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      Vegane Proteinquellen

      Pflanzliches Eiweiß – Diese sieben veganen Proteinquellen decken deinen Proteinbedarf

      Pflanzliches Eiweiß kann deinen Proteinbedarf vollständig abdecken – auch wenn einige es zunächst vielleicht nicht glauben. Die proteinreichsten veganen Quellen sind Kürbiskerne (32-37g/100g), Erdnüsse (30g/100g) und Linsen (23-27g/100g). Durch die richtige Kombination verschiedener pflanzlicher Eiweißquellen erhältst du alle essenziellen Aminosäuren, die dein Körper benötigt. Sojaprodukte, Nüsse, Samen und Hülsenfrüchte bieten dabei die größte Vielfalt und höchste Nährstoffdichte. Wir zeigen dir die sieben besten veganen Proteinquellen mit konkreten Proteinwerten und praktischen Tipps für mögliche Kombinationen.

      Pflanzliche Proteine: Häufig gestellte Fragen

      Hier findest du die wichtigsten Fragen und Antworten zu pflanzlichen Proteinquellen in Kürze:

      In welchen Lebensmitteln ist viel pflanzliches Eiweiß enthalten?

      Kürbiskerne sind die Spitzenreiter mit einem Proteingehalt von rund 32-37g pro 100g. Es folgen Erdnüsse mit 30g und Linsen mit 23-27g. Hanfsamen, Mandeln, Tofu und Haferflocken sind weitere hervorragende Eiweißlieferanten. Für eine optimale Aminosäureversorgung gilt jedoch verschiedenen pflanzliche Eiweißquellen miteinander zu kombinieren.

      In welchem Gemüse stecken vegane Proteinquellen?

      Grünkohl führt mit einem Proteingehalt von 4g pro 100g die Gemüse-Rangliste an. Rosenkohl, Spargel und Mais liefern jeweils 3-4g pro 100g. Eine besondere Überraschung sind getrocknete Tomaten – sie enthalten mit 8g pro 100g deutlich mehr Eiweiß als frisches Gemüse.

      Warum sind proteinreiche Lebensmittel wichtig für die Ernährung?

      Proteine sind lebenswichtige Nährstoffe. Sie bauen Muskeln auf, reparieren Zellen, stärken dein Immunsystem und helfen bei der Bildung wichtiger Enzyme und Hormone. Erwachsene benötigen täglich 0,8g Protein pro Kilogramm Körpergewicht.

      Was sind Vorteile pflanzlicher Eiweißquellen?

      Vegane Proteinquellen bieten einige Gesundheitsvorteile gegenüber tierischen Alternativen. Sie sind cholesterinfrei und fettärmer, dazu auch reich an Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Pflanzliche Ernährung kann eine gesunde Darmflora unterstützen und zur natürlichen Blutdrucksenkung beitragen. Zudem ist die Produktion ist in der Regel umweltfreundlicher.

      Proteine aus veganen Eiweißquellen 

      Für Erwachsene zwischen 19 und 65 Jahren empfehlen sich pro Tag 0,8 g Protein/kg Körpergewicht. Für ältere Menschen liegt die Empfehlung bei 1 g/kg Körpergewicht, um den Proteinbedarf zu decken.

      Neben Kohlenhydraten und Fetten gehören Eiweiße zu den Grundpfeilern unserer Ernährung und sind wichtige Energielieferanten. Sie bilden die Basis für unseren Muskelaufbau und die Regeneration von Muskelgewebe. Außerdem sind sie ein wichtiger Bestandteil von Organen, Enzymen und Hormonen und Grundbausteine aller Zellen. Wer auf Fleisch, Fisch, Milch, Käse, Eier und Joghurt verzichtet, sollte also auf gleichwertigen Ersatz achten.

