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Entwicklung

Vorsicht ansteckend: Herzhaftes Babylachen

Ein herrlich strahlendes Lächeln und wir schmelzen nur so dahin! Doch gerade in den ersten Wochen fragen sich junge Eltern, wie sie das angestellt haben: Was ist der Grund für so viel Fröhlichkeit?

Da war es – das erste zahnlose, unglaublich bezaubernde Lächeln in Babys Gesicht. Plötzlich ist alles andere egal. Die Anstrengungen rund ums Füttern, Windeln wechseln, Baden, Schmusen, Trösten und die zahlreichen schlaflosen Nächte sind vergessen. Ein Lächeln ist die schönste Belohnung, die sich frisch gebackene Eltern nur wünschen können. Wie häufig in der Entwicklung ihrer Kinder, haben die Eltern auch beim Lächeln eine Vorbildfunktion. Je mehr positives Feedback ein Baby von Anfang an von seinen Eltern bekommt, desto mehr wird es später zurückgeben.

Die Phasen des Lächelns

Die Entwicklung des Lächelns vollzieht sich bei Säuglingen in drei aufeinander aufbauenden Schritten: Reflexlächeln, allgemeines Lächeln und bewusstes Lächeln.


1. Reflexlächeln oder Engelslächeln

Bereits Neugeborene bringen schon ein breites Repertoire an Gesichtszügen mit, um den Eltern zu zeigen, wie sie sich fühlen. Sie trainieren ihre Gesichtsmimik und „verziehen“ dabei ihren kleinen Mund zu einem Ausdruck, der schon wie ein sanftes Lächeln wirkt: das sogenannte Reflexlächeln oder auch Engelslächeln. Dieser zuckersüße Gesichtsausdruck ist allerdings nicht bewusst gesteuert und auch häufig bei schlafenden Babys zu beobachten.


2. Allgemeines Lächeln oder Begrüßungslächeln

Ab der vierten oder fünften Lebenswoche zeigt Ihr Baby Lachen als Zeichen der Freude. Der kleine Nachwuchs fängt jetzt an, Stimmen und Gesichter zu erkennen. Allerdings kommen auch fremde, dem Baby sympathisch erscheinende Menschen in den Genuss seines Begrüßungslächelns.


3. Bewusstes oder spezifisches Babylachen

Das bewusste, meist ausdrucksstarke Babylachen zeigt sich zwischen dem vierten und siebten Lebensmonat und fällt in die Phase, in der Kinder Gesichter und Details optisch auseinanderhalten können. Dieses Baby-Lachen bleibt zu Anfang häufig Mama und Papa vorbehalten. Der Nachwuchs hat auserwählt, wer zu seinen Bezugspersonen gehört: Es richtet sein Lächeln an seine Liebsten. Nicht selten aber werden andere Personen als befremdlich empfunden. Das Kind fängt im gleichen Zeitraum an zu fremdeln – ein normales Verhalten, das der Angst vor Neuem entspricht.

Die Bedeutung des Baby-Lachens

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Die Fähigkeit zu lachen ist angeboren, selbst blinde Babys lachen, ohne dass ihnen „vorgelächelt“ wird. Babys binden so ihre Bezugspersonen fest an sich. Sie haben außerdem ihre Zugehörigkeit zur Familie erkannt. Mit einem gewinnenden Lächeln wollen sie ausdrücken: „Bitte bleibt bei mir“.

Das bewusste Babylachen drückt das in den ersten Lebensmonaten gewonnene Vertrauen in die Bezugsperson aus. Das Baby weiß nun, wer ihm viel Aufmerksamkeit und liebevolle Zuwendung gibt und auf wen es sich verlassen kann. Kitzeln, plötzliches In-die-Luft-heben oder ein einfaches „Buh!“: All das signalisiert dem Baby kurzzeitig Gefahr. Durch das Lachen der vertrauten Person wird dieses aber sofort ins direkte Gegenteil umgewandelt und als spaßig empfunden. Das Lachen zeigt hier die Erleichterung darüber, dass sich das Vertrauen gelohnt hat und die Situation gar nicht so schlimm war.

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