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Entwicklung

Babys erstes Wort: Hör, was ich schon kann!

Kinder lernen die Fähigkeit zu sprechen in den ersten zwei Lebensjahren. Aus einem Gurren, Lallen und Brabbeln bilden sich Schritt für Schritt Babys erste Worte heraus. Und dann ist es plötzlich so weit: Ihr Kind spricht Sie an. Oder zeigt mit dem Finger auf einen Gegenstand und benennt ihn. Alles bekommt mit einem Mal einen Namen ...

lallphase – war da schon das erste wort?

Alle Eltern warten ungeduldig auf Babys erstes Wort, doch so schnell geht es mit dem Sprechen lernen leider nicht. Die ersten drei Lebensmonate benötigt Ihr Baby, um sich an das Leben außerhalb von Mamas Bauch zu gewöhnen. Wenn Sie mit ihm sprechen, und Ihr Kind sich Ihnen nicht aktiv zuwendet oder nur kurz aufmerksam ist, besteht kein Grund zur Sorge. Die in dieser Phase wichtigste Eigenschaft besitzen die Kleinen bereits von Geburt an: das Hören. Sie werden schnell feststellen, dass Ihr Baby ihre Worte bzw. Sprache allen anderen Geräuschen vorzieht und die Mundbewegungen der Sprecher verfolgt.


Besonders gerne wird es Mama und Papa sprechen hören. Schreit Ihr Baby, ist dies sein Weg, um Kontakt mit seiner Umwelt aufzunehmen. Auf diesem Weg trainiert Ihr Kind seinen Stimmapparat. Dass auf Schreien eine Reaktion erfolgt, wird es schnell bemerken. Babys erstes Wort ist nun nicht mehr weit!


Ab dem dritten Monat sind die meisten Babys aufmerksamer und dazu in der Lage, sich ihrer Umgebung zuzuwenden. Die Palette an Ausdrucksformen erweitert sich nun erheblich. Neben dem Schreien teilt sich Ihr Kind nun über Brabbeln, Gurren, Juchzen oder Quietschen mit – die erste Phase des sprechen Lernens. Diese Zeit wird als „erste Lallphase“ bezeichnet. Ihr Baby experimentiert jetzt mit seinem Artikulationsorgan, reiht Laute aneinander und gibt die fantasie-vollsten Geräusche von sich. Manchmal spricht Ihr Baby in dieser Phase schon das erste Wort – jedoch eher unbeabsichtigt.


Unser Tipp: Halten Sie Blickkontakt, wenn Ihr Baby mit Lauten kommuniziert und reagieren Sie zuverlässig. Sprechen Sie mit ihm, wenn es schreit. So fühlt es sich sicher und erfährt schnell, dass Sie ihm zuhören.

einwortstadium – rätsel über rätsel

Der sechste Monat beginnt häufig mit der „zweiten Lallphase“. Ihr Kind hört die Laute seiner Mitmenschen und beginnt, diese gezielt nachzubrabbeln. Es lallt nun ganze Silben, reiht diese aneinander und plappert Silbenketten wie „lalala“ und „bububu“. Das Sprachverständnis Ihres Babys entwickelt sich in den kommenden Wochen enorm. Es lernt die Namen von alltäglichen Gegenständen und Floskeln. Es winkt zum Beispiel, wenn es die Worte „Auf Wiedersehen“ hört. Viele Kinder verstehen jetzt schon kürzere Fragen. Bis zum zwölften Monat wird Ihr Baby in regelrechte Lallmonologe verfallen.


Der große Moment, in dem ein Baby bewusst die Worte „Mama“ oder „Papa“ sagt, ist jetzt nicht mehr fern. Diese ersten Worte erlernt das Kind im „Einwort-stadium“. In dieser Phase nutzt es vor allem Begriffe, mit denen es Dinge be-nennen kann, wie etwa „Ball“ oder „Auto“. Aber auch vorläufige Wortschöpfun-gen wie „nam-nam“ für Essen, sind keine Ausnahme. Es handelt sich bei den ersten Worten fast ausschließlich um Substantive. Zu Beginn orientieren sich Kinder oft an Formen oder Eigenschaften. Wundern Sie sich nicht, sollten zu Beginn alle Fortbewegungsmittel „Auto“ heißen. Bis zum 18. Monat wird der Gebrauch von Sprache immer gezielter werden. Ihr Schatz wird Ihnen, meistens noch begleitet von einer Zeigegeste, versuchen zu sagen, was sein Interesse weckt, womit er sich beschäftigt und welche Wünsche er hat. Eine anstrengende Phase für die Eltern. Nicht selten gibt Ihr Kind Ihnen Rätsel auf, wenn es versucht, Phrasen und Sätze in nur einem Wort auszudrücken.


