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Entwicklung

Trennungsangst – eine normale Phase

Ab dem achten Monaten machen viele Eltern eine neue Erfahrung: Ihr Kind wird anhänglich. Es weint, wenn Mutter oder Vater den Raum verlassen und scheint untröstlich. Kurzum: Es entwickelt Trennungsangst. Diese Ängste können immer wieder auftreten. Warum Trennungsangst bei Babys und Kleinkindern normal ist und wie Sie den Trennungsschmerz lindern können, lesen Sie hier.

trennungsangst stärkt die beziehung

Mit etwa acht Monaten ist die geistige Entwicklung Ihres Kindes soweit vorangeschritten, dass es bemerkt, dass Sie und es selbst zwei völlig eigenständige Personen sind. Sein Unterbewusstsein signalisiert Ihrem Kind: Mama und Papa könnten weggehen. Vielleicht sogar für immer. Deshalb haben Kinder zwischen dem achten und achtzehnten Lebensmonat häufig Angst, wenn Mama oder Papa plötzlich aus dem Sichtfeld gehen. Doch keine Sorge: Die Trennungsangst, die Ihr Kind empfindet, gilt als normal und fast jedes Kind ist von ihr betroffen. Wie stark diese Angst ausgeprägt ist und wie lange diese Phase andauert, ist jedoch ganz unterschiedlich. Viele Kinder haben bis zum zweiten Lebensjahr mit Trennungsängsten zu kämpfen.

Wichtig ist, dass Sie als Eltern zuverlässig reagieren, wenn Ihr Kind nach Ihnen ruft. So helfen Sie ihm am besten. Bedenken Sie: Die Angst Ihres Kindes ist tiefgreifend und keine falsche Anhänglichkeit. Nehmen Sie seine Trennungsangst ernst. Und denken Sie immer daran: Es ist eine Phase, die vorbei geht und eine, in der die Mutter-Kind-Beziehung besonders gestärkt wird.

was tun gegen trennungsangst?

Wenn Sie nur kurz aus dem Sichtfeld Ihres Kindes verschwinden, lassen Sie es seine Stimme hören, etwa durch Summen oder Singen. Oder sprechen Sie mit Ihrem Kind.

Apropos Sprechen: Reden Sie mit Ihrem Kind über die Trennung. Egal ob Sie nur kurz den Müll rausbringen oder Ihr Kind einen Abend bei Oma und Opa verbringen soll: Erzählen Sie Ihren Kind, was nun passiert und versprechen Sie ihm, dass Sie wiederkommen. Auch wenn Ihr Kind nun weint: Gehen Sie trotzdem und kommen verlässlich, wie versprochen, zurück.

Entwickeln Sie Rituale, die Ihrem Kind in Trennungssituationen Halt geben. Bringen Sie es z. B. zum Babysitter, nehmen Sie sich noch fünf Minuten Zeit, ziehen Sie Ihrem Kind die Jacke aus und verabschieden sich in Ruhe von ihm. Wiederholen Sie diesen Ablauf, wenn Sie das Kind beim nächsten Mal zum Babysitter bringen.

Leidet Ihr Kind unter Trennungsangst, wenn Schlafenszeit ist, kann es helfen, wenn Sie für eine kurze Zeit Ihre Anwesenheit signalisieren. Das kann geschehen, indem Sie sich für eine kurze Weile vor dem Kinderzimmer  aufhalten und Geräusche machen, etwa noch etwas rumräumen. Ist der Trennungsschmerz bei Ihrem Kind besonders groß, kommen Sie nach einigen Minuten zurück und trösten es. So macht Ihr Kind die Erfahrung, dass Sie noch da sind.

Ihr Kind kennt Sie besser, als Sie vielleicht denken. Sind Sie selbst verunsichert, wenn Sie Ihr Kind beispielsweise für einen Abend abgeben, wird Ihr Kind womöglich vom Gefühl der Unsicherheit angesteckt. Versuchen Sie, selbst geradlinig und selbstbewusst mit jeder Trennung umzugehen und vertrauen Sie den Personen, denen Sie Ihr Kind anvertrauen.

 

lesetipp

  • Bindung stärkt. Emotionale Sicherheit für Ihr Kind – der beste Start ins Leben, Evelin Kirkilionis, Kösel-Verlag
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