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Nass oder trocken rasieren - darauf solltest du achten!

Welche Rasiermethode ist dir lieber: die schnelle Haarentfernung mit dem Elektrorasierer oder die manuelle Variante mit Klinge und Rasierschaum? Womit du den lästigen Stoppeln auch immer zu Leibe rückst - auf die richtige Technik und das richtige Werkzeug kommt es an, sonst können Hautirritationen und Pickel nach dem Rasieren die Folge sein. Unser Rasur-Ratgeber verrät dir, worauf du achten solltest.

Die Historie der Haarentfernung

Wusstest du eigentlich, dass sich die Menschen bereits vor 25.000 Jahren von unerwünschten Körperhaaren befreit haben? Höhlenmalereien belegen, dass bei der urzeitlichen Rasur speziell geschliffene Steine und Muschelschalen zum Einsatz kamen, Rasiermesser aus Metall gab es erst einige tausend Jahre später. Bis zur Entwicklung des elektrischen Trockenrasierers im Jahr 1915 wurde ausschließlich mit der Klinge enthaart, heute steht Mann tagtäglich vor der gleichen Frage: Nass oder trocken rasieren - welche Methode ist besser für mich geeignet?

Nassrasur: erst schäumen, dann scheren!

Wer sich nass rasieren möchte, braucht neben einem geeigneten Klingenrasierer (Einweg- oder Systemrasierer) noch ein Rasiergel, Rasierschaum, oder - in der ganz klassischen Variante - Rasiercreme oder Rasierseife. Im Gegensatz zu Rasierschaum und -gel müssen Rasiercreme und -seife vor der Rasur noch aufgeschäumt werden. Dazu das Produkt in die Hand oder in eine kleine Schale geben und mit dem Rasierpinsel schaumig aufschlagen. Anschließend den Schaum auf die zu rasierenden Stellen auftragen, leicht einmassieren und mindestens zwei Minuten einwirken lassen, damit die widerspenstigen Stoppeln geschmeidiger werden.

Nun beginnt die eigentliche Rasur: Halte deine Haut mit den Fingern leicht unter Spannung und führe die Klinge mit wenig Druck und in langen Zügen entgegen der Haarwuchsrichtung über die Haut. Starte an den Wangen und am Hals; Kinn und Oberlippe sparst du bis zum Schluss auf. Da die Stoppeln an diesen Stellen üblicherweise etwas fester sind, hast du so noch etwas mehr Zeit zum Aufweichen. Zwischendurch die entfernten Haare immer wieder unter fließendem Wasser aus der Klinge spülen. Abschließend das Gesicht erst mit lauwarmem, dann mit kaltem Wasser reinigen, abtrocknen und ein After-Shave-Produkt auftragen. Das beruhigt die Haut, spendet Feuchtigkeit und schützt vor Pickeln nach dem Rasieren.

Die Vorteile der manuellen Rasur: Die Haarentfernung ist gründlicher, das anschließende Hautgefühl angenehm frisch. Wer allerdings unter empfindlicher Haut leidet, sollte immer nur in Haarwuchsrichtung rasieren und anschließend einen Sensitiv-Balsam auftragen. Männer mit besonders trockener, entzündlicher oder sehr unreiner Haut greifen besser zum Trockenrasierer, um Verletzungen vorzubeugen. Ganz wichtig: Ein optimales Ergebnis erzielst du nur, solange die Klingen deines Rasierers richtig scharf sind. Achte darauf, sie regelmäßig auszutauschen.

Trockenrasur: elektronisch muss es sein!

Für eine Trockenrasur brauchst du weit weniger Hilfsmittel als für die nasse Variante: Ein elektrischer Rasierer und dazu eine Steckdose oder Batterien - das ist auch schon alles! Wenn du ein besonders gründliches Ergebnis wünscht, verwende dazu ein Pre-Shave-Produkt, beispielsweise ein Rasierwasser. Es richtet die Barthaare auf und wirkt antiseptisch; für weniger Pickel nach dem Rasieren. Wie du den Trockenrasierer einsetzt, hängt vom jeweiligen System ab. Rasierer mit Scherfolien werden wie Nassrasierer in oder entgegen der Haarwuchsrichtung über die Haut geführt. Trockenrasierer, die nach dem Rotationsprinzip arbeiten, kommen dagegen in kreisenden Bewegungen zum Einsatz. Auch nach der elektrischen Rasur ist ein After Shave zur Beruhigung der gestressten Haut unbedingt empfehlenswert.

Wer nicht viel Zeit für die Bartpflege aufwenden möchte oder zu problematischer Haut neigt, für den ist ein Elektrorasierer die richtige Wahl. Die Anwendung ist schnell und einfach, das Verletzungsrisiko äußerst gering. Allerdings sind die Stoppeln nach der trockenen Rasur rascher wieder sichtbar als bei Haarentfernung mit Schaum und Klinge.

Und so pflegst du dein Rasiergerät: Entferne regelmäßig abgeschnittene Haare aus dem Scherkopf und desinfiziere ihn rund alle sechs Wochen mit einem Spezialreiniger. Etwas Nähmaschinenöl macht streikende Scherblätter wieder flott, nach spätestens 18 Monaten sollten diese aber komplett getauscht werden.

Pickel, Schnitte und eingewachsene Haare - so umgehst du Irritationen

Frisch rasiert fühlt sich Mann sofort angenehm gepflegt, kleinere Pannen können bei der Haarentfernung aber immer mal wieder passieren. Finde heraus, was du gegen Pickel nach dem Rasieren tun kannst und wie du mögliche Blessuren richtig behandelst:

  1. Pickel nach dem Rasieren sind keine Seltenheit. Sie entstehen, wenn die Haut bei der Rasur verletzt wird und sich entzündet. Um diesen Mikroverletzungen vorzubeugen, verwende für die Nassrasur immer Rasierschaum oder ein anderes geeignetes Einseifmittel - nicht bloß Wasser oder gar Duschgel. Problem bei der Trockenrasur: Auch die oberste Hornschicht wird mit abgeraspelt, abgetragene Partikel können die Poren verstopfen. Also nach Nass- und Trockenrasur bitte Reinigung und Extraportion Pflege nicht vergessen!
     
  2. Eingewachsene Härchen können ebenfalls ein Grund für Pickel nach dem Rasieren sein. Die kannst du verhindern, indem du ausschließlich in Haarwuchsrichtung rasierst und hin und wieder ein Peeling machst.
     
  3. Bei der Rasur geschnitten? Halb so wild! Ein Alaunstift aus der Apotheke verschließt die Wunde im Nu. Um künftige Blessuren zu verhindern, achte darauf, dass du immer eine scharfe Klinge verwendest und die Haut beim Rasieren gut spannst.
     
  4. Gerötete Haut nach dem Rasieren muss nicht sein. Wenn du empfindliche Haut hast, drücke die Klinge nicht zu fest auf, rasiere immer nur in Haarwuchsrichtung und verwende hinterher After Shave Balsam mit hautberuhigenden Inhaltsstoffen wie Kamille oder Aloe Vera.

Passende Produkte zum nass oder trocken rasieren:

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