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Entwicklung

Die Entwicklung der Sinne

Hören, Tasten, Sehen, Riechen und Schmecken – die Entwicklung der Sinne ist von großer Bedeutung. Für Ihr Kind sind seine Sinnesorgane das Tor zur Welt. Doch bevor es mit Ihrer Hilfe beginnt, die Umwelt zu erforschen, helfen seine Sinne ihm zunächst dabei, die enge Bindung zu Mama und Papa zu stärken.

Die Sinne als Babys innerer Kompass

Die Entwicklung der Sinne ist von großer Bedeutung für Ihr Kind. Bereits bei der Geburt sind alle Sinne eines Menschen vorhanden. Theoretisch kann ein Neu- geborenes seine Mutter in einem dunklen Raum unter vielen anderen Menschen finden – es würde sie allein am Geruch erkennen. Nur eines von vielen Beispielen dafür, dass die Sinne Schmecken, Riechen, Hören, Tasten und Sehen Ihrem Kind in den ersten Monaten vor allem dabei helfen, sich an den wichtigsten Fixpunkten in seinem Leben zu orientieren: Mama und Papa.

Zum Zeitpunkt der Geburt sind die Sinne eines Kindes aber noch unterschiedlich stark ausgeprägt. Der Sehsinn ist noch am wenigsten entwickelt. Ein Neuge- borenes sieht in seinem Nahbereich maximal 30 Zentimeter weit. Das ist nicht viel, aber ausreichend, um die Gesichter seiner Eltern zu sehen, wenn sie ihr Kind z. B. auf dem Arm halten. Anders als der Sehsinn, ist das Hör- sowie Geruchs- und Geschmacksvermögen bei der Geburt bereits voll ausgebildet. Schon ab der 24. Schwangerschaftswoche nehmen Babys Geräusche wahr und speichern vertraute Stimmen ab. Daher bevorzugen sie die Stimmen ihrer Eltern in den ersten Lebensmonaten ganz besonders. Ebenso wie den Geruch der Mutter, den Babys angenehm und beruhigend finden. Der bei der Geburt am besten entwickelte Sinn ist der Tastsinn, zu dem auch die Empfindung über die Haut zählt. Berühren und berührt zu werden ist für Babys wichtig, da es ihnen Schutz und Nähe vermittelt. Das stärkt das Urvertrauen und fördert die Motorik des gesamten Körpers.

UNSER TIPP: Ihr Kind baut mit all seinen Sinnen eine enge Bindung zu Ihnen auf. Schenken Sie ihm Nähe, Zuneigung und viele Streicheleinheiten. Seinen Eltern nahe zu sein, hilft Ihrem Kind bei der Entwicklung der Sinne.

Das Zusammenspiel der Sinne

Die Sinne eines Kindes entwickeln sich schnell. Jeden Tag sammelt Ihr kleiner Weltentdecker die verschiedensten Informationen über seine Umwelt und speichert diese als Erfahrung ab, um sie schließlich in Beziehung zueinander zu setzen. Ein einfaches Beispiel: Jede Berührung und jede Bewegung fördert das gesamte Nervensystem, an das der Tastsinn eng gekoppelt ist. Jede neue haptische Erfahrung stellt so eine neue Verknüpfung im Gehirn dar. Durch das Ertasten, Fühlen und gleichzeitige Beobachten und Anschauen sammelt Ihr Kind Informationen über die Eigenschaften eines Gegenstandes. Diese Verknüpfung hilft ihm auch bei der Entwicklung der Sprache, deren Klang und Melodie es seit seiner Geburt aufgenommen hat. Dank all dieser Eindrücke wird Ihr Kind bald wissen, dass etwa ein Ball rund ist und es wird ihm leicht fallen, diese Erfahrung später auch in Sprache umzusetzen. Die Entwicklung der Sinne ist also stets ein harmonisches Zusammenspiel aller Sinnesorgane.

UNSER TIPP: Bieten Sie Ihrem Kind viele Sinneserfahrungen und wiederholen Sie diese – so werden die Verknüpfungen im Gehirn gestärkt. Lassen Sie Ihrem Kind die nötige Zeit, sich mit jedem Sinneseindruck in Ruhe zu beschäftigen.

Tipps für den Alltag

Spielerisch & sinnlich

So wie für die gesamte Entwicklung Ihres Kindes gilt: Auch die Entwicklung seiner Sinne erfolgt in einem ganz eigenen, individuellen Tempo. Vermeiden Sie Vergleiche mit anderen Kindern. Nutzen Sie bei Unsicherheiten die regelmäßig stattfindenden U-Untersuchungen, um gemeinsam mit dem Kinderarzt Fragen und Sorgen zu klären. Was Sie außerdem beachten sollten und wie Sie die Entwicklung der Sinne mit einfachen, spielerischen Mitteln fördern können, lesen Sie hier:

HÖREN
Obwohl der Hörsinn Ihres Kindes bei der Geburt fast vollständig entwickelt ist, kann es erst zwischem dem dritten und fünften Monat Geräusche lokalisieren. Viele Babys erkennen nun auch ihren Namen. Unser Tipp: Sprechen Sie von Geburt an mit Ihrem Kind. Das fördert die Hör- und Sprachentwicklung.

RIECHEN
Immer der Nase nach: Riechen stärkt die Bindung. Denn mit dem Geruch seiner Mutter verbindet das Kind Geborgenheit und Sicherheit. Unser Tipp: Benutzen Sie nur selten stark duftende Parfums oder Pflegeprodukte, um Ihr Baby nicht zu verunsichern.

FÜHLEN
Die soziale und seelische Entwicklung Ihres Kindes ist eng mit dem Tastsinn verknüpft. Außerdem wird mit jeder haptischen Erfahrung seine
geistige und motorische Entwicklung angeregt. Unser Tipp: Babymassagen fördern die Entwicklung und tun der Bindung gut.

SCHMECKEN
Schon nach der Geburt kann Ihr Kind schmecken. Dennoch ist Ihr Schatz zunächst kein kleiner Gourmet – sondern in den ersten Monaten mit Milch wunschlos glücklich. Unser Tipp: Auch über die Muttermilch kann Ihr Baby schon verschie- dene Lebensmittel „herausschmecken“. Essen auch Sie abwechslungsreich.

SEHEN
Die Sehfähigkeit Ihres Kindes nimmt in der zweiten Hälfte des ersten Lebensjahres bedeutend zu. Schon vorher können Sie den Sehsinn schrittweise fördern. Unser Tipp: Bieten Sie Ihrem Kind ab dem vierten Lebensmonat sein Lieblingsspielzeug in verschiedener Entfernung an.

Lesetipp

  • Das Baby-Entwicklungsbuch: Vom Baby zum Kindergartenkind – Wie Eltern die Entwicklung entspannt begleiten. Thomas Baumann, Trias Verlag.
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