      Zwei Punkte sind bei veganem Protein zu beachten:

      1. Pflanzliche Proteine haben eine niedrigere Bioverfügbarkeit, das heißt sie werden deutlich weniger vom Körper in den Organismus aufgenommen. So enthalten pflanzliche Getränke meist weniger Eiweiß als Kuhmilch, das zusätzlich auch noch in geringerem Maße vom Körper verarbeitet wird.
      2. Pflanzenproteine sind meist „inkomplette Eiweiße“, das heißt sie enthalten so gut wie nie alle der neun essenziellen Aminosäuren. Das Protein in Getreide beispielsweise enthält nur sehr wenig Lysin, dafür aber viel Methionin. Bei Hülsenfrüchten ist es genau umgekehrt.

      Wie kombiniere ich pflanzliche Proteinquellen richtig?

      Der Schlüssel zu einer optimalen Proteinzufuhr liegt in der Kombination verschiedener pflanzlicher Eiweißquellen. Anders als tierische Proteine enthalten die meisten pflanzlichen Lebensmittel nicht alle neun essenziellen Aminosäuren in ausreichender Menge.

      Warum die Kombination wichtig ist: Getreide enthält viel Methionin, aber wenig Lysin. Hülsenfrüchte sind reich an Lysin, aber arm an Methionin. Kombinierst du beide Gruppen, erhältst du ein vollständiges Aminosäurenprofil.

      Eine Ausnahme bildet Soja. Es enthält als einzige pflanzliche Quelle alle essenziellen Aminosäuren und hat eine hohe biologische Wertigkeit. Dadurch kann Soja problemlos als alleinige Proteinquelle dienen.
      Vegane Proteinquellen

      1. Soja als hochwertige vegane Proteinquelle

      Soja ist die wertvollste pflanzenbasierte Proteinquelle, da es alle essenziellen Aminosäuren in bestmöglicher Zusammensetzung enthält. Diese vollständige Aminosäurezusammensetzung macht Soja zu einem geeigneten Fleischersatz und erklärt seine Beliebtheit in der veganen Küche

      Proteingehalt verschiedener Sojaprodukte:

      • Tofu: 15-18 g Protein pro 100 g
      • Tempeh: 16-22 g Protein pro 100 g
      • Sojaquark: 5-7 g Protein pro 100 g
      • Sojadrink: 2-4 g Protein pro 100 g
      • Sojajoghurt: 2-4 g Protein pro 100 g
      • Ackerbohne (regionale Alternative zu importiertem Soja): 25–27 g Protein pro 100 g
      Tofu lässt sich vielseitig zubereiten – ob gebraten, gegrillt, gebacken oder püriert für Saucen und Smoothies. Tempeh aus fermentierten Sojabohnen schmeckt leicht nussig und eignet sich hervorragend als Fleischersatz in herzhaften Gerichten.

      Soja als Protein auf pflanzlicher Basis entdecken

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      Bio Soja Cuisine
      200 ml (1 L = 4,95 €)
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      Soja Schnetzel
      150 g (1 kg = 11,93 €)
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      Sojaflocken
      500 g (1 kg = 4,38 €)
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      Tofu Rosso
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      Tofu Mandel-Nuss
      200 g (1 kg = 9,45 €)
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      2. Haferflocken als proteinreiche Getreidequelle

      Haferflocken sind eine beliebte Eiweißquelle und enthalten 11-14 g Eiweiß pro 100 g. Hafer ist besonders reich an Beta-Glucan, einem löslichen Ballaststoff, der den Cholesterinspiegel senken kann.

      Die Vielseitigkeit der Flocken macht sie zu einer häufigen Basis für eine proteinreiche Ernährung. Ob im Müsli, als Porridge, in Smoothies oder Backwaren – Hafer lässt sich problemlos in den Alltag integrieren. Für zusätzliche Abwechslung sorgen Flocken aus Dinkel, Gerste, Hirse oder Roggen.

