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Pigmentflecken behandeln

Ungleichmäßiger Teint: Was Sie gegen Pigmentflecke tun können 

Ein reines Hautbild mit ebenmäßigem Teint gilt als Schönheitsideal – da kommen Pigmentflecke ungelegen. Diese kleinen, bräunlichen Verfärbungen auf der Haut sind in der Regel harmlos, werden aber oft von Betroffenen als Makel empfunden. Besonders bei Menschen mit einem hellen Hauttyp fallen die Hautveränderungen auf und werden als störend wahrgenommen.


„Pigmentflecken sind das Ergebnis einer unausgeglichenen Melaninproduktion“, weiß Dr. phil. nat. Lara Terstegen, Leiterin der Forschung & Entwicklung bei NIVEA.

„Melanin ist ein natürliches Pigment in unserer Haut. Es ist für die natürliche Hautfarbe jedes Menschen verantwortlich. Verschiedene Faktoren können jedoch die Produktion von Melanin übermäßig ankurbeln.“

Dr. Lara Testegen

Lokale Hautveränderungen können am ganzen Körper vorkommen, treten allerdings vermehrt an solchen Stellen auf, die vermehrt Sonnenlicht ausgesetzt sind – beispielsweise im Gesicht. Wir geben Tipps, wie Sie ungewünschten Hautverfärbungen vorbeugen und Ihre Haut dabei unterstützen, Pigmentflecken wieder verblassen zu lassen.

Pigmentflecken: Diese Ursachen bedingen Hautveränderungen 

Pigmentflecken können in ihrer Erscheinung variieren: Auch Altersflecken, Muttermale oder Sommersprossen sind Formen der Pigmentveränderung¹. Dabei kommt es durch verschiedene Einflüsse zu einer lokalen Überproduktion des körpereigenen Hautfarbstoffs Melanin – in der Folge entstehen dunkle Flecken auf der Haut.

Diese im Fachjargon auch Hyperpigmentierung genannten Pigmentflecke können auf vielfältige Weise entstehen. „Der erste und häufigste Grund ist eine ungeschützte Sonnenexposition“, sagt Dr. Lara Terstegen. „Wenn die Haut der Sonne ausgesetzt ist, produziert sie auf natürliche Weise Melanin, das manchmal ungleichmäßig verteilt sein kann.“

Daneben gelten hormonelle Schwankungen als mögliche Auslöser für die Entstehung dunkler Flecken – etwa während der Schwangerschaft oder durch die Einnahme hormoneller Verhütungsmittel. Auch bestimmte Arzneimittel wie Antibiotika, welche die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen, können die Melaninproduktion beeinflussen². Zusätzlich können Verbrennungen, Erkrankungen und der Alterungsprozess der Haut die Bildung von Pigmentflecken fördern. Manche Menschen neigen ebenso durch genetische Veranlagung zu einer übermäßigen Melaninproduktion.

Hausmittel und Kosmetik gegen Pigmentflecke: Was kann ich selbst tun?


Da Pigmentflecke in der Regel medizinisch unbedenklich sind, müssen Sie nicht zwangsläufig etwas gegen die Verfärbungen unternehmen. Eine einfache Lösung, um einzelne Pigmentflecken zu kaschieren, sind deckendes Make-up und Abdeckstifte. Damit verschwinden die Flecken zwar nicht, fallen allerdings weniger stark auf.


Auch mit Pflegeprodukten lassen sich Pigmentflecken behandeln – etwa mit der NIVEA Cellular Luminous630 Anti-Pigmentflecken Tagespflege oder dem pflegenden Serum NIVEA Celluar Luminous630® Anti-Pigmentflecken Intensiv-Serum. Die Formel mit Luminous630, angereichert mit Hyaluronsäure und Vitamin E, enthält auch schützende UVA-UVB Filter mit LSF 50. Die Haut wird vor vorzeitiger, lichtbedingter Hautalterung geschützt und mit Feuchtigkeit versorgt – Pigmentflecken werden dadurch reduziert und deren Neubildung vorgebeugt.

