter Monat, Entwicklung im 8. Monat

Kleiner Tipp: Ob Ihr Kind sich bereits als eigenständiges Ich erkennt, können Sie ganz leicht testen. Malen Sie ihrem Kind unbemerkt einen Creme-Klecks auf die Stirn, etwa beim Windeln wechseln. Und ermöglichen Sie ihm dann einen Blick in den Spiegel. Wenn es sich überrascht an die Stirn fasst, ist es bereits in einem fortgeschrittenen Stadium der Ich-Entwicklung und befindet sich in der sogenannten Spiegelphase. Den Sie jetzt vermutlich ziemlich oft putzen werden müssen…

die entdeckung der zusammenhänge

Die Sehfähigkeit Ihres Babys lässt sich nun mit der eines Erwachsenen vergleichen. Zwar ist die Kurzsicht noch etwas besser ausgeprägt, dennoch kann Ihr Schatz Personen und Gegenstände in der Ferne eines Raums klar erkennen. Hat Ihr Baby etwas entdeckt, wird es wahrscheinlich mit dem Zeigefinger darauf deuten. Die Motorik seiner Hände ist filigraner geworden, einzelne Finger greifen jetzt nach Essen und Spielzeug.

Viel entscheidender ist aber, dass Ihr Schatz so langsam versteht, wie die Dinge im dreidimensionalen Raum zusammengehören. Der kleine Becher passt in den großen und nicht umgekehrt. Wenn Mama plötzlich verschwindet, ist sie „kuckuck“ wieder da. Sie war zwar nicht in Sichtweite aber trotzdem nicht weg. Versteckspiele reizen und amüsieren Ihr Baby. Die einfachste Methode, Ihren Liebling zu begeistern, ist das Verstecken eines Spielzeugs unter einer Decke. Toppen Sie sein Lieblingsspiel, indem Sie Ihren Schatz vor einen Spiegel setzen. Lassen Sie sich oder Stofftiere von allen Seiten mal auftauchen. Ihr Baby wird sich nach allen Seiten umdrehen, anstatt zu glauben, dass Sie im Spiegel stehen.

anhaltende trennungsangst

Sobald sie das Haus verlassen, reagiert Ihr Baby ängstlich? Sicher, diese Reaktion der Liebesbekennung kann Grund zur Freude sein. Aber manchmal ist es auch sehr stressig. Was Ihr süßer Wonneproppen sucht, ist Ihre Nähe. Erleichtern Sie Ihren Alltag, indem Sie Nützliches mit Ihrem Sprössling verbinden. Füllen Sie einen Wäschekorb mit seinen Lieblingsspielsachen – und mit Ihrem Baby. So können Sie es von Raum zu Raum mitnehmen und nebenbei Ihre Haushaltspflichten erfüllen, während Sie beide die Gesellschaft des anderen genießen.

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