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Lassen Sie die Hüften kreisen!

Centaur-Autorin Kirsten Lehmkuhl hat von ihrer Ayurveda-Kur in Sri Lanka einiges mit nach Hause genommen. Hier kommen Ihre zehn Tipps für den Alltag.

Tipp Nummer 1:

Der Tag beginnt früh. „Stehen Sie vor 6 Uhr morgens auf und gehen Sie gegen 22 Uhr schlafen!“ Genau das hatte die Ärztin im Ayurveda-Hotel in Sri Lanka empfohlen. Das sei für den Biorhythmus des Körpers am besten. Und wirklich: Ich fühle mich gut, seit ich diesem Rat folge. Das klappt nicht immer. Aber darüber mache ich mir keine Gedanken. Für mich muss das Ganze auch etwas Spielerisches haben und in den ganz normalen Alltag passen. Aber als Grundregel sorgt das frühe Schlafengehen und das zeitige Aufstehen durchaus für Wohlbefinden.

Tipp Nummer 2:

Wenn ich morgens dann frisch und fröhlich aufwache, reinige ich als erstes meine Zunge mit einem Zungenreiniger. Die gibt es in jedem Rossmann-Drogeriemarkt. Ich selbst benutze ein Exemplar aus Edelstahl, das bekommt man in der Apotheke.

Tipp Nummer 3:

Nach der Zungenreinigung ist das so genannte „Öl ziehen“ an der Reihe. Dazu nehme ich einen Esslöffel Öl (Sesamöl oder Sonnenblumenöl) in den Mund, bewege es 5 bis 10 Minuten hin und her, presse es auch durch die Zähne. Das Öl am Schluss nicht schlucken, sondern ausspucken und den Mund gut spülen.

Wozu das dient? Im Ayurveda geht man davon aus, dass sich auf der Mundschleimhaut  über Nacht Schadstoffe angesammelt haben, die der Körper ausgeschieden hat. Er möchte sie loswerden! Und mit dem Öl, das ganz milchig wird beim „Öl ziehen“, kann man sie entfernen. Danach wie gewohnt die Zähne putzen.

Tipp Nummer 4:

Das allererste, was ich am Morgen zu mir nehme, ist warmes Wasser. Sorry: keinen Kaffee, keinen schönen Becher Tee, sondern nichts als ein Glas Wasser, warm! Das tut dem Magen so gut.

Tipp Nummer 5:

Adieu, ihr kleinen Snacks zwischendurch! Möglichst zwischen Frühstück und Mittagessen sowie zwischen Mittagessen und Abendbrot vier Stunden lang nichts essen, sondern ausschließlich trinken, zum Beispiel Wasser, Kräuter- oder Früchtetee. Der Grund: Jede Nahrung sollte komplett verdaut sein, bevor man neue zu sich nimmt, hieß es in Sri Lanka. Zwischen Abendessen und Frühstück sollten sogar zwölf Stunden liegen!

Tipp Nummer 6:

Über den Tag verteilt trinke ich sehr viel heißes Wasser, das ich in eine Thermoskanne abfülle und so stets zur Hand habe. Daran gewöhnt man sich wirklich rasch. Und es schmeckt am Ende richtig gut. Wenn ich dennoch Lust auf Geschmack habe, gebe ich etwas Ingwer dazu.

Tipp Nummer 7:

Alles Eiskalte sollte möglichst vermeiden werden: eisgekühlte Getränke, Speiseeis, etc. Eiskaltes lässt das „Verdauungsfeuer“ erlöschen, wie man im Ayurveda sagt. Und eine gute Verdauung ist nun mal elementar für unsere Gesundheit. Aber, um ganz ehrlich zu sein: Ich gönne mir ab und zu abends schon mal ein Glas gut gekühlten Weißwein…

Tipp Nummer 8:

Wegen des hohen Säureanteils verzichte ich weitestgehend auf Tomaten und Ananas.

Tipp Nummer 9:

Seit dem Ayurveda-Aufenthalt bereite ich zum Abendessen sehr oft ein Gemüsesüppchen frisch zu. Das klingt ein wenig nach kargem Mahl. Doch der Effekt ist beeindruckend: Man geht mit einem großartigen Bauchgefühl ins Bett.


Tipp Nummer 10:

Bei der Kur in Sri Lanka gab es fast ausschließlich Vegetarisches zu Essen, in einer unglaublich leckeren Vielfalt. Wobei Fisch erlaubt war, Fleisch hingegen nicht. Ich mache es so: Zuhause wird weitestgehend vegetarisch gekocht. Doch wenn ich unterwegs oder eingeladen bin, schmeckt mir durchaus auch ein Stück gutes Fleisch. Ich esse es sogar mit großen Genuss. Aber es kommt eben auch nicht jeden Tag auf den Teller.

 

Sie merken schon: Man tut seiner Gesundheit schon Gutes, wenn man einige der Tipps berücksichtigt und vor allem täglich in die Tat umsetzt. Am besten fängt man mit zwei oder drei der Vorschläge an – und nimmt dann nach und nach weitere dazu. Viel Freude beim Ausprobieren. Die Belohnung wartet schon: ein richtig gutes Körpergefühl! 

Über die Autorin
Kirsten Lehmkuhl (56) ist Journalistin & Bloggerin für die Themen Medizin, Lebensart, Reise, Genuss. Sie liebt die Bewegung an der frischen Luft, ein schönes Glas Wein und vor allem gutes Essen. Aber manchmal geht es auch bestens ohne!
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