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Haarpflege

Pflege mit Köpfchen – kleine Schopfkunde

Auf Miniköpfen ist alles erlaubt: gelockt, verwirbelt, strähnig, fransig oder noch ganz kahl. Wie unterschiedlich Babyhaare wachsen dürfen und warum nicht jede Schuppe Neurodermitis-Alarm auslösen muss.

Für manche Eltern ist es einfach zum Haareraufen: Ihr Nachwuchs ist eine helle Freude und wird dennoch kritisch beäugt, weil ihm noch die Haare fehlen. Doch ist das wirklich ein Mangel? Kaum eine Äußerlichkeit wird jedenfalls von den Mitmenschen intensiver kommentiert – von der Geburtsstation bis zur Krabbelgruppe.

Kommt Zeit, kommt Haar

So ärgerlich die ständigen Fragen nach dem Kopfhaar sind, so beruhigend ist die Antwort: Selbst wenn sich ein dichter Schopf erst nach dem zweiten Geburtstag entwickelt, ist das völlig normal. Auch zwischenzeitlicher Haarausfall – meist einige Wochen oder Monate nach der Geburt – ist kein Grund zur Sorge. Unschön aber ebenso ungefährlich sind sogenannte Liegeglatzen. Diese kahlen Stellen am Hinterkopf entstehen durch Bewegungen im Liegen und verschwinden automatisch, wenn das Baby mehr sitzt und steht. Farbe und Form der nachwachsenden Haare können sich in den ersten Lebensjahren noch deutlich verändern. Zusätzlich wirft der Kinderarzt bei jeder Vorsorge-Untersuchung einen fachlichen Blick auf die Kopfhaut. Ein Mittel, den Haarwuchs des Babys anzuregen, gibt es nicht. Wirkungslos ist somit auch ein immer wieder gehörter Rat, man solle den Kopf rasieren, weil die Haare anschließend umso kräftiger sprießen würden. Die empfindliche Kopfhaut kann dabei leiden; also besser darauf verzichten – und abwarten.

Wasser und Bürste reichen

Babyhaare, Baby, Haare waschen

So unterschiedlich sich die kleinen Köpfe präsentieren, so einhellig ist die Meinung über die richtige Pflege. Haar und Kopfhaut benötigen zunächst nur Wasser zur Reinigung. Es reicht aus, den Babykopf beim Baden mit Schwamm oder Waschlappen abzuspülen. Damit es für das Kind nicht unangenehm wird, darauf achten, dass es kein Wasser in die Augen bekommt. Da der Schädel an den sogenannten Fontanellen noch nicht komplett zugewachsen ist, gilt am Kopf des Babys besondere Vorsicht. Wird das Haar dichter und länger, sollte ein Babyshampoo verwendet werden. Das macht das Haar weicher und so lässt es sich besser kämmen. Weiche Bürsten sind für die Kleinsten eine interessante Abwechslung; sie genießen diese zusätzlichen Streicheleinheiten. Nicht das Babyalter, sondern allein die Haarlänge entscheidet über den richtigen Zeitpunkt, die Haare erstmals zu kürzen. Spätestens wenn Strähnchen ständig in die Augen geraten, sollten die Haare am Pony geschnitten werden – alles andere ist Geschmackssache.

Mit sanftem Öl massieren

Genau hinschauen müssen Eltern bei festsitzenden, gelblichen Hautschuppen auf der Kopfhaut des Babys. In den meisten Fällen handelt es sich um harmlosen Gneis. Mediziner nennen diese Form seborrhoisches Säuglingsekzem; es tritt meist in den ersten Lebensmonaten auf. Der Ausschlag ist harmlos, juckt nicht und kann mit sanftem Babyöl behandelt werden. Kratzt das Kind selbst an der juckenden, trockenen Haut, kann es sich um Milchschorf, medizinisch: atopisches Ekzem, handeln. Dieses kann der Anfang einer Neurodermitis sein. Gemeinsam mit dem Kinderarzt sollten Sie dies weiter beobachten. Er entscheidet, ob eine Therapie mit einer kortisonhaltigen Salbe nötig ist und gibt gegebenenfalls Tipps zur individuell abgestimmten Ernährungsumstellung. Oft können Allergien auf bestimmte Nahrungsmittel bei Neurodermitis eine Rolle spielen.

So klappt der erste Haarschnitt

Beim Friseur: Nehmen Sie Ihr Kind bereits vorher einige Male mit. So lernt es die Umgebung und vor allem den Friseur bereits kennen. Zwar gibt es spezielle Kindersalons, die mit einer hübschen Einrichtung punkten; wichtiger ist aber das richtige Händchen des Friseurs im Umgang mit den kleinen Kunden. Als Ausstattung reicht in der Regel ein dickes Sitzkissen auf dem Friseurstuhl. Wichtig: Das Kind sollte ausgeschlafen und satt sein.

Zu Hause: Viele Eltern verzichten zunächst auf einen Besuch beim Friseur und greifen lieber selbst zur Schere. Kein Problem – diese sollte nur scharf genug und speziell zum Haareschneiden geeignet sein. Damit alles reibungslos klappt: Das Kind nicht überrumpeln, sondern spielerisch darauf vorbereiten. Nur eine entspannte Situation minimiert das Verletzungsrisiko. Wird es zu stressig, besser abbrechen und es später erneut probieren.

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