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Sonnencreme für das Gesicht

Sonnencreme für das Gesicht – Perfekter Schutz für sensible Haut 

Wir alle kennen das Gefühl wohlig warmer Sonnenstrahlen auf der Haut. Besonders im Frühjahr tun die ersten Sonnenstahlen uns gut. Dann produziert unser Körper mithilfe des Sonnenlichts Vitamin D und schon fühlen wir uns viel besser. So angenehm sich die Sonne auf deiner Haut auch anfühlt, trotzdem solltest du ausreichend Pausen im Schatten einhalten. Grund dafür ist, dass zu viel Sonne Fältchen und Pigmentflecken begünstigen kann. Außerdem ist bei Personen mit ausgeprägten Muttermalen Vorsicht geboten, um Hauterkrankungen und Reizungen entgegenzuwirken1. Deshalb ist ein richtig angewendeter Sonnenschutz immens wichtig.

Braucht es extra Sonnencreme für das Gesicht?

Keine andere Körperpartie ist so sehr der Sonne ausgesetzt wie unser Gesicht. Das gilt insbesondere für Nase, Stirn, Lippen und Ohren. Diese Bereiche nennt man auch „Sonnenterrassen“, weil die UV-Strahlen hier in einem besonders steilen Winkel auftreffen. Hinzukommt, dass unsere Haut im Gesicht besonders dünn und empfindlich ist. Gesichtshaut hat eine ganz andere Struktur als die Haut an Beinen, Armen und Bauch. Normale Sonnencreme ist mit ihrer reichhaltigen Textur eher für den Körper gedacht. Spezielle Sonnencreme für das Gesicht ist genau auf die besonderen Ansprüche der zarten Gesichtshaut abgestimmt. Zum Beispiel sind sie oft extra feuchtigkeitsspendend, ziehen schneller ein und hinterlassen keine Rückstände.

Sonnencreme für das Gesicht

Reicht eine Tagescreme mit Lichtschutzfaktor?

Der Unterschied zwischen einer Tagescreme mit Lichtschutzfaktor und einer Sonnencreme für das Gesicht liegt darin, dass der Schwerpunkt der Cremes jeweils woanders liegt. Die Produkte besitzen unterschiedliche „Hauptaufgaben“. Bei einer Tagescreme stehen Pflege und Kosmetik im Vordergrund – beispielweise feuchtigkeitsspenden und getönt – ergänzt um einen Basisschutz vor UV-Strahlung. Für deinen normalen Alltag bei durchschnittlicher Sonnenstrahlung reicht dabei ein Lichtschutzfaktor (LSF) von 10 bis 30 aus.

Bei spezieller Sonnencreme liegt der Lichtschutzfaktor mit 30 bis 50 weit höher. Daran ist schon erkennbar, dass hier der Sonnenschutz im Mittelpunkt steht. Wenn du also vorhast, länger in die Sonne zu gehen oder die Sonne im Hochsommer zur Mittagszeit besonders intensiv wirkt, dann solltest du zu Sonnencreme greifen. Eine Tagescreme kann dann nicht mehr zuverlässig von Sonnenbrand und vorzeitiger Hautalterung schützen.

Ideal ist, wenn du deine Gesichtshaut immer gegen UV-Strahlung schützt. Je nachdem, was du vorhast, reicht entweder eine Tagescreme mit LSF und bei stärkerer Sonnenwirkung empfiehlt sich immer eine spezielle Sonnencreme für das Gesicht.

Gibt es unterschiedliche Sonnencremes für verschiedene Hauttypen?

Ja, die gibt es. Viele Marken bieten unterschiedliche Produkte an, etwa Sonnencreme für empfindliche Haut, Sonnencreme  für trockene Haut oder Sonnencreme für Kinder. In diesem Ratgeber erfährst du mehr zum Thema Sonnenschutz für Babys, deren Haut ganz besonders sensibel auf Sonnenstrahlung reagiert und deshalb immer gut geschützt sein sollte.

Falls du mit Hautproblemen wie Akne, Rosazea oder Pigmentflecken spielt Sonnenschutz natürlich eine besonders große Rolle. Bei Akne empfehlen sich eher Gels statt der klassischen Creme2. Wer bestimmte Inhaltsstoffe nicht verträgt, kann ein Naturkosmetik-Sonnenschutzmittel auswählen. Bei Rosazea ist ein Sonnenschutz mit hohem LSF am besten3. Getönte Cremes kaschieren die Rötungen. Pigmentflecken können sich bei UV-Strahlung verschlechtern, daher braucht es hier einen hohen UV-Schutz. Noch sicherer ist ein zusätzlicher Schutz durch eine Kopfbedeckung. Wenn du unsicher bist, ziehe den Rat einer Hautärztin oder einem Hautarzt hinzu.

Welcher Lichtschutzfaktor ist der richtige?

