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Waesche richtig waschen

Wäsche waschen leicht gemacht

Wäsche waschen heißt, immer wieder neue Herausforderungen zu meistern: die Waschsymbole richtig deuten, das Waschmittel und die Waschtemperatur passend wählen und vieles mehr. Nehmen Sie es sportlich, denn Waschen ist eine Spezialdisziplin für Ausnahmeathleten. Egal ob Laie oder Profi – mit unseren Tipps gelingt jede Wäsche.

Waschsymbole – So kompliziert ist das gar nicht

Die meisten Textilien sind mit zahlreichen Pflegehinweisen versehen. Waschtemperatur, chemische Reinigung, Trocknerreignung – besonders bei empfindlichen Kleidungsstücken kann ein Laie leicht den Überblick darüber verlieren, was es beim Waschen zu beachten gilt. Einmal verstanden, sind die Hinweise jedoch selbsterklärend. Wir haben für Sie eine Übersicht der verschiedenen Pflegesymbole erstellt, damit auch garantiert nichts mehr schiefgehen kann. Noch mehr Infos zu Waschsymbolen finden Sie im Ratgeber Dosierhilfen und Wäschezeichen.

Weiße, schwarze oder bunte Wäsche waschen – Sortieren lohnt sich

Es gibt viele gute Gründe, Wäsche vor dem Waschen zu sortieren. Empfindliche Textilien etwa sollten Sie nur bei einer niedrigen Wassertemperatur waschen, robuste Kleidungsstücke wie Jeanshosen vertragen auch höhere Temperaturen. Außerdem empfiehlt es sich, nach starker und leichter Verschmutzung, weißer, schwarzer oder bunter Wäsche sowie je nach empfohlenem Waschmittel zu trennen.

Wäsche sortieren – Empfehlungen auf einen Blick

1. Nach Textilart
Hand-/Schonwäsche – zum Beispiel Wolle oder Seide
Feinwäsche – zum Beispiel Kleidung aus Synthetik
Pflegeleichte Wäsche aus dem Alltag – zum Beispiel T-Shirts oder Socken
Normale Wäsche – zum Beispiel Baumwollbettwäsche oder Handtücher
2. Nach Waschtemperatur
90 Grad – zum Beispiel stark verschmutzte Kleidung
60 Grad – zum Beispiel Handtücher
40 Grad – zum Beispiel Hemden, Hosen, Socken
30 Grad – zum Beispiel Wollpullover
3. Nach Farbe
Weiße/helle Wäsche
Buntwäsche
Schwarze/dunkle Wäsche

Waschpads oder Waschpulver? Das richtige Waschmittel finden

Es gibt unterschiedliche Waschmitteltypen, die auf die Erfordernisse jeweils besonderer Textilarten und -farben abgestimmt sind. Ein Beispiel: Universal- oder Vollwaschmittel enthalten Enzyme, Duftstoffe, aber auch Bleichmittel oder optische Aufheller. Auch wenn es vielfach heißt, dass sich Universalwaschmittel für weiße und bunte Kleidung gleichermaßen eignen – die enthaltenen Bleichmittel sorgen dafür, dass bunte Textilien an Farbe verlieren.

Während diese Wirkung bei weißer Wäsche gewünscht ist, sollten Sie für bunte Kleidung eher auf Colorwaschmittel setzen. Dieses ist frei von Bleichmitteln und schützt die Farben so vor dem Verblassen. Colorwaschmittel enthalten darüber hinaus sogenannte Farbinhibitoren, die unschöne Verfärbungen verringern – stark abfärbende Wäsche sollten Sie trotzdem lieber separat waschen.

Neben diesen beiden Basis-Waschmitteln gibt es einige Spezial-Waschmittel“, etwa für Woll- oder Feinwäsche. Wolle ist empfindlich und neigt dazu, zu verfilzen. Deshalb enthalten Wollwaschmittel keine Enzyme, die die Wollfasern angreifen könnten. Feinwaschmittel hingegen eignen sich für Textilien, die nur niedrige Waschtemperaturen vertragen. Die Reinigungswirkung ist allerdings geringer als bei Colorwaschmitteln.

Als letztes stellt sich noch die Frage: Flüssigwaschmittel oder Pulver? Oder doch lieber „Pods“? Wenn Vollwaschmittel, dann Pulver, rät Stiftung Warentest. Nur in dem Pulver sind Bleichmittel enthalten, die die Wäsche aufhellen. Der Nachteil: Waschpulver kann unschöne weiße Rückstände auf der Kleidung hinterlassen. Kleinere Rückstände lassen sich in der Regel jedoch leicht ausbürsten.

