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Pflege

Babyhaar- und Nagelpflege

Bei der Haar- und Nagelpflege eines neugeborenen Kindes ist eine extrem sanfte Behandlung der wichtigste Faktor. Sowohl bei der Wahl der Produkte als auch beim „Handling“. Wir sagen Ihnen, wie Sie Babyhaare pflegen und Baby-Nägel schneiden.

babyhaare – ein weicher flaum

Nach Meinung vieler Experten entwickeln Kinder all ihre Haarfollikel bis zum sechsten Monat im Mutterleib. Unabhängig davon gibt es große Schwankungen bezüglich der Haarmenge, die ein Baby bei der Geburt hat. Während manche Kinder mit überraschend dickem, vollem Haar geboren werden, kommen andere fast kahlköpfig auf die Welt. In den meisten Fällen werden Babys mit einem weichem Haar-Flaum ins Leben geschickt, der für gewöhnlich nach ein paar Monaten ausfällt und von dickerem Haar ersetzt wird.

achtung zerbrechlich!

Ein Erwachsenen-Shampoo gehört ebenso wenig zur Babypflege wie eine Erwachsenen-Haarbürste. Auch das Schamponieren oder Abtrocknen sollte sehr schonend erfolgen: Die Schädeldecke (Fontanelle) ist noch nicht geschlossen, deshalb sollte bei der Babypflege hartes Drücken auf den weichen Punkt im oberen Bereich des Babyköpfchens ebenso vermieden werden wie starkes Rubbeln. Wenn ein Kind schon in frühen Jahren lernt, dass Haar- und Kopfhautpflege eine angenehme Erfahrung ist, wird es später nicht zum „Struwwelpeter“ mutieren.

babyhaare waschen – aber wie?

Generell ist es am leichtesten, das Baby sanft im Wasser zurückzulehnen, es gleichzeitig sicher in der Wanne zu halten und beruhigend auf es einzureden. Je behutsamer beim ersten Haarewaschen umgegangen wird, desto einfacher wird es in der Zukunft sein. Zunächst beim Baden mit der Hand etwas Wasser über Bauch, Brust und Schultern laufen lassen und erst dann ein paar Tropfen über den Kopf rinnen lassen – ohne, dass etwas in die Augen oder Ohren läuft. Denn Babys reagieren nicht nur äußerst sensibel auf Berührungen am Kopf, sie mögen es ganz und gar nicht, wenn ihnen bei der Babypflege plötzlich Wasser ins Gesicht oder gar in die Augen spritzt. Das ist für Babys auch deshalb besonders unangenehm, weil ihr Blinzelreflex weniger ausgeprägt ist als der Erwachsener: Erst im Laufe des 1. Lebensjahres lernen Kinder spontan zu blinzeln, wenn ihnen ein Fremdkörper ins Auge gerät. Deshalb das Wasser vorsichtig vom Haaransatz nach hinten laufen lassen, bis die Babyhaare gut durchfeuchtet sind.

die wichtigsten utensilien bei der babypflege

Zum Haarewaschen unbedingt ein Babyshampoo verwenden: Diese Shampoos sind speziell für empfindliche Kopfhaut und Babyhaare entwickelt; sie sind besonders mild und ziepen weder beim Waschen noch beim Kämmen. Das Shampoo sanft einmassieren und auf die gleiche Art wieder auswaschen, wie die Haare angefeuchtet wurden. Nach der Wäsche werden Babyhaare nur leicht frottiert und mit einer speziellen, weichen Kinderbürste sanft gebürstet. Die massiert die Kopfhaut, fördert die Durchblutung und sorgt für zusätzliche, sanfte Streicheleinheiten. Geföhnt wird in diesem Alter noch nicht, weil Babyhaare samt Kopfhaut noch sehr empfindlich sind.

kleine glatzköpfchen

Auch wenn das Baby im ersten Lebensjahr eine Glatze oder so gut wie keine Haare hat, so ist es dennoch wichtig, die Kopfhaut des Kindes sauber zu halten und zu pflegen. Nicht nur um hygienischen Ansprüchen gerecht zu werden, sondern auch, um ein gesundes Haarwachstum zu ermöglichen. Die Babypflege der Kopfhaut lässt sich daher „nebenher“ erledigen: Bei sehr zartem Flaum oder kahlem Köpfchen genügt es, wenn das Baby beim Baden oder am Wickeltisch behutsam mit einem Waschlappen gereinigt wird. Als Pflegezusatz eignet sich ein milder Badezusatz ebenso wie ein Babyshampoo. Am besten den Waschlappen immer von der Stirn zum Nacken des Babys führen. So geht nichts „gegen den Strich“ und in die Augen. Abschließend das Köpfchen sanft abtupfen.

Eltern, deren Baby anfangs mit wenig oder keinem einzigen Haar „ausgestattet“ ist, müssen sich übrigens keine Sorgen machen: Kinder sind Individuen, sie entwickeln sich unterschiedlich. Haben im wahrsten Sinne des Wortes ihren eigenen Kopf. Wer heute als kleiner „Kojak“ auf die Welt kommt, dessen Haupt kann später von einer regelrechten Löwenmähne oder einer wahren Lockenpracht umrahmt sein.

baby-nägel schneiden

Baby Nagelpflege, Fingernägel schneiden

Die Prozedur des Nagelschneidens ist gefürchtet – vor allem von den Eltern. Zu groß ist die Angst, beim Baby-Nägel schneiden abzurutschen. Daher packen Eltern schon mal kraftvoller zu, das wiederum gefällt dem Kind nicht.

In den ersten vier bis sechs Wochen ist es auch noch nicht zwingend nötig, die Baby-Nägel zu schneiden; es sei denn, ein Baby neigt dazu sich zu kratzen. Meist sind die Nägel aber zunächst noch sehr weich und müssen erst noch härten. Damit dann aber keine „kleinen Kratzbürsten“ heranwachsen, sollten ausschließlich ausgewiesene Baby-Nagelscheren, die unten abgerundet sind, verwendet werden, keinesfalls ein spitze Schere oder gar ein Nagelclipper! Um die Baby-Nägel schneiden zu können, die Fingerkuppe ein klein wenig vom Nagel wegdrücken und dann möglichst der natürlichen Biegung folgend diesen kürzen. Babypflege an den Füßen: Hier werden die Nägel dagegen gerade geschnitten, damit sie nicht einwachsen. Zum Baby-Nägel schneiden am besten einen „ruhigen Zeitpunkt“ wie beispielsweise nach dem Füttern wählen oder das Baby etwa durch Singen ablenken. Ein bei Eltern sehr beliebter Zeitpunkt ist, wenn das Baby schläft, dann aber auf gute Lichtverhältnisse achten.

Bildnachweis: © Elina Manninen, Pieter Bregman - 123rf

lesetipp

  • Babypflege. Alles, was Eltern wissen müssen. Daniela Laganki, Urban & Fischer Verlag
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