Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Akzeptieren
zum Warenkorb
lade...
Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
Mein Warenkorb
Warenbetrag Preis inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versand
zum Warenkorb
Ihr Warenkorb ist leider noch leer.
Kind und Karriere

Mutti macht das schon!

… aber nur, wenn Papa auch mitmacht. Denn Paare, die sich gleichberechtigt die Aufgaben teilen, können Kind und Karriere unter einen Hut bekommen. Theoretisch. Praktisch bleibt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für viele oft ein großer Kraftakt.

Jede Familie sucht sich ihren eigenen Weg, Familie und Beruf zu vereinen. Ist das eigentlich gut so?

Es ist eines der Lieblingsthemen der deutschen Medien: die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Meinungen und Erfahrungen dazu klingen ganz schön ernüchternd. Der Appell an Politik und Wirtschaft, aber auch an die Gesellschaft ist deutlich: Es muss sich endlich etwas ändern, damit Familien so leben können, wie sie es sich wünschen. Denn sich beruflich zu entfalten, Kind und Karriere zu vereinen, muss kein Widerspruch sein. Bisher sind Familien selbst gefragt, eine individuelle, zu ihren Lebensumständen passende Lösung zu finden. Aber kann das gut gehen und ist das nicht viel zu viel verlangt?

In „Vollzeit arbeiten? Du Arme!“ (Brigitte Online) erzählt eine voll berufstätige Mutter von mitleidigen Blicken, die sie und ihr Kind in der Kita treffen, nachmittags um 17 Uhr. „Müde in Vollzeit“ (nido) zieht den Schluss: „Kleine Kinder und die moderne Arbeitswelt vertragen sich nur so mittelmäßig, das weiß jeder, der beides kennt.“ Die Folge: erschöpfte Eltern und die Erkenntnis, dass ein schönes Leben irgendwie anders geht. Die Autorin von „Man muss wahnsinnig sein, heute ein Kind zu kriegen“ (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung) befürchtet ernsthaft, mit Kindern sei das Leben wohl vorbei.

Ist es denn wirklich noch so unmöglich, das Ding mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf? Lernen Sie drei Familien und eine optimistische Autorin kennen, die sich einig sind: „Kind und Karriere – es kann klappen. Aber niemand hat gesagt, dass es einfach ist.“

Drei Eltern im Interview

Zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Nicht vergessen darf man bei dieser Diskussion die vielen Familien, die sich die Frage nach einer optimalen Vereinbarkeit von Familie und Beruf gar nicht stellen. Weil sie keine andere Wahl haben. Weil sie schnell wieder arbeiten müssen, weil ein Gehalt vorne und hinten nicht reicht. Weil sie vielleicht auf sich ganz alleine gestellt sind und ihr Job nach einer längeren Babypause weg sein könnte. Bei ihnen geht es nicht um hochgesteckte Karrierepläne, sondern um Existenzsicherung. Diese Familien benötigen die größtmögliche Unterstützung von Politik und Wirtschaft.

Weniger arbeiten: Das muss man sich auch leisten können

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesigs Familienpolitik „setzt auf Partnerschaftlichkeit und soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stützen“. Beitragsfreie Kitas, Elterngeld Plus, Familienarbeitszeit (Stichpunkt 32-Stunden-Woche) und eine familiengerechtere Arbeitswelt sind ihre ambitionierten Pläne und Wünsche für eine Politik, die „näher an der Lebenswelt von Familien“ sein will. Bis diese umgesetzt sind, macht der Blick ins Ausland neidisch, stimmt aber vielleicht auch hoffnungsvoll: Schweden, Niederlande und Dänemark sind Paradebeispiele für Länder, die es Familien einfacher machen. In Schweden gilt z.B. schon seit den 1970er-Jahren das Doppelverdiener-Modell. Dieses ermutigt beide Elternteile zu arbeiten und gleichzeitig die unbezahlte Arbeit, die im Haushalt und bei der Kinderbetreuung anfällt, gleichberechtigt aufzuteilen. Hinzu kommen flexible Arbeitszeiten und kostenlose Kitas. Nicht unwahrscheinlich, dass dies ein Grund dafür ist, dass dort die Geburtenrate deutlich höher ist als in Deutschland.

Mehr erfahren

Kostenlose Checkliste zum Downloaden

nach oben