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Stillen

Baby stillen – Urvertrauen schenken

Das Original ist unschlagbar: Muttermilch versorgt Babys vom ersten Lebenstag an mit allem, was sie zur gesunden Entwicklung brauchen. Sie deckt aber nicht nur den Energiebedarf des Babys. Muttermilch hat viele gesundheitliche Vorteile – sie ist ein idealer Schutz vor Allergien und fördert die Bindung zwischen Mutter und Kind.

Powerpaket Muttermilch

Die WHO empfiehlt ausschließliches Stillen in den ersten sechs Monaten und ab dann ein Weiterstillen mit geeigneter Beikost bis zu zwei Jahren und darüber hinaus, solange wie Mutter und Kind es möchten. Denn Stillen bedeutet nicht nur Sättigung für das Neugeborene, sondern auch das Stillen des Bedürfnisses nach Nähe, Hautkontakt, Wärme, Geborgenheit und Zuwendung. Natürlich werden auch Flaschenkinder glücklich groß, wenn sie genug liebevolle Aufmerksamkeit bekommen. Und keine Mutter sollte sich von ihrer Umgebung zum Stillen nötigen lassen, wenn sie innere Vorbehalte dagegen hat. Sie müssen auch nicht traurig sein, falls sie aus medizinischen Gründen Ihr Baby nicht stillen können. Die heutige Flaschennahrung aus Milchpulver ist durchaus eine akzeptable Alternative. Doch ein Blick auf die Vorteile der Muttermilch hilft vielleicht den bisher Unentschlossenen bei der Entscheidungsfindung.

Vorteil 1: Stark fürs Leben

Stillen ist eine wunderbare Möglichkeit, Nähe zu genießen und die gemeinsame Kuschelzeit zum Festigen der Mutter-Kind-Bindung zu nutzen. Die Fachleute sind sich alle einig, dass die Nähe und Wärme der Mutter beim Stillen dem Kind einen prima Start ins Leben verschafft. Nicht nur dass es ihm Urvertrauen schenkt, sondern auch der psychischen Entwicklung einen guten Weg ebnet. Wenn Sie als Mama Ihr Baby nicht stillen möchten oder können, sollten Sie also so oft wie möglich mit Ihrem Liebling kuscheln und schmusen.

Vorteil 2: Allroundtalent in weiß

Die Muttermilch ist ein Gesundbrunnen fürs Baby und fast ein Alleskönner. Sie verändert mit fortschreitender Stillzeit ihre Zusammensetzung an Proteinen, Fetten, Milchzucker, Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Sie entspricht somit immer genau dem Nährstoff-Mix, den Babys in ihren Entwicklungsphasen benötigen - auch wenn die Essgewohnheiten der Mutter nicht immer optimal sind.

Die Eiweißzusammensetzung der Muttermilch ermöglicht, dass Babys innerhalb der ersten vier bis fünf Monate ihr Körpergewicht auf ganz natürliche Art verdoppeln. Zudem steigt der Fettgehalt der Muttermilch im Laufe der Stillzeit, um dem ansteigenden Energiebedarf des Kindes gerecht zu werden. Weiteres Plus: Es sind sehr hochwertige Fette in Form ungesättigter Fettsäuren. Milchzucker ist der Hauptkohlenhydratträger (etwa 90 Prozent) der Muttermilch. Die restlichen zehn Prozent macht eine Gruppe der Ballaststoffe aus. Diese sind verantwortlich für eine gesunde Entwicklung von Babys Darmflora.

Die wohltemperierte Muttermilch enthält aber auch Abwehrstoffe, sog. Lysozyme, die das Kind vor vielen Infekten schützen. Diese Abwehrstoffe nehmen sogar nach sechs Monaten weiter zu, damit es auch im beginnenden Krabbelalter vor den Bakterien geschützt ist, mit denen es zunehmend in Kontakt kommt.