Flüssigwaschmittel und Pods sind in ihrer Wirkungsweise ähnlich, beide hinterlassen keine sichtbaren Rückstände. Lange Zeit litten Flüssigwaschmittel unter dem Ruf einer schwächeren Reinigungskraft. Inzwischen zeigen viele Produkte jedoch eine gute Qualität und entfernen Schmutz und Flecken fast ebenso gut wie Pulver.
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Nach dem Waschen ist noch nicht Schluss – Tipps zum Wäschetrocknen

Wäschetrocknen ist nicht gleich Wäschetrocknen – auch wenn das Ergebnis das gleiche ist. Die ideale Lösung für schnelles und kostensparendes Trocknen der Wäsche heißt: frische Luft. Wer vor allem im Sommer die Möglichkeit hat, seine Wäsche im Garten oder auf dem Balkon zu trocknen, sollte dies tun. Das spart Energie – und gerade bei leichtem Wind und Sonnenschein dauert es nicht lange, bis die Kleidung trocken ist.

Wer keine Möglichkeit hat, Wäsche an der frischen Luft zu trocknen, greift meist gern auf einen Trockner zurück. Doch Vorsicht: Nicht alle Textilien sind trocknergeeignet – unbedingt die Pflegehinweise beachten!

Die letzte Möglichkeit besteht darin, die Wäsche in der Wohnung zu trocknen. Dabei gilt es jedoch zu bedenken, dass die nasse Wäsche die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen erhöht. Die Wäsche sollten Sie daher an warmen Orten trocknen, da warme Luft die Feuchtigkeit besser aufnimmt. Während des Trocknens zudem mehrfach stoßlüften – denn feuchte Luft kann auf Dauer zu Schimmel in der Wohnung führen.
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Richtig Wäsche waschen schont Kleidung und Umwelt

Beim Wäschewaschen kann jeder einen Beitrag dazu leisten, Textilien ein langes Leben zu schenken, Energie zu sparen und die natürlichen Ressourcen zu schonen. Diese 6 Tipps helfen dabei, die Waschmaschine effektiv und gleichzeitig so schonend wie möglich zu nutzen:

1) Waschmaschine voll beladen

Mit voller Beladung wäscht eine Waschmaschine ressourcenschonend und energieeffizient (Abweichendes gilt lediglich für Pflegeleichtes, Feinwäsche, Wolle und Seide). Voll beladen ist eine Waschmaschine dann, wenn etwa noch eine Handbreit „Luft“ zwischen der Waschladung und der Waschtrommel verbleibt. Bei der Kombination von Textilien mit unterschiedlichen Empfehlungen für einen Waschgang sind hinsichtlich Waschtemperatur, Waschmitteltyp und Waschprogramm die Angaben für das empfindlichste Wäschestück ausschlaggebend.

2) Vorwäsche mit Bedacht einsetzen 

Eine Vorwäsche lohnt sich nur bei stark verschmutzter Kleidung. Alternativ ist ein Einweichen über Nacht oder eine Vorbehandlung mit Fleckentferner zu empfehlen – beides spart Kosten.

3) Waschmittel richtig dosieren

Die richtige Waschmitteldosierung schont die Umwelt und den Geldbeutel. Orientiere dich an den Angaben auf der Waschmittelpackung. Die Dosierung richtet sich nach dem Verschmutzungsgrad der Wäsche und der Wasserhärte. Letztere lässt sich beim zuständigen kommunalen Versorgungsbetrieb in Erfahrung bringen. Entsprechende Informationen finden sich in Form von Bekanntmachungen meist auch im Internet (Google-Suche nach Wasserhärte und Wohnort).

4) Niedrig temperieren

Im europäischen Vergleich ist Strom in Deutschland am teuersten. Die Kosten lassen sich jedoch mit einer leicht niedrigeren Waschtemperatur senken – schließlich wird die meiste Energie für das Aufheizen des Wassers benötigt. Auf 30 Grad zu waschen statt auf 40 Grad oder auf 40 Grad statt auf 60 Grad, tut der Reinigungswirkung keinen Abbruch: Heutige Waschmittel entfalten ihre volle Waschkraft in der Regel bereits bei niedrigen Temperaturen.

5) Eco-Waschprogramme

Viele Waschmaschinen verfügen heute über Eco-Programme, die mit niedrigen Waschtemperaturen arbeiten, dafür aber mehr Waschzeit benötigen. Wer bereit ist, etwas Zeit zugegeben, kann also zusätzlich Strom und Kosten sparen.

6) Pflege der Waschmaschine

Nach Benutzung der Waschmaschine den Trommelraum und das Waschmittelfach geöffnet lassen, damit die Restfeuchtigkeit abziehen kann. Darüber hinaus bedarf nicht nur die Wäsche, sondern auch die Waschmaschine gelegentlicher Pflege – denn bei niedrigen Waschtemperaturen können sich ein Biofilm und Gerüche bilden. Dem lässt sich mit gelegentlichen Vollwaschgängen bei 60 Grad vorbeugen. Alternativ sind spezielle Waschmaschinen-Pflegemittel erhältlich.

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