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Thermalwasser - was bewirkt es und wofür wende ich es an?

Ein heißer Sommertag mitten in der Stadt: Die Sonne knallt vom wolkenlosen Himmel, die Luft steht schwülwarm zwischen den Häuserfronten, Auspuffgase rauben uns den Atem. So lange hatten wir uns auf die warme Jahreszeit gefreut, doch richtig genießen können wir den Sommer in der City dennoch nicht. Stattdessen sehnen wir uns nach ein bisschen Abkühlung – und unsere hitzegestresste Haut erst recht! Mit Thermalwasser gibt’s die ersehnte Frische auf Knopfdruck.

Woher kommt Thermalwasser?

Von Natur aus ist Thermalwasser, das uns in Sprayform so herrlich erfrischen kann, keineswegs eine kühle Angelegenheit. Das verrät schon sein Name, der sich von griechischen Ausdruck „Thermos“ (dt. „Wärme“) ableitet. Kein Wunder: Thermalwasser stammt aus unterirdischen Quellen, die durch vulkanische Aktivitäten erhitzt werden oder so tief im Erdreich verlaufen, dass sie sich ganz einfach am heißen Gestein erwärmen. Die meisten Thermalquellen sind in den USA zu finden. Im Yellowstone Nationalpark schießen sie dampfend als Geysire aus dem Boden und sind damit eine echte Touristenattraktion.

Sie müssen aber jetzt nicht in den Flieger steigen, um sich vor Ort ein paar Tropfen der wertvollen Flüssigkeit für zuhause abzufüllen. Das haben Kosmetikhersteller und sogar einige Mineralwasserkonzerne bereits für Sie erledigt. In Apotheken, Drogerien und Parfümerien ist Thermalwasser in praktischen Sprühflaschen zu haben. Wie ein kleiner Geysir für die Handtasche – nur viel erfrischender!

Schon bei den Römern kam das wertvolle Nass aus den Thermalquellen bei Pflege-, Heil- und Kurbehandlungen zum Einsatz. In ihren öffentlichen Badehäusern, den Thermen, sorgte aber vor allem warmes Wasser für die gewünschte Entspannung.

Woraus besteht Thermalwasser?

Das Wasser in Thermalquellen ist sehr reich an gelösten Mineralien und Spurenelementen wie beispielsweise Kupfer, Zink, Eisen, Fluor, Magnesium, Kieselerde(Siliziumdioxid) oder auch Schwefel – je nachdem, von welcher Quelle es stammt. Der kühlende Sprühnebel ist somit nicht nur angenehm auf der Haut, sondern pflegt sie zugleich, dank der chemischen und physikalischen Eigenschaften seiner Inhaltsstoffe.

Thermalwasser ist in der Regel bakteriologisch rein, denn es wird direkt aus der Quelle steril abgefüllt. Mit einem pH-Wert um 7 ist es meistens hautneutral und somit hervorragend verträglich.
 

Wann verwende ich Thermalwasser?

Ist die Haut durch Hitze und Sonneneinstrahlung gestresst, kommt ein Sprühstoß Thermalwasser wie eine echte Wohltat daher. Das erfrischende Nass mindert Spannungsgefühle, beruhigt Hautirritationen und lindert Juckreiz. Bei leichtem Sonnenbrand ist es somit ein toller Helfer - auch für empfindliche Haut. Und sogar bei Neurodermitis setzt so mancher auf die kühlende Wirkung von Thermalwasser.

Wenn Ihnen im Büro der Schädel brummt und Ihr Gehirn schon lange vor dem Feierabend seinen Dienst quittiert, ist Thermalwasser-Spray Ihr ganz persönlicher Weckdienst aus der Dose. Nach einem Sprühstoß ins Gesicht fühlen Sie sich gleich viel frischer und können wieder viel klarer denken. Probieren Sie’s aus!

Auf Reisen wirkt Thermalwasser ebenfalls wahre Wunder: In der trockenen Luft der Flugzeugkabine oder im klimatisierten Auto reagiert unsere Haut häufig mit unangenehmen Spannungsgefühlen. Da hilft der Griff zur Spraydose!

Toll für Allergiker: Thermalwasser ist frei von Duft- und Konservierungsstoffen!
 

Wie verwende ich Thermalwasser?

Ganz klassisch wird der feine Wassernebel mehrmals täglich je nach Bedarf aus etwa 30cm Entfernung ins Gesicht gesprüht. Kurz einwirken und an der Luft trocknen lassen oder vorsichtig abtupfen. Echte Kenner bewahren ihr Thermalwasser-Spray im Kühlschrank auf. Das sorgt im Sommer für den Extra-Frischekick und lässt den Teint im Nu strahlen. Keine Chance für Müdigkeitsanzeichen!

Aber Thermalwasser kann noch mehr: Geben Sie es nach dem Schminken über Ihr Make-up, um es zu fixieren. Nach dem anstrengenden Fitness-Workout verschafft es Ihnen wieder einen kühlen Kopf, nach der Epilation beruhigt es frisch enthaarte Körperstellen. Aber passen Sie auf, dass Ihr Liebster Ihr Wunder-Spray nicht entdeckt. Sonst gibt er es bestimmt nicht wieder her, wenn er es erstmal nach der Rasur ausprobiert hat! Übrigens: Auch bei geröteten Baby-Popos sorgt Thermalwasser für sanfte Linderung.

Ebenfalls empfehlenswert: Bringen Sie Ihren sommergestressten Kreislauf wieder ordentlich in Schwung - mit Thermalwasser-Spray aus dem Kühlschrank! Sprühen Sie es einfach auf die Innenseiten der Unterarme und lassen Sie es an der Luft trocknen. Das kühlt und erfrischt ganz prima!

Thermalwasser - lohnt sich der Preis?

Klar, dass so ein klasse Naturprodukt nicht zum Mini-Preis zu haben ist. Dafür gibt es Thermalwasser aber in verschiedenen Dosengrößen – vom Handtaschenformat bis zum kompletten Sommervorrat. Für unterwegs sind die kleinen Sprays besonders gut geeignet, größere Flaschen können Sie zuhause im Kühlschrank lagern oder im Büro in Ihrer Schreibtisch-Schublade verstauen – für die kleine Abkühlung in der Mittagspause.
Also dann, immer schön frisch bleiben!

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