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Augen auf beim Kauf

Transport

Ob schnittiger Rennflitzer oder gediegenes Großraumgefährt: die Geschmäcker sind verschieden – beim Auto ebenso wie beim Kinderwagen. Folgende Tipps sind mehr als nur Geschmackssache: Achten Sie darauf beim Kauf Ihrer neuen Familienkutsche!

Mit der Geburt eines Babys ändert sich so einiges. Vor allem meist für die Mutter. Neben Schlafgewohnheiten und Freizeitbeschäftigung sind das vor allem auch die Partner. Ihr wohl wichtigster Wegbegleiter hat künftig drei bis vier Räder, ein klappbares Dach und einen Schiebegriff. Er nennt sich für gewöhnlich Kinderwagen, manch einer auch Buggy, und wird tagein, tagaus, bergauf, bergab mit der jungen Mutter Schritt halten. Ungefähr drei Jahre lang: Das sind über tausend Tage!

Partner im Alltag

Wer so viel Zeit mit Mama und Kind verbringt, sollte vorher einer genauen Prüfung unterzogen werden: Schließlich muss der neue Freund an deren Seite ja auch einiges leisten. Er soll das Baby sicher und bequem transportieren, später dem größeren Kind einen guten Platz mit Aussicht garantieren und über all die Jahre der Mami die unmotorisierten Ausflüge mit Anhang erleichtern: ob Shopping, Spaziergang oder Sport. Mehr Gefährte als Gefährt, muss der neue Kinderwagen also auch zur Familie passen. Welcher Typ soll’s denn sein: Wendiger City-Flitzer oder eher Querfeldein-Kamerad mit Profil? Großräumiges Pack- oder leichtgewichtiges Klappwunder? Es hilft in jedem Fall, vor dem Kauf die wichtigsten Eigenschaften auf einem Zettel zu notieren.

Bitte prüfen!

Was allen Kinderwägen gemein sein sollte, sind folgende Punkte: Eine flache, bequeme und feste Liegefläche fürs Baby. Achtung: Fahrgestelle, auf die man eine Babyschale aufstecken kann, eignen sich nur für kurze Wege. Zum Schutz vor einer Wirbelsäulenverkrümmung sollte das Kleine keinesfalls länger als nötig (also möglichst nur im Auto) in dieser Haltung verbringen! Kann das Kind dann erst mal sitzen, möchte es auch etwas sehen – eine aufstellbare Rückenlehne muss dann fest arretierbar sein und hoch genug, um den Kopf zu stützen. Achten Sie auch auf Fußstützen für diese Position!

Ein robustes Verdeck ist ein unverzichtbarer Schutz vor Regen, Wind und Sonne. Manche sind reine Dächer über dem Kopf, andere lassen sich weit nach vorne und unten ziehen, um auch an stürmischen Tagen dem Wind zu trotzen und einen großflächigen Sonnenschutz zu bieten. Wer also viel und lange unterwegs ist, sollte auf Letzteres achten.

Auch das Eigengewicht des Wagens muss unter die Lupe genommen werden: Manch einer muss den Kinderwagen täglich ein paar Treppen rauf und runter tragen oder ihn häufig ins Auto wuchten. Da spielen ein paar Kilo mehr oder weniger eine große Rolle – die machen sich auf Dauer übrigens auch beim Schieben bemerkbar.

Sicherheitsaspekte wie zum Beispiel keine scharfe Kanten, keine Schadstoffe in Kunststoff und Bezügen, Feststellbremsen für mindestens zwei Räder, Anschnallgurte für die Sitzposition, fixierbarer Klappmechanismus, Kippsicherheit (durch großen Radabstand) oder Reflektoren für dunkle Tage sollten selbstverständlich sein. TÜV- und/oder GS-Siegel müssen auf jeden Fall vorhanden sein.

Zusatzteile

Unverzichtbar ist außerdem Zubehör wie Sonnenschirm, Regenhaube, warmer Winterfußsack und eventuell eine passende Tasche, die am Griff befestigt werden kann. Mütter und Väter, die wissen, dass sie viel zu Fuß mit dem Kinderwagen einkaufen werden, sollten darüber hinaus auf einen großräumigen, stabilen Korb mit fester Bodenplatte und den entsprechenden Abstand nach oben achten. Überhaupt ist es für die Eltern deutlich rückenschonender, wenn die Liegefläche des Babys nicht allzu tief angebracht ist!

Geschmackssache

Sind die technischen und Sicherheits-Details abgeklärt, bleibt den Käufern immer noch die Qual der Wahl: Kinderbuggy, Jogger oder Shopper? Wer den Wagen wirklich im Alltag nutzt, braucht von allem etwas und ist wohl mit einem Kombi-Modell am besten beraten. Aufpassen: Wer viel Bus oder Bahn fährt, darf die Ausmaße des Wagens nicht vergessen – hier ist klein immer noch oho!

Apropos Größe: Besonders groß oder klein gewachsene Menschen sollten außerdem bei der Modellwahl auf einen höhenverstellbaren Griff achten – die Arme haben idealerweise einen 90°-Winkel beim Schieben! Eine weitere gute Erfindung ist der so- genannte Schwenkschieber, ein mobiler Griff, durch den sich die Fahrtrichtung des Kindes ändern lässt (ab ca. neun Monaten sehr hilfreich).

Nun fehlt noch der Rat zum Rad: Kleine bewegliche Räder erleichtern das Lenken auf geteerten Straßen und beim Einkaufen. Im Wald, auf Feld und Wiesen sind sie jedoch vollkommen ungeeignet. Wer also viel in der Natur schiebt, muss große Lufträder mit Profil bevorzugen.

Zu guter Letzt gilt es, sich beim Kauf Zeit zu lassen, mehrere Modelle auszuprobieren, die Klappmechanismen zu testen (komme ich damit klar, sind sie leicht bedienbar und dennoch stabil und sicher?), den Wagen auch mal ein paar Meter zu tragen, die Tragetasche ein- und auszuladen und, und, und ... Es sollten beide Elternteile gut mit dem Kinderwagen zurechtkommen. Denn: Nur wer seinen Wagen liebt, der schiebt!

Alles auf einen Blick

  • Wie viel Kinderwagen passt in unseren Kofferraum?
  • Wo und wie lange werde ich voraussichtlich mit dem Wagen unterwegs sein?
  • Muss ich Utensilien wie Schirm, Regenhaube, Tasche etc. dazukaufen oder bekomme ich das von Freunden/Familie?
  • Wer mehr als ein Kind plant, sollte vor dem Kauf prüfen, ob sich ein Kiddy-Board an das Modell der Wahl anbringen lässt.
  • Ist der Stoffbezug aus robustem Material, abnehmbar und waschbar?
  • Bietet der Hersteller zusätzliche Serviceleistungen, Ersatzteile und Reparatur an?

Lesetipp

  • Mama Power: Fit mit dem Kinderwagen – Die etwas andere Rückbildung. Angela Kowsky, Trias Verlag. 

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