      3. Hülsenfrüchte als wichtige pflanzliche Eiweißquellen

      Hülsenfrüchte sind wahre Proteinbomben und bilden das Fundament jeder veganen Ernährung. Sie überzeugen nicht nur durch ihren hohen Proteingehalt, sondern auch durch ihre Vielseitigkeit in der Küche.

      Proteingehalt der wichtigsten Hülsenfrüchte:

      • Linsen: 23-27 g Protein pro 100 g
      • Kichererbsen: 6-20 g Protein pro 100 g (je nach Zubereitung)
      • Bohnen: 1-24 g Protein pro 100 g (je nach Sorte)
      • Erbsen: 3-24 g Protein pro 100 g (je nach Zubereitung)
      • Lupinen: hoher Proteingehalt, je nach Produkt variierend

      Von Chili sin Carne mit Kidneybohnen über Hummus aus Kichererbsen bis hin zu Linsencurry – Hülsenfrüchte bieten unendliche kulinarische Möglichkeiten. Wir empfehlen die Einweichen und gründliches Kochen, um so die Verdaulichkeit erheblich zu erhöhen.

      4. Pseudogetreide als glutenfreies Pflanzenprotein

      Pseudogetreide wie Quinoa, Amaranth und Buchweizen gewinnen zunehmend an Beliebtheit – vor allem bei Menschen, die sich glutenfrei, pflanzlich oder proteinbewusst ernähren möchten. Obwohl sie botanisch gesehen nicht zu den echten Getreiden zählen, liefern sie viele wertvolle Nährstoffe und sind eine ausgezeichnete Eiweißquelle auf pflanzlicher Basis.

      Die proteinreichsten Pseudogetreide:

      • Hanfsamen: 25 g Protein pro 100 g
      • Leinsamen: 18 g Protein pro 100 g
      • Amaranth: 15-16 g Protein pro 100 g
      • Quinoa: 13-14 g Protein pro 100 g
      • Buchweizen: 13 g Protein pro 100 g
      Quinoa kannst du wie Reis verwenden und als Basis für Bowls oder Salate nutzen. Hanf- und Leinsamen eignen sich perfekt als Topping für Müsli oder Joghurt und liefern zusätzlich wertvolle Omega-3-Fettsäuren.

      Vegane Proteinquellen aus Getreide entdecken

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      Quinoa gepufft
      125 g (1 kg = 19,92 €)
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      Bio Buchweizen
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      Buchweizenmehl
      500 g (1 kg = 3,98 €)
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      Quinoa Tricolore
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      Hanfsamen geschält
      200 g (1 kg = 16,45 €)
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      115 g (1 kg = 8,61 €) 20 Stück á 5,75g
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      Nuesse als vegane Proteinquelle

      5. Nüsse und Kerne als proteinreiche Snacks

      Nüsse und Kerne eignen sich als Proteinlieferanten für zwischendurch und liefern zusätzlich gesunde Fette und wichtige Mineralstoffe.

      Proteingehalt der wichtigsten Nüsse und Kerne:

      • Kürbiskerne: 32-37 g Protein pro 100 g
      • Erdnüsse: 30 g Protein pro 100 g
      • Mandeln: 19-25 g Protein pro 100 g
      • Pistazien: 19-21 g Protein pro 100 g
      • Cashews: 20 g Protein pro 100 g
      • Haselnüsse: 14 g Protein pro 100 g
      • Walnüsse: 14 g Protein pro 100 g
      Nüsse lassen sich vielseitig verwenden: Als direkter Snack, als Aufstrich auf dem Brot oder als Basis für pflanzliche Drinks. Nussmuse sind besonders praktisch, da sie konzentrierte Proteinquellen darstellen und sich gut portionieren lassen.

