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Die 5 häufigsten Allergien

Pollen, Hausstaub, Tierhaare oder Milchprodukte – auf eigentlich harmlose Stoffe kann das Immunsystem übereifrig reagieren und eine Allergie auslösen. Wir informieren über Symptome, Therapien und geben nützliche Tipps.

Heuschnupfen

Hasel, Erle, Esche, Birke, Süßgräser, Roggen, Beifuß und Ambrosia sind die acht Pollen in Deutschland, die am häufigsten Allergien hervorrufen. Damit sind Symptome wie Fließschnupfen, Bindehautentzündung bis hin zu Asthma verbunden.

Wer ist betroffen?

Wer unter hartnäckigem Schnupfen leidet, sollte vom Arzt abklären lassen, ob es sich um eine Pollenallergie handelt. Mit einem Hauttest wird ermittelt, auf welche Pollen oder Gräser man besonders stark reagiert.

Was kann man tun?

Gegen Heuschnupfen kann man versuchen, mit Medikamenten anzugehen, allerdings lassen sich damit die Symptome nicht ganz abstellen. Um sich zu Hause vor Pollen zu schützen, die Wohnung in der Stadt zwischen sechs und acht Uhr morgens lüften, auf dem Land zwischen 20 und 24 Uhr. Um diese Zeit fliegen die wenigsten Pollen.

Hausstaubmilben

Was ist das für eine Allergie?

Der Auslöser ist die 0,1 bis 0,5 Millimeter kleine Hausstaubmilbe. Sie ernährt sich von Hautschuppen von Mensch und Tier. Sie selbst ist für den Menschen ungefährlich, doch ihr Kot enthält bestimmte Eiweiße. Diese Allergene sind relativ schwer und finden sich deshalb in Teppichen, Polstermöbeln und Matratzen.

Welche Beschwerden gibt es?

Die Anzeichen reichen von leichtem Augen- und Nasenjucken bis zu Asthma. Treten Beschwerden wie dicke Nase und angeschwollene Augen vor allem nachts oder gegen Morgen auf, weist das auf eine Hausstaubmilbenallergie hin.

Was kann man tun?

Die Wohnung gründlich reinigen, Staubfänger entfernen und vor allem das Bett milbenfrei bekommen. Inzwischen gibt eine Lösung, die auf Matratzen und Polstermöbel gesprüht wird und deren rein pflanzlicher Wirkstoff die Nahrung für die Milben ungenießbar macht. Bei hartnäckigen Beschwerden verordnet der Arzt dem Allergiker antientzündliche Medikamente wie Cortisonspray oder eine Immuntherapie.

Nahrungsmittel

Was ist das für eine Allergie?

Lebensmittel wie Fisch, Nüsse oder bestimmte Früchte können allergische Reaktionen hervorrufen. Mögliche Symptome reichen von Juckreiz, Durchfall und Übelkeit bis zu Herz-Kreislauf-Versagen. Die Ursache für die Immunreaktion, die den Körper mit Entzündungsstoffen überflutet, ist noch nicht bekannt.

Wer ist betroffen?

Prinzipiell kann jedes Nahrungsmittel eine Allergie auslösen. Bei Kindern bereiten Kuhmilch, Hühnerei, Soja, Weizen und Erdnuss am häufigsten Probleme. Bei Erwachsenen sind es Haselnuss, Sellerie, Obst und Fisch.

 

Welche Symptome treten auf?

Eine Nahrungsmittelallergie macht sich meist innerhalb von wenigen Minuten bis zu zwei Stunden bemerkbar. Am häufigsten sind Reaktionen im Mund und Rachenraum, wie ein pelziges Gefühl auf der Zunge, Juckreiz im Rachen oder eine angeschwollene Lippe. Oder die Haut reagiert, indem sie errötet, juckt oder Quaddeln zeigt. Viele Betroffene leiden auch an Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall.

Was kann man tun?

Wichtig ist, das allergieauslösende Lebensmittel zu meiden. Sinnvoll ist das Mitführen von Notfallmedikamenten.

Tierhaare

Was ist das für eine Allergie?

Auslöser sind eiweißhaltige Bestandteile von Speichel, Schweiß, Talg oder Urin bestimmter Tiere. Allerdings spielenTierhaare bei der Verbreitung der Allergene eine zentrale Rolle, weil diese daran haften und sich mit den Haaren weiträumig verteilen können. Diese Allergene werden vor allem mit der Atemluft aufgenommen und können Augen, Nase und Bronchien reizen.

Wer ist betroffen?

Wer auf ein Haustier mit Niesen und Augenjucken reagiert, hat meist eine Tierhaarallergie. Vor allem Katzenhalter sind betroffen, denn Katzenallergene sind besonders aggressiv. Aber auch Hunde können Allergien auslösen, ebenso wie Meerschweinchen, Kaninchen, Ratten, Mäuse, Hamster oder Pferde.

Was kann man tun?

Mithilfe eines Haut- und Bluttests können Allergologen herausfinden, welche Tiere die Beschwerden verursachen. Neben einer medikamentösen Behandlung und einer  Immuntherapie ist für die Behandlung von Tierhaarallergien vor allem das Meiden des Tieres, das die Allergie auslöst, wichtig.

Kontaktallergie

Was ist das für eine Allergie?

Bestimmte Substanzen wie Nickel, Latex oder auch Parfüm können allergische Hautreaktionen auslösen. Betroffene reagieren mit Rötungen sowie juckenden, rauen oder nässenden Entzündungen auf der Haut. Wichtig ist zu wissen, dass die Kontaktallergie eine Allergie vom verzögerten Typ ist, bei dem die allergischen Hautreaktionen erst 24 bis 72 Stunden nach Allergenkontakt auftreten.

Wer ist betroffen?

Nickel findet man zum Beispiel in Schmuck, Brillengestellen oder Türklinken. Ohrstecker und Piercings bergen ein besonderes Risiko, weil sie das Allergen unter die Haut bringen. Auch Schutzhandschuhe aus Latex oder Haushaltsreiniger können Allergien verursachen.

Was kann man tun?

Manchmal reicht die Verwendung von Haushaltshandschuhen aus zum Beispiel Nitril oder eine Hautschutzsalbe. Gegen akute Beschwerden helfen Cremes und Salben mit cortisonähnlichen Wirkstoffen, die der Arzt verschreibt. Tipp: bei Kosmetik auf parfümfreie Produkte setzen, die am besten auch farbstoff- und konservierungsmittelfrei sind.

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