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Welcher Wellness-Typ sind Sie?

Die einen möchten nur relaxen, die anderen etwas für ihr Aussehen tun, für wieder andere steht der Gesundheitsaspekt im Vordergrund: Wellness-Bedürfnisse sind unterschiedlich. Deshalb ist nicht jedes Angebot für alle Menschen gleich geeignet. Sicher ist: Die besten Wirkungen hat ein Spa-Besuch, wenn er zur eigenen Persönlichkeit passt. Welche unterschiedlichen Wellness-Typen es aus psychologischer Sicht gibt, das verrät Prof. Dr. Michael Stark. Der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie aus Hamburg beschreibt gleich eine ganze Bandbreite – vom Genießer über den Sensiblen bis zum Abenteurer.

1. Der Genießer-Typ

Dieser Wellness-Typ ist selbstsicher. Er aalt sich gern wie einst Cleopatra in einem Milch- oder duftenden Rosenbad, möglichst bei Kerzenschein und entspannender Musik. Er möchte Abschalten vom Alltagsstress, in einem Wellness-Tempel, aber auch zuhause im eigenen Bad. „Das ist der Spa-Liebhaber, der am meisten von einem Besuch in einem Wellness-Center profitiert“,  sagt Prof. Dr. Michael Stark, „weil er sich fallenlassen kann und fest überzeugt ist: Ich darf mir etwas gönnen“.

2. Der Sport-Typ

Nur entspannen ist nichts für ihn. Deshalb powert er sich erst im Fitnessraum aus, bevor es in den Spa-Bereich geht. Ein Pool ohne Gegenstromanlage findet er langweilig, ein bisschen Herausforderung muss schon sein. „Diese Menschen wollen sich gern selbst fühlen“, so der Experte. Nach dem Motto: „Ich spüre mich, also bin ich!“

3. Der Gesellschafts-Typ

Er ist extrovertiert, unternehmenslustig, hält im Dampfbad gern ein Schwätzchen mit anderen, schlägt damit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Er kombiniert das Kontakt- mit dem Wellnesserlebnis. Je mehr Personen sich im Whirlpool den Rücken vom sprudelnden Düsenstrahl massieren lassen, um so besser. Der Fachmann: „Er braucht die Nähe, um sich über das auszutauschen, was er gerade erlebt. Und er benötigt das Feedback der anderen, um sich richtig wohl zu fühlen.“ 

4. Der Abenteuer-Typ

Das ist der risikofreudige Spa-Gänger, der für jede Neuerung zu haben ist. Die Anwendung kann nicht exotisch genug sein. Er ist mutig, probiert gern etwas aus. Kaviar für das Gesicht? Aber gern! Kräuterstempel-Massagen? Mit Vergnügen! Büffelmilch für raue Füße? Nur zu! Prof. Dr. Stark: „Dieser Mensch hat keine Angst vor dem Unbekannten, besucht immer wieder andere Spas, weil er offen für neue Reize und in Entdeckerlaune ist.“ 

5. Der Gesundheits-Typ

Von einem Wellness-Tag erwartet er, dass er dem Körper rundherum guttut, den Organismus durchblutet, Schlacken abbaut, Stress verringert. Kurzum: ihn auf körperlicher und seelischer Ebene reinigt, um danach wieder durchzustarten. „Das sind Personen, die sich sehr gezielt für solche Behandlungen entscheiden. Sie informieren sich über die Wirkungen einzelner Treatments und besuchen ihren Wellness-Tempel regelmäßig, um dauerhaft etwas Gutes für ihre Gesundheit zu tun“, beschreibt der Psychiater diese Persönlichkeit. Viele Anwendungen lassen sich übrigens auch bestens im Home Spa zelebrieren. 

6. Der sensible Typ

Dieser Wellness-Typ meidet gut besuchte Spas. Er liebt sanfte Massagen, lässt sich gern abseits vom Trubel von den streichelnden Händen eines Therapeuten verwöhnen. „Sehr bewusst sucht er sich dabei seine Wellness-Oase aus“, beschreibt Prof. Dr. Stark ihn. „Er fragt, wählt Ausbildung die Masseure haben, um sich keinen Scharlatanen hinzugeben, überrascht werden möchte er nicht. Dazu muss die Chemie zwischen ihm und dem Behandelnden stimmen, sonst möchte er sich von dieser Person nicht berühren lassen.“

7. Der sinnsuchende Typ

Er liebt den spirituellen Ansatz, mag Treatments wie Akupunktur oder tibetische Heilmassagen – Anwendungen, hinter denen ein ganzheitliches Gesundheitskonzept steht. Er hat nichts gegen eine Ohrkerzenbehandlung oder lauscht gern dem Ton von Klangschalen, der den ganzen Körper vibrieren lässt. „Dieser Typ möchte zu seinem Zentrum gelangen, sein Innerstes nähren“, beschreibt Prof. Stark ihn. „Er sucht das, was seiner Seele guttut, ist fürsorglich zu sich selbst.“

Welche Art von Wellness man immer mag, eines ist grundsätzlich wichtig, so der Mediziner: „Wir sollten lernen, uns selbst mit einer höheren Achtsamkeit zu begegnen. Wenn der Autotank leer ist, wissen wir, dass wir nachtanken müssen“, erklärt Prof. Stark. „Beim Seelenenergietank, wie ich es nenne, vergessen wir das. Aber: Wir müssen nachtanken, spätestens, wenn die roten Lampen aufleuchten. Das sind die Stresssignale wie Schlaflosigkeit, Ungeduld oder Rückenschmerzen. Damit warnt uns der Körper davor, dass wir gerade unsere letzten fünf Liter anbrechen, Wellness zuhause oder in einem Spa-Center kann uns helfen!“

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