Unser Tipp: Zeigen Sie Freude über das, was Ihr Baby sagt, auch wenn die Worte „nur“ gebrabbelt sind. Es regt dazu an, immer weiterzusprechen. Scheuen Sie sich nicht, Ihrem Kind nachzubrabbeln, denn das sorgt für Freude auf beiden Seiten.

zweiwortstadium – „das da?“

Sprechen lernen, Baby zeigt mit dem Finger

Zwischen dem 18. und 20. Lebensmonat lernt ein Kind zwischen 50 und 100 Wörtern. Nun beginnt das „Zweiwortstadium“. Ihr Kind reiht zwei Wörter in einer sinnvollen Reihenfolge zusammen, spart aber noch Artikel, Adjektive und Adverbien aus. Daher muss der Sinn des Gesagten von Ihnen im Bezug auf den jeweiligen Kontext gedeutet werden. Wesentlich einfacher wird es, wenn Ihr Kind in den „Telegrammstil“ wechselt und kurze, einfache, wenn auch immer noch nicht vollständige Sätze spricht. Geben Sie Ihrem Kind Rückmeldung über die Richtigkeit des Gesagten und verbessern Sie es. So können Sie seinen Wortschatz von Woche zu Woche erweitern. Der Weg bis zum ersten vollständigen Satz ist nun nicht mehr weit und auch Ihr Kind steckt voller Neugierde auf seine Umgebung. Es möchte die Namen der Dinge in seinem Alltag kennenlernen und Sie immer häufiger fragen: „Das da?“ Das „erste Fragealter“ beginnt. Stillen Sie den Wissensdurst Ihres Kindes. Bis zum 36. Lebensmonat wird es schließlich lernen, Mehrwortsätze zu sprechen und wird nach und nach auch grammatikalisch sicherer.


Unser Tipp: Sie können den Wortschatz Ihres Kindes im „Zweiwortstadium“ gezielt erweitern, indem Sie die Eigenschaften der Gegenstände aus Ihrer gemeinsamen Umwelt mit Adjektiven beschreiben, zum Beispiel: „weicher Teddybär“, „runder Ball“, „heiße Milch“.

spielerisch und natürlich sprechen lernen

Mit Liedern, Reimen, Rhythmen und Fingerspielen Sprechen lernen
Mithilfe von Liedern und Co. können Sie Ihrem Kind auf eine fröhliche, spielerische Art die Vielfalt der Sprache vermitteln und an den Klang und Rhythmus von Sprache gewöhnen. Besonders Fingerspiele sind empfehlenswert, um Sprechen zu lernen. Das Sprachzentrum und die Steuerungszentrale für die Feinmotorik sind im Gehirn eng verzahnt. Kinder, die eine gewisse Fingerfertigkeit erworben haben, lernen oft schneller Sprechen.


Sprache in den Alltag integrieren: Sprechen lernen mit allen Sinnen
Für Ihr Baby gibt es nichts Spannenderes als seine Umwelt. Zeigen und benennen Sie in kurzen Sätzen, was es gerade sieht, hört oder fühlt: „Das ist ein Teddybär. Der Teddybär hat ganz weiches Fell.“ Erklären Sie ihm, dass es der Wind ist, den es gerade auf seiner Haut spürt. Begleiten Sie außerdem von Anfang an den Alltag mit Sprache: „Mama nimmt dich jetzt auf den Arm. Dann fahren wir einkaufen.“


Positive Anreize, indirektes Korrigieren und Freude an Sprache
Ihr Kind kann nicht jedes Wort sofort richtig aussprechen. Korrigieren Sie es, aber tadeln Sie es nicht. Es könnte schnell die Lust am Sprechenlernen verlieren. Ver-binden Sie die Korrektur zum Beispiel mit einer Bestätigung, z.B. „Muh“– „Ja, das ist eine Kuh. Oder führen Sie den Dialog einfach fort. „Mama, Bannewade?“ „Ja, wir gehen gleich in die Badewanne.“ Ihr Kind sollte stets Freude an Sprache haben. Diese ist der größte Anreiz zum Sprechenlernen.

Lesetipps

  • Sprechen, singen, spielen mit den Kleinsten (Mediabook). Sprachliche Entwicklung spielerisch und musikalisch fördern. Ralf Kiwitt und Elke Schlösser, Ökotopia Verlag
  • Das große Buch der Babyzeichen. Mit Babys kommunizieren bevor sie sprechen können. Vivian König, Kestner Verlag.

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