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Sicherheit

Am besten schläft’s sich doch im Elternbett, oder?

In welcher Schlafposition schläft unser Baby am sichersten? Ist es gut oder schlecht für das Baby im Elternbett zu schlafen? Ist es normal, dass das Baby schnarcht oder nachts kalte Hände hat? Eine Sorge jagt die nächste. Frischgebackene Eltern machen sich viele Gedanken um die Gesundheit und das Wohl ihres kleinen Schützlings. Wir geben Ihnen hilfreiche Tipps, wie Sie für eine sichere Schlafumgebung sorgen.

Welche ist die gesündeste Schlafposition für unser Baby?

Kinderärzte sind sich einig: Das Baby sollte auf dem Rücken schlafen. Diese Schlafposition senkt das Risiko des plötzlichen Kindstods. Die Sorge, dass ein Kind in der Rückenlage leichter Erbrochenes in die Lunge bekommen könnte, ist unbegründet. Das Kind hat automatische Schutzreflexe wie das Husten. Zudem liegt die Speiseröhre bei der Rückenlage unterhalb der Luftröhre. Wenn Ihr Kind wach und unter Aufsicht ist, sollten Sie öfter auch die Schlafposition wechseln und es in die Bauch- oder Seitenlage bringen, um seine motorischen Fähigkeiten zu fördern. Wird das Baby müde, wieder die Rückenlage wählen.

Gehört ein Baby mit ins Elternbett?

Babys genießen im Elternbett die körperliche Nähe. Allerdings besteht die Gefahr, ihre kleinen Körper könnten zu stark zugedeckt werden und so überhitzen. Für viele Familien mit Baby ist das Elternbett jedoch die perfekte Schlafstätte, die Frau kann nachts einfach stillen und danach weiterschlafen. Solange Babys nachts noch häufiger Hunger haben, sind Beistellbetten in der Nähe des Elternbettes sicherer. Auch Stubenwagen oder Wiegen eignen sich für den Anfang. Wichtig ist hier eine ausreichende Größe für genügend Luftzirkulation. Babys können aber auch schon mit wenigen Wochen im eigenen Bett im Kinderzimmer schlafen – wenn sie daran gewöhnt werden und das beruhigende Gefühl haben, dass jemand in der Nähe ist.

Wie sieht eine sichere Schlafumgebung aus?

Die Atmung des Kindes kann nicht nur durch die Schlafposition, sondern ebenso durch Überwärmung und durch das Einatmen der eigenen Atemluft negativ beeinflusst werden. Ins Babybett gehören deshalb keine Kopfkissen, Mützen, Nestchen, Schaffelle, Bettdecken, Kunststoffbezüge oder Gummiauflagen für die Matratze. Auch sollte die Schlafumgebung rauchfrei sein. Die optimale Raumtemperatur liegt bei 16 bis 18 Grad – sorgen Sie dafür, dass das Kinderschlafzimmer gut gelüftet, aber nicht kalt ist.

Mein Baby schnarcht. Muss ich zum Arzt?

Wenn Babys einen Schnupfen haben, ist es normal, dass das Baby etwas schnarcht, also geräuschvoll atmet. Liegt kein Infekt vor, sollten Sie mit einem schnarchenden Baby auf jeden Fall zum Arzt gehen. Wenn das Baby ständig schnarcht, ist es möglich, dass eine Verengung im Nasengang, im Kehlkopf oder im Rachenbereich vorliegt. Auch können die Mandeln oder Polypen vergrößert sein. Das gilt auch für Kleinkinder. Wenn das Baby dauerhaft schnarcht, also die Atmung beeinträchtigt ist, bekommt das Kind zu wenig Sauerstoff. Das kann seine Entwicklung negativ beeinflussen.

Quelle: Dr. Thomas Erler, Schlaf- und Neugeborenenmediziner am Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus.

Wie viel Schlaf brauchen Babys?

Baby im Elternbett, Baby gähnt

Wenn sie eine Woche alt sind, schlafen Babys etwa 16,5 Stunden am Tag – verteilt über viele Etappen. Mit drei Monaten sind es ca. 15 Stunden, mit neun Monaten 14 Stunden und mit zwei Jahren immerhin noch um die 13 Stunden. Das sind allerdings nur Durchschnittswerte, jedes Baby schläft individuell.

Was passiert, wenn mein Kind zu wenig Schlaf bekommt?

Zu wenig Schlaf wirkt sich vor allem auf das Verhalten Ihres Kindes aus. Es wird schlecht gelaunt und desinteressiert sein. Wenn es dauerhaft zu wenig Tiefschlaf bekommt, kann sich die körperliche Entwicklung verzögern, denn die Ausschüt-tung von Wachstumshormonen ist an den Tiefschlaf gebunden. Falls Sie sich unsicher sind, ob Ihr Kind genug schläft, führen Sie ein Schlaftagebuch, in dem Sie die Schlaf- und Wachzeiten dokumentieren. Oder fragen Sie den Kinderarzt.

Darf das Kuscheltier mit ins Bett?

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, solange das Kuscheltier oder das Schnuffeltuch nicht zu groß sind. Sie sollten das Gesicht des Kindes nicht vollständig bedecken können. Manche Kinder wollen ohne ihren flauschigen Freund gar nicht einschlafen.

Schlafsack oder Bettdecke?

Zu jeder Baby-Grundausstattung gehören mindestens zwei Schlafsäcke – einer für den Sommer, einer für den Winter. Eine Decke – Achtung auch im Elternbett – kann viel zu leicht über den Kopf des Babys rutschen – es drohen Überhitzung und Erstickung! Der optimale Schlafsack ist ca. 10 bis 15 cm länger als das Baby. Das Baby sollte sich darin bequem bewegen können.

Mein Baby hat nachts immer kalte Hände. Friert es im Schlaf?

18 Grad – wärmer sollte ein Kinderschlafzimmer nicht sein. Kühle Hände sind bei Babys ganz normal. Fühlen Sie zwischen den Schulterblättern oder am Nacken, ob es dem Baby eventuell zu kalt ist. Grundsätzlich wird es sich dann aber selbst lautstark melden. Viel gefährlicher ist eine Überhitzung des Kindes. Im Winter reichen Schlafsack, Unterwäsche und Schlafanzug, im Sommer entsprechend weniger Kleidung. Auch wenn das Kind krank ist, muss es nicht wärmer angezogen werden.

Mehr zur sichersten Schlafposition für Babys

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