Was versteht man unter „DIY“?
DIY ist das Akronym zum englischen Satz „Do it yourself“, was in der direkten Übersetzung „Mach es selbst!“ bedeutet. Damit trifft es den Schaffensgeist hinter der Phrase auf den Punkt: statt etwas, das du brauchst, einfach zu kaufen, probierst du dich erst einmal selbst aus. Zum Beispiel im Nähen, Stricken, Basteln und Heimwerken. So sparst du dir bei kleineren Reparaturen oder Verschönerungen das Geld für Handwerker oder Reparaturwerkstätten.
Basisausstattung für eigene DIY-Projekte
„Mach es mit deinen eigenen Händen“ heißt nur, dass du den Schaffensprozess selbst in die Hand nimmst – nicht, dass du auf Werkzeug und andere Helfer verzichten musst. Deshalb macht es Sinn, eine Grundausstattung zu Hause zu haben, mit der du die meisten kleinen Projekte angehen kannst. Dazu gehören:
- Schere
- Klebstoff
- Papier
- Nähnadeln
- Hammer
- Nägel
- Schraubendreher
- Zollstock
Kleine Löcher im Pullover oder T-Shirt lassen sich mit wenigen Schritten ziemlich einfach selbst stopfen. Mit einer Nähmaschine kannst du zum Beispiel auch Hosen kürzen. DIY beginnt schon bei so einfachen Aufgaben wie dem Aufhängen von Bildern oder dem Birnenwechsel bei deinen Lampen. Möchtest du mit Holz arbeiten, dann sind ein Akkuschrauber und eine Stichsäge sehr nützlich, die dir Zeit und Arbeitskraft sparen.
Für Bastelprojekte sind lustige Dekoartikel wie Glubschaugen zum Aufkleben, buntes Papier in verschiedensten Größen und Materialstärken oder Bastschnüre tolle Kreativitäts-Anreger.
Kleine Nähprojekte für zu Hause
Du bist im Stress, hast tausend Dinge gleichzeitig im Kopf, und natürlich passiert dann noch etwas Ungeschicktes: du bleibst mit dem Lieblingspulli hängen und reißt ein kleines Loch hinein. An Wegschmeißen und Neu-Kaufen ist in so einem Fall gar nicht zu denken. Du brauchst schließlich nur eine Nadel, farblich zum Stoff passendes Garn und ein wenig Zeit:
- Einen dicken Knoten in den Faden machen (Garnende über Kreuz verknoten), damit der Faden sicher hält
- Faden an der Nadel befestigen
- An einem Ende des Lochs von Innen nach Außen durchstechen
- Über das Loch nähen, in möglichst parallelen Linien
- Loch schließen: Senkrecht zu den Linien mit der Nadel weben (Im Wechsel über und unter dem Faden durch)
- Am Ende einer Webreihe: Nadel durch den Stoff führen, um die Webreihe zu verankern
- Das Weben wiederholen, bis das Loch verschlossen ist
- Zum Schluss: Faden vernähen – Nadel durch den Stoff stechen, um Schlaufe zu formen. Faden zwei Mal durch Schlaufe führen und festziehen
Wenn du ein echtes Einzelstück aus dem reparierten Pullover, T-Shirt oder der gestopften Hose machen möchtest, kannst du mit etwas dickerem Stickgarn sogar ein Motiv über dem gestopften Loch sticken.
Aus einer alten Hose kannst du übrigens ganz einfach eine kurze Hose nähen. Dafür brauchst du nur eine Nähmaschine, farblich passenden Faden, ein Lineal zum Ausmessen, Stecknadeln und eine Schere. Miss zunächst aus, wie lang deine neuen Shorts sein sollen. Zähle 4 cm dazu, bevor du die Länge absteckst. Du solltest den Saum nämlich zweimal je 2 cm einschlagen, damit der Abschluss gut aussieht und nicht ausfranst. Dann kannst du die Hosenbeine an der ausgemessenen Stelle abschneiden, die Hose auf Links drehen, einschlagen und abstecken.
Das Einschlagen und Abstecken fällt dir leichter, wenn du die Hosenbeine nach dem Abschneiden einmal glattbügelst.
Die abgesteckten Beine vernähst du jetzt mit deiner Nähmaschine entlang der Saumkante. Beginne an der Beininnenseite, damit Nahtanfang und -ende beim Tragen nicht ins Auge fallen. Du kannst das auch von Hand machen, statt mit der Nähmaschine. Achte dabei darauf, sehr engmaschig und gleichmäßig zu nähen, damit die Naht stabil hält. Am Ende vernähst du den Faden wieder wie beim Stopfen des Lochs mit einer Schlaufe, und schon hast du selbstgenähte DIY-Shorts für den nächsten Sommer!
Kreativität ausleben mit DIY-Projekten
Die Freude, etwas mit den eigenen Händen geschaffen zu haben, zeichnet das DIY-Lebensgefühl aus. Statte dich in der ROSSMANN IDEENWELT mit unterschiedlichen Essentials für alle deine DIY-Vorhaben aus – vom Akkuschrauber bis hin zu Bastelzubehör wie Klettband.

























