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Nie mehr kaputte Nägel: In sechs Schritten zur optimalen Pflege der Fingernägel

Elastisch, wohlgeformt und rillenfrei – so hätten wir sie gerne, unsere Fingernägel. Leider sieht die Realität oft anders aus: Die Guten wollen einfach nicht über die Fingerkuppe hinauswachsen, weil sie vorher brechen, splittern oder sich spalten. Die Ursachen dafür sind vielfältig – aber zum Glück kann man auch jede Menge dagegen unternehmen.
 

Eben mit dem Geschirrspülen oder Putzen fertig und just verabschiedet sich die erste Fingernagelspitze. Eigentlich logisch, denn wer die Hände längere Zeit im Wasser badet, noch dazu unter Benutzung von Laugen und Chemikalien, setzt seine Nägel unter Stress.
Aber warum brechen sie oft auch in ganz alltäglichen Situationen und ohne Fremdeinwirkung ab? Ursache könnte unter anderem ein Vitamin- oder Mineralstoffmangel sein: Fehlen dem Körper zum Beispiel Vitamin A (Retinol), B, C, Biotin oder Folsäure, verursacht das trockene, brüchige Nägel. Auch ein Kalzium- oder Eisenmangel kann dahinterstecken, wobei Letzterer auch mit Rissen in den Mundwinkeln, Blässe und Müdigkeit einhergeht. Manchmal lassen sich brüchige Fingernägel auf eine Erkrankung wie Nagelpilz, Schuppenflechte, Ekzeme oder eine Knötchenflechte zurückführen. Und natürlich ist der Zustand unserer Nägel, ebenso wie der von Haut und Haaren, vom Hormonsystem abhängig. Deshalb verändert sich ihr Erscheinungsbild auch in der Schwangerschaft, Stillzeit oder in den Wechseljahren.

Aber so vielfältig die Ursachen sein mögen, mit ein paar einfachen Pflegetipps bekommt man sie meist ganz unkompliziert wieder in den Griff! In nur 6 Schritten zu gesunden Nägeln.
 

> Schritt 1: Mit ausgewogener Ernährung zu gesunden Nägeln

Vollkornprodukte, Gemüse und Obst, aber auch Milcherzeugnisse, Nüsse und Fisch enthalten alle wichtigen Vitamine und Mineralstoffe. Falls ein extremer Mangel vorliegt (beim Arzt checken lassen!), kann die zusätzliche Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln (z.B. Biotin- oder Siliziumpräparate) sinnvoll sein. 
 


> Schritt 2: Die Nägel bei starken Handarbeiten mit Handschuhen schützen

Und zwar bei allen »nagelfeindlichen« Tätigkeiten (waschen, wischen, spülen, streichen, Gartenarbeit …).
Tipp: Wenn Sie Hände und Nägel vorher dick eincremen, wirkt das gleichzeitig wie eine Maske!
 


> Schritt 3: Nägel regelmäßig feilen, niemals schneiden!

Verwenden Sie zum Feilen eine schonende Sandblatt- oder Mineralfeile mit feiner Körnung und arbeiten Sie immer in eine Richtung, um den Nagel nicht zu verletzen. Metallfeilen sollte man möglichst vermeiden – sie sind oft zu grob und erhitzen die Nägel.
 


> Schritt 4: Nagelöl und Cremes zur Nagelpflege verwenden

Stellen Sie sich ein Fläschchen hochwertiges Nagelöl bereit. Auf den Schreibtisch, Couchtisch oder aufs Nachtkästchen – Hauptsache, es fällt Ihnen täglich in die Hände. Gründlich in die Nägel und ins Nagelbett einmassieren und am besten über Nacht einziehen lassen. Besonders effektiv und pflegend ist natürliches Mandel- oder Olivenöl.
 


> Schritt 5: Nägel mit Nagelhärtern stärken

Nagelhärter sind eine Intensivmaßnahme, denn sie legen sich wie eine Schutzschicht auf die Nägel und schleusen nicht nur Öle, sondern auch Vitamine und härtende Mineralstoffe wie Kalzium und Proteine von außen ein. Eine mehrwöchige Kur wirkt oft wahre Wunder. 
 


> Schritt 6: Öfter mal auf Nagellack verzichten

Die Nägel ab und zu mal ein paar Tage an die frische Luft lassen, denn mehrere Schichten Lack lassen Pflegestoffe nicht besonders gut durch. Bei Nagellackentferner immer auf acetonfreie Produkte achten und diese sparsam verwenden.
 


Flecken, Rillen, Verfärbungen? Das sagen unsere Nägel über unsere Gesundheit aus:

Wenn sich auf den Nägeln weiße Flecken zeigen, ist dies oft ein Hinweis auf Zinkmangel. Besonders viel Zink ist in Leber, Rind- und Schweinefleisch, Meeresfrüchten und Eiern enthalten. Auch Bohnen, Weizenkeime und Nüsse sind reich an Zink. Manchmal entstehen die Pünktchen aber auch nur, weil beim Wachsen Luft im Nagel eingeschlossen wurde.

Längsrillen auf Finger- und Zehennägeln sehen zwar nicht besonders schön aus, sind aber meist harmlos. Besonders häufig treten sie im Alter auf. Einzelne oder ungleichmäßige Rillen? Dann könnten übermäßiger Stress, Stoffwechsel- oder Verdauungsstörungen sowie Arthritis oder Flüssigkeitsmangel die Ursache sein.

Querrillen können auf einen Eisen- oder Biotinmangel hinweisen. Möglicherweise liegt auch eine Vergiftung oder Störung von Leber, Nieren oder Darm vor. Wachsen die Rillen nicht heraus, sollten Sie einen Arzt konsultieren.

Gelbe Fingernägel deuten manchmal auf Leberleiden, Gelbsucht, Schuppenflechte oder eine Pilzinfektion hin. Auch Medikamente können die Farbe verändern. Bei blauen Nägeln sollten Sie eventuell Herz oder Lunge untersuchen lassen.

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