Welchen Lichtschutzfaktor du wählst, hängt von drei Aspekten ab:

  1. Wie stark scheint die Sonne? Im beginnenden Frühling ist die Sonne noch nicht so intensiv wie zur Mittagszeit im Hochsommer.
  2. Wie lange möchtest du dich in der Sonne aufhalten? Wenn du ohne Sonnencreme nach 10 Minuten Sonnenbrand bekommst, dann verlängert sich der Schutz mit LSF 20 auf 200. Du multiplizierst also die Minuten mit dem Lichtschutzfaktor. Auf Nummer sicher gehst du, wenn du diese Zeitspanne aber nicht ganz ausreizt.
  3. Welcher Hauttyp bist du? Je nach Hauttyp, der meist mit Haar- und Augenfarbe zusammenhängt, hat unsere Haut einen unterschiedlich hohen Eigenschutz. Brünette Typen können länger in der Sonne bleiben ohne Sonnenbrand zu bekommen, Rothaarige dagegen setzt die Sonne meist sehr viel schneller zu. Hier die 6 Hauttypen in der Übersicht:
Verschiedene Haupttypen für Sonnencreme

Aber um keine Raketenwissenschaft daraus zu machen: Im Frühling reicht meist ein Lichtschutzfaktor 20 aus. Wer im Sommer große Bergtouren macht oder sich bei anderen Aktivitäten über mehrere Stunden draußen aufhält, dem ist ein LSF 50 zu empfehlen.

Sonnencreme für das Gesicht kaufen

Wie creme ich mich mit Sonnenschutzmittel richtig ein?

Sonnencreme braucht etwas Vorlauf, um richtig zu wirken. Daher solltest du dich am besten ungefähr eine halbe Stunde vorher eincremen. Dann gilt es folgende Punkte zu beachten:

  • Viel hilft viel – das ist hier tatsächlich der Fall. Geh also nicht zu sparsam mit Sonnencreme und sondern trag sie ruhig großzügig auf.
  • Achte besonders auf die sogenannten Sonnenterrassen Nasenrücken, Ohren, Lippen und Stirn. Auch das Dekolletee sollte geschützt werden.
  • Spätestens alle zwei Stunden sollte nachgecremt werden. Damit startest du nicht die Zeitspanne des Sonnenschutzes neu, aber durch Schwitzen, Baden und Abrieb vermindert sich die Wirkung.
  • In der Mittagszeit hältst du dich besser im Schatten auf. Trotz Sonnenschutzmittel ist dies besser für deine Haut.
  • Übrigens: Auf Make-up brauchst du nicht verzichten! Allerdings gilt es die Reihenfolge des Auftragens zu beachten: Erst Feuchtigkeitscreme, dann Sonnenschutz und dann das Make-up. Das Nachcremen wird dann natürlich mit der Erneuerung des Make-ups aufwendiger. 
Sonnencreme richtig auftragen

Sonne genießen – Sonnenschutzmittel macht es möglich

Ob Sonnencreme oder SonnenölHauptsache du setzt deine Haut nicht ungeschützt der Sonnenstrahlung aus. Gut gecremt oder geölt, kannst du zumindest für eine gewisse Zeitspanne das wohlige Warm bedenkenlos genießen und die Seele auftanken. Für die Pflege nach dem Sonnenbad empfehlen wir After Sun Produkte. Wer nicht zu den Sonnenanbeter:innen gehört, sich aber trotzdem einen leicht gebräunten Teint wünscht, kann zu Selbstbräunern greifen. Damit umgehst du zwar die UV-Strahlung, aber verpasst leider auch das so wichtige Vitamin D, das unsere Haut durch die Sonneneinwirkung produziert. Also immer raus mit dir an die frische Luft – aber bitte mit Lichtschutzfaktor!

Sonnencreme für das Gesicht: Das wichtigste zusammengefasst

Gibt es spezielle Sonnencreme für empfindliche Gesichtshaut?
Ja, es gibt Sonnencreme für empfindliche Haut. Für spezielle Diagnosen sollten Hautärzt:innen und Apotheker:innen nach medizinischen Produkten befragt werden.

Wie trage ich Sonnencreme im Gesicht richtig auf?
Sonnencreme darfst du ruhig reichlich auftragen. Wichtig ist, dass du regelmäßig nachcremst. Zuerst solltest du eine Feuchtigkeitscreme, dann einen Sonnenschutz und dann ggf. Make-up aufgetragen. 

Worin unterscheidet sich Sonnencreme für das Gesicht von normaler Sonnencreme für den Körper?
Die Cremes unterscheiden sich in der Textur. Sonnencreme für das Gesicht zieht meist schneller ein und ist besser auf die besonderen Bedürfnisse zarter Gesichtshaut abgestimmt. Normale Sonnencreme ist in erster Linie für den Körper gedacht. 

Welchen Lichtschutzfaktor sollte eine Sonnencreme für das Gesicht haben?
Das ist abhängig vom Hauttyp, der Sonnenintensität und der Dauer, die man sich der Sonnenstrahlung aussetzt. Es wird ein Lichtschutzfaktor von mindestens 20 empfohlen.