      Nüsse als vegane Proteinquellen entdecken

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      150 g (1 kg = 15,27 €)
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      Cashewkerne
      150 g (1 kg = 15,27 €) = 6 Portionen
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      175 g (1 kg = 11,37 €)
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      6. Gemüse und Früchte als zusätzliche pflanzliche Eiweißquelle

      Auch verschiedene Gemüsesorten und Früchte können den Eiweißbedarf stillen. Obwohl der Proteingehalt niedriger ist als bei anderen pflanzlichen Quellen, summiert sich der Beitrag bei regelmäßigem Verzehr.

      Proteinreiche Gemüsesorten und Früchte:

      • Getrocknete Tomaten: 8 g Protein pro 100 g
      • Knoblauch: 6 g Protein pro 100 g
      • Getrocknete Aprikosen: 4-5 g Protein pro 100 g
      • Getrocknete Bananen: 4-5 g Protein pro 100 g
      • Grünkohl: 4 g Protein pro 100 g
      • Mais, Rosenkohl, Spargel: je 3-4 g Protein pro 100 g

      Da Gemüse und Obst bei veganer Ernährung einen großen Anteil der täglichen Nahrung ausmachen, solltest du diese zusätzlichen Eiweißquellen nicht unterschätzen.

      7. Veganes Proteinpulver als sinnvolle Ergänzung zu pflanzlichen Eiweißquellen

      Eiweißpulver auf pflanzlicher Basis kann eine praktische Ergänzung sein, wenn du deinen Proteinbedarf nicht vollständig über die normale Ernährung deckst. Das gilt besonders für Sportler oder Menschen mit erhöhtem Proteinbedarf.

      Veganes Proteinpulver wird meist aus Soja, Reis, Erbsen oder einer Kombination verschiedener Proteinquellen hergestellt. Moderne Mischungen weisen eine hohe biologische Wertigkeit auf und enthalten alle essenziellen Aminosäuren in optimaler Zusammensetzung.

      Im Überblick: Pflanzliche Proteinquellen nach Eiweißgehalt

      Hier findest du die besten Proteinquellen im Überblick:

      Besonders eiweißreiche Lebensmittel (über 20g/100g)

      1. Kürbiskerne (32-37g)
      2. Erdnüsse (30g)
      3. Linsen (23-27g)
      4. Hanfsamen (25g)
      5. Mandeln (19-25g)
      6. Tempeh (16-22g)

      Gute Proteinquellen (10-20g/100g)

      • Tofu (15-18g)
      • Leinsamen (18g)
      • Amaranth (15-16g)
      • Quinoa (13-14g)
      • Haferflocken (11-14g)

      Ergänzende Proteinquellen (unter 10g/100g)

      • Sojadrink (2-4g)
      • Grünkohl (4g)
      • Mais (3-4g)

      Für eine bestmögliche Proteinversorgung empfehlen wir die Kombination aus mehreren Kategorien täglich. So stellst du sicher, dass du alle essenziellen Aminosäuren in ausreichender Menge aufnimmst.

      Ist pflanzliches Eiweiß nur für Veganer?

      Pflanzliche Proteine sind nicht ausschließlich für Menschen mit veganer Ernährung relevant. Denn sie bieten generell wertvolle Nährstoffe und können zu einer ausgewogenen, gesunden Ernährung beitragen.

      Die mittlerweile große Vielfalt an veganen Produkten ermöglicht es, den Speiseplan abwechslungsreich zu gestalten und gleichzeitig alle wichtigen Nährstoffe aufzunehmen. Auch Menschen, die nicht vollständig auf tierische Produkte verzichten, profitieren von der regelmäßigen Integration pflanzlicher Proteinquellen. Zudem ist eine pflanzenreiche Ernährung gesund.

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      Pflanzenproteine bieten eine gesunde, nachhaltige und vielseitige Grundlage für eine ausgewogene Ernährung – ganz ohne Verzicht. Wenn du mehr über gesunde Ernährung, Nährstoffe und pflanzliche Alternativen erfahren möchtest, stöbere gern in unseren weiteren Ratgebern rund um Gesundheit und bewusste Ernährung. Viel Freude beim Lesen und Ausprobieren!

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