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Azelainsäure

Azelainsäure-Creme – Power gegen unreine Haut

Säure auf unreine Haut? Was zunächst gegensätzlich erscheint, ist es mitunter nicht – im Gegenteil. Anwender merken schnell: Bestimmte Säuren können wirksam gegen Pickel und Unreinheiten sein. Eine der bekanntesten ist die Salicylsäure, aber auch Fruchtsäuren und Milchsäure zeigen Wirkung. Azelainsäure kann sogar bei Akne und Rosazea helfen1.

Erfahrt hier mehr über folgende Themen:

Wie wirken Cremes mit Azelainsäure?

Azelainsäure gehört zu den Dicarbonsäuren. Azelainsäure kommt natürlicherweise in Getreide vor, aber sie lässt sich auch synthetisch herstellen. Bis vor kurzem kam die Säure eher in Arzneimitteln beispielsweise gegen Akne und Rosazea zum Einsatz. Azelainsäure normalisiert den gestörten Verhornungsprozess der Haut und sie wirkt antibakteriell und entzündungshemmend2.  Entzündliche Pusteln können somit schneller abheilen – oder entstehen gar nicht erst.

Nun hat Azelainsäure den Sprung in den Beauty-Bereich geschafft. In frei verkäuflichen Cremes enthalten, soll der Inhaltsstoff für weniger verstopfte Poren, weniger Mitesser, weniger Rötungen und damit für ein feineres, ebenes Hautbild sorgen. 

Wie verwende ich Azelainsäure-Cremes?

Cremes mit Azelainsäure können für Menschen mit Akne und Rosazea hilfreich sein. In höheren Dosierungen ist der Wirkstoff in verschreibungspflichtigen Arzneimitteln enthalten. Wer keine akuten Probleme hat, aber gegen Unreinheiten und Mitesser vorgehen möchte, kann zu frei verkäuflichen Cremes oder Gels greifen. Die Konzentration an Azelainsäure ist niedriger und auf weniger gravierende Hautprobleme abgestimmt. Viele Akne- und Rosazea-Betroffene verwenden diese Cremes zur Vorbeugung und zur Nachbehandlung. Anwender sollten das Produkt zweimal täglich auf das alkoholfrei gereinigte Gesicht auftragen.

Tipp 1: Wenn du unsicher bist, ob für dich ein rezeptfreies Produkt in Frage kommt, dann frag dazu am besten deinen Hautarzt. Ein Arzt kann dir sagen, ob eine Creme mit 10, 15 oder 20 Prozent Azelainsäure für deine Haut optimal ist – oder ob du ein höher dosiertes Mittel aus der Apotheke benötigen.

Tipp 2: Schütze angefangene Cremes vor Hitze. In den Kühlschrank muss Azelainsäure-Creme nicht, eine Aufbewahrung bei Raumtemperatur reicht völlig aus.

Welche Nebenwirkungen kann Azelainsäure Creme haben?

Mitunter treten Reizungen oder ein Spannungsgefühl nach dem Auftragen von Azelainsäure-haltigen Cremes auf, insbesondere bei den ersten Anwendungen. Diese Nebenwirkungen sind oft nur vorübergehender Natur und können nach circa 4 Wochen wieder verschwinden3. Bei länger andauernden Beschwerden bietet es sich an, die Menge der aufgetragenen Creme zu reduzieren – oder die Creme nur einmal täglich anzuwenden. Um auf Nummer sicher zu gehen und unerwünschten Nebenwirkungen vorzubeugen, empfehlen wir zudem, Rücksprache mit einem Hautarzt zu halten.

Wann wirkt die Azelainsäure?

Eine Akne-Behandlung durch Azelainsäure-Creme kann mehrere Wochen bis Monate andauern, bis ein wirklich sichtbares Ergebnis zu erkennen ist. Wenn du die Azelainsäure gut verträgst, kannst du diese in deine Hautpflege-Routine aufnehmen und dadurch dein Hautbild auf lange Sicht verbessern.

Azelainsäure-Cremes: Gute Erfahrungen bei vielen Anwendern

Unreine Haut oder Akne können eine Belastung für viele Betroffene darstellen. Dabei ist man mit sich selbst meistens viel kritischer als mit anderen. Das Wichtigste ist, dass du dich selbst mit deiner Haut wohlfühlst. Sollte das nicht der Fall sein, können Produkte wie Azelainsäure-Cremes durch ihre Wirkungsweise dabei helfen Unreinheiten, Akne oder Rosazea zu mindern. Viele Anwender haben mit einer Azelainsäure-Creme gute Erfahrungen gemacht.