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      Rasurbrand: Hilfreiche Tipps für eine angenehme Rasur  

      Schöne glatte Haut wünschen sich viele – Männer wie Frauen. Also enthaaren wir. Viele greifen zum Rasierer, um den Barthaaren oder dem Haarwuchs an Beinen, Achseln oder im Intimbereich Einhalt zu gebieten. Wie wir leider wissen, kann das Rasieren aber Tücken aufweisen und sogenannten Rasurbrand, also schmerzhafte und juckende Rötungen, nachsichziehen.

      Wir verraten dir nützliche Tipps, mit denen du Rasurbrand vorbeugen kannst und zeigen dir, wie dieser schnell wieder verschwindet, falls es dich doch mal erwischt.

      Was ist Rasurbrand?

      Rasurbrand ist eine unangenehme Begleiterscheinung nach dem Rasieren. Grundsätzlich ist es so, dass die Haut durch das Rasieren strapaziert wird. Die Haut wird gereizt und es entstehen teilweise sogenannte Mikroverletzungen durch die Klingen, die über die Haut gezogen werden. Im ungünstigsten Fall bildet sich kurz danach ein schmerzhafter, brennender, juckender Rasurbrand. Bei ausgeprägten Formen entstehen in den Folgetagen Pusteln oder kleine Pickelchen. Nach wenigen Tagen heilt im Normalfall alles wieder ab und die Rötungen verschwinden.

      Die Ursachen dafür liegen meist in den folgenden Punkten begründet:

    • Die Haut ist gar nicht oder kaum an das Rasieren gewöhnt.
    • Die Haut ist sehr trocken.
    • Es wurde zu wenig Rasiergel oder -creme verwendet.
    • Es wurde anschließend keine Pflege aufgetragen.
    • Der Rasierer war nicht mehr intakt.
    • Die Rasurtechnik war nicht ideal.
    • Rasurbrand Bart

      Rasurbrand an den Beinen, im Gesicht und unter den Achseln: Es betrifft alle Körperregionen!

      Rasurbrand kann überall dort am Körper auftreten, wo rasiert wird – egal ob du dich für eine Nass- oder Trockenrasur entscheidest. Bei Männern betrifft es in erster Linie die Bartregion nach der Nassrasur und dort besonders den Hals. Bei Frauen sind es die besonders sensiblen Regionen wie die Bikinizone, aber auch die Achseln.

      Rasurbrand vermeiden: Tipps zur Vorbeugung 

      Es gibt eine Reihe an hilfreichen Tipps und Tricks, damit Rasurbrand gar nicht erst entsteht. Vorbeugend empfehlen wir folgende Punkte:

      1. Vor dem Rasieren Duschen: Dies bereitet die Haut vor und macht die Härchen weicher. 
      2. Peeling anwenden: Das lässt den Rasierer leichter über die Haut gleiten. Entweder du nutzt dafür ein klassisches Peeling-Produkt oder einen Peeling-Handschuh
      3. Ausreichend Rasierschaum oder Rasiergel verwenden: Dies sorgt für einen Gleitfilm auf der Haut, der die Haut vor der Klinge schützt. Außerdem richten sich dadurch die Haare auf und sie werden weicher, sodass sie leichter rasiert werden können. Ideal ist Rasierschaum, Rasiercreme oder Rasiergel, die gleichzeitig feuchtigkeitsspendend wirken, denn das beschleunigt die Erholung der Haut nach der Rasur.
      4. Den Rasierschaum oder das Gel zwei-drei Minuten einwirken lassen: Das hat den gleichen Effekt wie das vorherige Duschen und verstärkt die Wirkung zusätzlich.
      5. Desinfizieren: Wer auf Nummer sicher gehen möchte, desinfiziert die Klingen vor Gebrauch.
      6. Rasierklingen tauschen: Bei Mehrwegrasieren solltest du die Klingen regelmäßig auszutauschen. Einwegrasierer heißen nicht umsonst so und sollten auch wirklich nach Gebrauch entsorgt werden. Dabei gilt: Je schärfer die Klingen, desto besser.
      7. In Wuchsrichtung rasieren: Nur an schwierigen Körperstellen oder beim zweiten Durchgang „gegen den Strich“ rasieren. Das schont die Haut und beugt den Mikroverletzungen vor. 
      8. Rasierer gründlich reinigen: Ob klassischer Rasierer, Rasiermesser oder Rasierhobel – während und vor allem nach der Anwendung solltest du den Rasierer gründlich unter heißem Wasser reinigen.
      9. Saubere Handtücher: Benutze frische Handtücher für das Abtrocknen nach der Rasur.
      10. Pflege nach der Rasur: Trage eine feuchtigkeitsspendende Creme auf. Du kannst auch spezielle Aftershave-Produkte wie Balsam oder Lotion verwenden.