Daneben versprechen auch einige Hausmittel Hilfe gegen Pigmentflecke, deren tatsächliche Wirksamkeit ist medizinisch allerdings nicht belegt. Zitronensaft soll etwa durch die enthaltene Säure Hautverfärbungen verbleichen lassen, ebenso wie die in Apfelessig enthaltene Frucht- und Essigsäure. Auch Kartoffeln wird eine mildernde Wirkung bei Pigmentflecken nachgesagt: die enthaltenen Vitamine C und Vitamin B3 sollen die Haut aufhellen.
Pigmentflecken behandeln
Pigmentflecken behandeln

Pigmentflecke: Dann sollten Sie einen Arzt aufsuchen 

In der Regel sind Pigmentflecke unbedenkliche Veränderungen der Haut – Laien können diese allerdings kaum von bösartigen Hautflecken unterscheiden. Ein regelmäßiger Check beim Hautarzt hilft, bösartige Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
Sie sollten Ihre Haut allerdings auch selbst regelmäßig untersuchen – dabei hilft Ihnen die ABCDE-Regel³:

A = Asymmetrie 

Ist eine Hautveränderung asymmetrisch, also nicht gleichmäßig rund, sollten Sie die betreffende Stelle untersuchen lassen.

B = Begrenzung

Normale, harmlose Pigmentflecke grenzen sich klar von der umgebenden Haut ab. Ist das nicht der Fall, ist ein Besuch beim Hautarzt zu empfehlen.

C = Colour

Ist die Hautveränderung nicht ein- sondern mehrfarbig oder weist schwarze Punkte auf? Ihr Hautarzt kann durch eine kurze Untersuchung feststellen, ob der Pigmentfleck harmlos ist.

D = Durchmesser 

Bei Hautveränderungen, die im Durchmesser mehr als zwei bis sechs Millimeter messen, sollten Sie einen Hautarzt konsultieren.

E = Erhabenheit 

Harmlose Pigmentflecke sind nicht tastbar. Ragt die Veränderung jedoch aus der Haut heraus, sollten Sie die betreffende Stelle untersuchen lassen.

Pigmentflecken entfernen: Das kann Ihr Hautarzt tun

Ihr Hautarzt wird den Pigmentfleck zuerst äußerlich beurteilen und im Zweifel entfernen. Sollte es sich um eine harmlose Hautveränderung halten, bedarf es keiner Behandlung – außer Sie empfinden die Hautflecken als so störend, dass Sie diese entfernen möchten. Dann kann Ihr Hausarzt zu verschiedenen Methoden greifen.

Eine schonende Entfernung ist mit einem Laser möglich. Dabei werden die hyperpigmentierten Stellen per Lichtenergie zertrümmert; auch das Abschleifen mit einem Skalpell, die Vereisung mit flüssigem Stickstoff oder chemische Peelings entfernen die Verfärbungen zuverlässig.

Pigmentflecken – meist harmlos, aber oft störend

Lokale Hyperpigmentierung ist in der Regel harmlos, kann für Betroffene allerdings zur Belastung werden. Um Pigmentflecken vorzubeugen, sollten Sie vor allem auf ausreichenden Sonnenschutz im Alltag achten – denn UV-Strahlung fördert die Melaninbildung. Auch spezielle Hautpflegeprodukte beugen der Bildung von Pigmentflecken vor. Wenn es schon zu spät ist und sich auf Ihrer Haut Pigmentflecke gebildet haben, können Sie diese ebenfalls mit Hautpflegeprodukten mildern – oder von einem Hautarzt entfernen lassen. Generell sollten Sie Ihre Haut regelmäßig, spätestens alle zwei Jahre, von einem Spezialisten begutachten lassen. So lassen sich bösartige Veränderungen rechtzeitig erkennen und behandeln. Für alle gesetzlich versicherten Personen ab dem 35. Lebensjahr trägt die Krankenkasse alle zwei Jahren die Kosten des Hautkrebs-Screenings.


1 drkors.de (abgerufen am 28.10.2020)
2 netdoktor (abgerufen am 28.10.2020)
3 netdoktor (abgerufen am 28.10.2020)

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