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Auf einen Streich! So gut ist veganer Brotaufstrich

Ein Brotaufstrich aus Nüssen, eine Leberwurst aus Bohnen? Oh ja! Diese veganen Brotaufstriche erweitern den kulinarischen Horizont, sind gesund und schonen die Umwelt.

Die Deutschen sind Brotfans. Rund 3000 Brotspezialitäten gibt es hierzulande, so die Schätzung des Deutschen Brotinstituts – einem Verein aus Premium-Bäckern, Wissenschaftlern und Brot-Sommeliers. Die deutsche Brotkultur haben wir zum immateriellen Kulturerbe ernannt, die belegte Stulle ist unser Lieblingsessen.

Die Klassiker beim Brotbelag sind Wurst und Käse, Butter mit Salz, Frischkäse, süße Marmeladen und Honig. Doch zunehmend kommen leckere pflanzliche Alternativen auf den Markt. Vegetarische und vegane Brotaufstriche sind genau wie Rezepte zum Kochen gefragter denn je.

Sind vegane brotaufstriche gesund?

Mit dem Aufschwung der pflanzlichen Ernährung wächst auch die Palette an veganen und vegetarischen Aufstrichen aus Gemüse, Getreide oder Nüssen. In ihnen stecken all die Vitamine, Ballaststoffe und Mineralien, die wir so an ihrer pflanzlichen Basis schätzen. Wichtig dabei sind natürlich die Zutaten: je höher der Anteil an Gemüse im Brotbelag, desto gesünder der Aufstrich. Als Faustregel gilt: Gemüse sollte bei den Zutaten möglichst weit vorne stehen.

Veganer Brotaufstrich tut dem Körper gut: Bei erhöhten Cholesterinwerten oder Übergewicht hilft es oft, tierische Erzeugnisse in der Ernährung zu reduzieren. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum immer mehr Menschen lieber vegetarisch oder vegan essen möchten.

Vegan und vegetarisch ernähren – für Tiere und Umwelt

Sowohl Vegetarier als auch Veganer wollen Tierleid vermeiden. Die meisten Vegetarier – die sogenannten Ovo-Lacto-Vegetarier – verzichten auf Fleisch und Fisch. Veganer essen nichts, was von Tieren kommt, also zum Beispiel auch keine Eier, Butter, Käse oder Honig. Außerdem schont eine pflanzliche Ernährung die Umwelt, weil sie weniger CO₂ produziert und weniger Ressourcen verbraucht als die Produktion von Fleisch.

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Vegane Brotaufstriche – von süß bis herzhaft

Vegane Aufstriche sind ein toller Anfang, wenn man die Ernährung umstellen möchte. Sie sind unkompliziert, schmecken lecker und sind vielfältig. Die Brotaufstriche sind nicht nur ideal für Veganer und Vegetarier, sondern natürlich für alle Menschen, die gesund essen möchten und nach Alternativen für herkömmliche Brotaufstriche suchen.

  • Aufstriche für Gemüseliebhaber: Sie schmecken intensiv nach ihrer Basis, zum Beispiel nach Rote Bete, Karotte, Süßkartoffel, Tomate, Paprika, Olive. Oft sind verschiedene Sorten in einem veganen Brotaufstrich gemischt wie im Linsen-Tomaten-Aufstrich
  • Hummus – dieser herzhafte Dip schmeckt toll auf Brot. Er besteht aus Kichererbsen und Tahini (Sesampaste), dazu kommen Gewürze wie Koriander und Kreuzkümmel. Hummus eignet sich auch als Zutat in Salaten, Reisgerichten oder in Pastasoßen
  • Vegane Butter – häufig verwendet wird Margarine aus pflanzlichen Ölen
  • Pesto: Auch die italienischen Pasta-Soßen schmecken toll als Brotaufstrich oder als Dip
  • Süße Aufstriche wie Marmeladen gibt es in veganen Varianten ohne Gelatine. Auch vegane Schoko-Nuss-Creme ist rein pflanzlich mit einem hohen Kakaogehalt
  • Veganer Eiersalat: Hier gibt es ganz verschiedene Zutaten und Rezepte. Oft wird er auf Basis von Tofu oder Nudeln zubereitet und mit Kala Namak gewürzt. Dieses Schwarzsalz aus Indien riecht schwefelig und sorgt für den Eiergeschmack
  • vegane Leberwurst: die Aufstriche mit fleischähnlichem Geschmack enthalten zum Beispiel Kidneybohnen und Tofu oder Linsen, Zwiebeln und pikante Gewürze
  • veganer Käse: für jede Sorte gibt es inzwischen vegane Alternativen. Häufig sind Miso- und Sojabohnen oder Hefeflocken in den Brotaufstrichen enthalten


Tipp: Rezepte zum Selbermachen gibt es inzwischen reichlich. Super schnell können Sie auch einfach frisch geschnibbeltes Gemüse als Rohkost auf Ihr Brot legen, zum Beispiel Tomate, Gurke oder Salat. Als Aufstrich eignet sich auch ein Mix aus Olivenöl und Avocado.

Veganer Fleischgeschmack dank Umami

Vegane Brotaufstriche gibt es auch in herzhaften Varianten für diejenigen, die auf Fleisch verzichten wollen, sich aber nach Wurst sehen. Gerade ihnen fehlt an der veganen Ernährung der sämige Geschmack „Umami“. Er gilt neben süß, sauer, salzig und bitter als fünfte Geschmacksrichtung und wurde viel später, im Jahr 1907, definiert. Häufig steckt er in Fleisch, doch auch fermentierte Sojabohnen in Form von Sojasoße oder Misopaste sind vegan und können mit Umami aufwarten. Ein Grund, weshalb diese Zutaten in Rezepten oder Brotaufstrichen enthalten sind. Auch Pilze und Tomaten schmecken umami, letztere besonders, wenn man sie trocknet oder zu einem Tomaten-Chutney einkocht. Spätestens mit einem richtig herzhaften Umami-Brotaufstrich lässt sich auch der größte Fleischfan an den vegetarischen Abendbrottisch locken.

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