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      Rasurbrand im Intimbereich

      Die Rasur der Bikinizone bedarf besonderer Vorsicht, denn die Haut ist hier wirklich sensibel und viele Frauen und Männer neigen hier schnell zu Rötungen. Bevor du rasierst, empfehlen wir ein Peeling anzuwenden, um abgestorbene Hautzellen und lose Härchen zu entfernen. Ein Peeling hilft, anschließende Hautirritationen zu vermeiden. Das A und O ist eine richtig scharfe Klinge, ideal wäre eine nigelnagelneue. Manche Frauen schwören auch auf einen separaten Rasierer für den Intimbereich. Direkt danach trägst du am besten keine enge Kleidung, damit es keine Reibung auf den betreffenden Stellen gibt.

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      Rasurbrand behandeln: So wirst du ihn schnell wieder los

      Wenn dir direkt nach dem Rasieren die Haut brennt, juckt oder sie sich einfach strapaziert anfühlt, dann ist das Risiko hoch, dass Rötungen und kleine Schwellungen auftreten. Jetzt ist schnelles Handeln gefragt, um erste Anzeichen einzudämmen.

      Trockene Haut neigt eher zu Rasurbrand. Daher solltest du schnell zur Feuchtigkeitscreme greifen. Genauso wichtig ist, ausreichend zu trinken, denn das unterstützt die natürliche Schutzbarriere der Haut.

      Hilfreich sind auch Wund- und Heilsalben, die du auf die betroffenen Hautstellen dünn auftragen kannst.

      Hausmittel – diese Klassiker helfen bei Rasurbrand

      Bewährte Hausmittel gegen Rasurbrand sind kalte Kompressen, Quark, Aloe Vera und Kamille:

      • Kalte Kompressen: Diese stoppen nicht nur das brennende Gefühl und den Juckreiz, sie verhindern auch die Ausbreitung der Rötungen und dass Rasierpickel daraus entstehen.
      • Quark: spendet Feuchtigkeit und lindert Reizungen und Rötungen. Du kannst dafür einfach Magerquark auf die Haut streichen, diesen 15 Minuten einwirken lassen und dann mit warmem Wasser wieder sanft abwaschen.
      • Aloe Vera: versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und hat eine kühlende Wirkung. Es gibt auch fertiges Aloe Vera Gel oder auch Body Lotion mit Aloe Vera, die du auf die betroffenen Stellen auftragen kannst.
      • Kamille: heilt und beruhigt die Haut. Du kannst dafür einen Kamillentee aufbrühen und auskühlen lassen, bevor du die Teebeutel für fünf Minuten auf die Hautpartien legst. Alternativ kannst du auch eine Creme mit Kamille verwenden.

      Gesunde, starke Haut ist der beste Schutz gegen Rasurbrand

      Rasurbrand ist nicht immer gänzlich zu vermeiden, aber wenn du all die genannten Punkten beachtest, dann ist das Risiko denkbar gering. Du kennst deine Haut am besten und weißt, wie viel Pflege sie braucht. Nehme dir dafür ausreichend Zeit, denn eine gesunde, starke und gepflegte Haut kann sehr viel besser mit der Rasur umgehen und reagiert nicht so schnell mit Hautreizungen.

      Rasurbrand: was tun? das Wichtigste in Kürze

      Deine Haut ist sehr empfindlich oder du verspürst nach der Rasur häufig ein brennendes Gefühl? Wir haben dir die wichtigsten Infos rund um das Thema Rasurbrand noch einmal in Kürze zusammengefasst:

      Was ist Rasurbrand? 

      Ein Rasurbrand beschreibt brennende, juckende Hautirritationen und -rötungen, die nach dem Rasieren auftreten können.

      Wie kannst du Rasurbrand vermeiden? 

      Verwende ausreichend Rasierschaum, neue oder zumindest richtig scharfe Rasierklingen und anschließende Feuchtigkeitscreme. 

      Was hilft gegen Rasurbrand? 

      Kühlkompressen und Feuchtigkeitscremes sorgen für schnelle Linderung und helfen, den Rasurbrand bald abklingen zu lassen.

      Welche Hausmittel helfen bei Rasurbrand?

      Bewährte Hausmittel bei gereizter Haut sind Quark, Kamille und Aloe Vera.