Vorteil 3: Baby stillen – Plappermäulchen fördern

Stillen fördert die Kieferentwicklung des Kindes, welches für die Sprachentwicklung und Zahnstellung von Bedeutung ist. Zunge, Gaumen und Gesichtsmuskeln können sich dank des natürlichen Saugreflexes, während Sie Ihr Baby stillen, optimal entwickeln. Auch wenn es zu Beginn vielleicht ungewohnt ist, sprechen alle Argumente dafür. Hebammen stehen dabei mit Rat und Tat zur Seite. Sie helfen Ihnen, das Kleine richtig anzulegen und zeigen Ihnen, in welchen Positionen Sie Ihr Baby stillen können.

Vorteil 4: Stressfaktor sinkt

Eines der wichtigsten Argumente für die Muttermilch ist aber auch die Bequemlichkeit, die sie stressgeplagten Müttern bietet: Hat das Kind Hunger, heißt es einfach Shirt hoch oder Bluse aufgeknüpft, eine Seite des Still-BHs öffnen und fertig ist das Essen. Schläft das Kind nachts gleich neben der Mutter, braucht sie ihren Schlaf zum Stillen kaum unterbrechen, und ist am nächsten Tag viel fitter.

Vorteil 5: Schutz vor Allergien und chronischen Krankheiten

Stillen, Fläschchen

Zahlreiche Studien belegen, dass voll gestillte Babys den besten Allergieschutz bekommen und ideal vor Infektionen geschützt werden. Die am häufigsten auftretende Allergie bei Säuglingen und Kleinkindern in den ersten drei Lebensjahren ist Neurodermitis. In diesem Lebensabschnitt folgt Asthma gleich darauf. Die Gefahr, eine dieser Allergien zu entwickeln, wird von sicher diagnostizierten, allergiekranken Eltern auf ihre Kinder vererbt. Gehören Sie zur Gruppe der Allergiker, sollten Sie Ihr Baby stillen. Volles Stillen innerhalb der ersten 4-6 Lebensmonate empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) deshalb nach wie vor als perfekte Allergieprävention – für alle Babys. Nach der Stillphase sollte die Beikost aus wenigen Zutaten schrittweise eingeführt werden.

Auch wenn es keinen absoluten Schutz oder eine Garantie dafür gibt: Stillkinder erkranken seltener an Neurodermitis und anderen Allergien. Blutzuckerschwankungen werden vermindert und auch die Gelbsucht nach der Geburt ist weniger häufig. Zudem fördert Stillen die Darmgesundheit, die Verdauung kommt schneller in Gang.

Vorteil 6: Stillen fördert die Gesundheit der Mutter

Möchten Sie Ihr Baby stillen, hat das eine positive Wirkung auf Ihre Psyche nach der Geburt. Die von vielen Frauen gefürchteten Wochenbettdepressionen treten bei stillenden Müttern viel seltener auf. Auch ein vermehrter Blutverlust direkt nach der Entbindung kann durch Stillen verhindert und die Gebärmutterrückbildung gefördert werden. Gesundheitliche Risiken wie Brustkrebs minimieren sich.

Oberstes Gebot: Vorsicht mit Diäten!

Alle Mütter, die ihr Baby stillen möchten, sollten auf eine gleichzeitige Diät verzichten – auch wenn sich zahlreiche prominente Mütter kurz nach der Geburt wieder erschlankt präsentieren. Das ist wider der Natur. Denn die hat sich dabei etwas gedacht, vorzusorgen und praktisch ein Polster für die anstrengende Stillzeit anzulegen. Als Faustregel gilt: Neun Monate Schwangerschaft, neun Monate bis zum Ausgangsgewicht.

Um die Babypfunde wieder zu verlieren, ist eine Radikalkur mittels strenger Diät, Crash- oder Fastenkur sowie einem harten Fitnessprogramm wenig sinnvoll. Denn viele Umweltschadstoffe lagern im Körperfett. Bei einer Gewichtsabnahme werden sie freigesetzt und wandern über die Muttermilch direkt zum Säugling. Die Ernährungsgesellschaften empfehlen Stillenden deshalb eine Abnahme von maximal einem Kilo pro Monat.

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Weitere Informationen rund ums Thema Stillen

Lesetipp

  • Stillen: Ihre Still-Beratung für zu Hause. Mütter berichten: Das hat mir geholfen. Dora Schweizer, Sabine Klonk, Trias Verlag.
  • Stillen. Martha Gouth-Gumberger, Elizabeth Hormann, GU Verlag.
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