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Hafermilch selber machen

Hafermilch selber machen – so geht’s: Einfache Rezepte & Schritt-für-Schritt-Anleitung

Vegan, laktosefrei, ballaststoffreich – und obendrein wirklich lecker: Kein Wunder, dass Haferdrinks inzwischen eine beliebte Alternative zu Kuhmilch sind. Und es gibt noch einen weiteren Vorteil: die köstliche Pflanzenmilch könnt ihr schnell und einfach selbst herstellen. Wir zeigen euch hier, was ihr dazu benötigt und wie es funktioniert.

Hier erfahrt ihr mehr über folgenden Themen:

Hafermilch oder Haferdrink – wo ist der Unterschied?

Gemeint ist mit beiden Begriffen das gleiche Getränk. „Hafermilch“ hat sich in unserem alltäglichen, privaten Sprachgebrauch eingebürgert, darf jedoch im gewerblichen Zusammenhang nicht verwendet werden. Laut EU-Vorgabe dürfen als „Milch“ nur Erzeugnisse bezeichnet werden, die durch das Melken von Tieren gewonnen werden. Viele Hersteller von Milchersatzprodukten nutzen daher stattdessen „Drink“ als Handelsbezeichnung.

Was sind einfache Hafermilch-Rezepte zum Selbermachen?

Haferdrinks lassen sich auf verschiedene Weise ganz einfach selbst herstellen. Die Basiszutaten sind Hafer, Salz und natürlich Wasser.

Haferdrink selber machen – aus Haferkörnern 

Die herkömmliche Methode der Hafermilch-Herstellung erfolgt mit Haferkörnern. Wir verraten euch, wie das geht.

Ihr benötigt:

  • 80 Gramm Haferkörner
  • 1 Liter Wasser
  • 1 Prise Salz
  • Eventuell 2 bis 3 Datteln zum Süßen, alternativ 1 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft
  • Hochleistungsmixer oder leistungsstarker Pürierstab – je stärker, desto besser
  • Feines Sieb oder Nussmilchbeutel beziehungsweise Passiertuch (oder dünnes Geschirrtuch)
 

Hafermilch selber machen

Und so wird die Hafermilch hergestellt:

  1. Die Haferkörner lasst ihr für einige Stunden in der doppelten Menge Wasser einweichen, am besten über Nacht.
  2. Wasser abgießen und den Hafer gründlich in einem Sieb abspülen.
  3. Die eingeweichten Körner gebt ihr zusammen mit 1 Liter frischem Wasser, einer Prise Salz und gegebenenfalls einem Süßungsmittel eurer Wahl in einen Hochleistungsmixer – und mixt alles gut durch.
  4. Das Mixergebnis durch ein Tuch gießen und so die festen Bestandteile herausfiltern. Anschließend die gewonnene Flüssigkeit in eine Flasche oder einen Behälter füllen.

Hafermilch selbst herstellen – aus Haferflocken

Das ist die schnellere Alternative im Vergleich zur Herstellungsart mit den Haferkörnern, da hier die lange Einweichzeit entfällt.

Ihr benötigt:

  • 50 bis 100 Gramm Haferflocken
  • 1 Liter Wasser
  • 1 Prise Salz
  • Eventuell 2 bis 3 Datteln, alternativ 1 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft
  • Hochleistungsmixer oder leistungsstarker Pürierstab – je stärker, desto besser
  • Feines Sieb oder Nussmilchbeutel beziehungsweise Passiertuch (oder dünnes Geschirrtuch)
Hafermilch selber machen

Und so wird die Hafermilch hergestellt:

  1. Zarte Haferflocken könnt ihr direkt verarbeiten. Die kernigere Variante lasst ihr am besten kurz einweichen (für maximal 10 Minuten). Je stärker euer Mixer, desto kürzer kann die Einweichzeit sein. Liegen die Flocken zu lange im Wasser, können sie schleimig werden – und schleimige Milch mag wohl niemand.
  2. Danach gebt ihr den Hafer mit einer Prise Salz und dem Wasser in den Mixer – und mixt oder püriert alles gut durch.
  3. Zum Schluss filtriert ihr die Flüssigkeit mit einem Tuch oder feinen Sieb und füllt die Milch ab.

Übrigens: Die festen Rückstände nicht wegwerfen! Daraus lassen sich leckere Haferlaibchen machen.

Barista-Hafermilch – für cremigen Schaum

Sowohl gekaufte Haferdrinks als auch selbstgemachte Milchalternativen aus Hafer können Kuhmilch meistens ausgezeichnet ersetzen, etwa beim Backen und Kochen. Zum Aufschäumen für einen Latte Macchiato ist Hafermilch weniger gut geeignet. Für diesen Zweck gibt es eine spezielle Sorte, die Barista-Hafermilch, die aufschäumbar ist. Mit dem „Wundermittel“ Cashewmus lässt sich der Effekt jedoch auch bei anderer gekaufter oder selbstgemachter Hafermilch erzielen.

Dazu gebt ihr 1 Esslöffel Cashewmus auf 1 Liter Hafermilch – und mixt alles gut durch. Wenn ihr Cashewkerne verwendet, braucht ihr einen starken Mixer oder ihr weicht die Nüsse vorher ein. Die fertige Barista-Hafermilch lässt sich wie Kuhmilch oder Barista-Hafermilch aus dem Handel prima aufschäumen. Das Cashewmus bringt außerdem eine leichte Süße mit in den Drink.

Wenn ihr wollt, könnt ihr zusätzlich 1 Teelöffel Lecithin-Pulver dazugeben, dann entmischt sich die Hafermilch nicht so schnell.

Hafermilch Barista selber machen

Wissenswertes zum Thema Hafermilch

Wieso gehört Salz in die Hafermilch?

Natürliche Hafermilch hat eine leichte Süße. Auch wenn es paradox klingen mag, mit Salz lässt sich diese Süße verstärken. Probiert es gern einmal aus!

Glutenfreie Hafermilch selber machen – geht das?

Ja, wer glutenfreie Hafermilch wünscht, kann wie oben beschrieben vorgehen, sollte aber glutenfreie Haferflocken verwenden. Beim Einkaufen einfach auf entsprechende Auszeichnung achten.

Wie lange ist selbstgemachte Hafermilch haltbar?

Im Kühlschrank hält sich die Hafermilch bis zu drei Tage – schmeckt aber frisch am allerbesten. Wenn eure Hafermilch kein Lecithin enthält, wird sie sich schnell absetzen. Daher immer gut schütteln, bevor ihr den Haferdrink verwendet!

Kann man Hafermilch in den Kaffeevollautomaten geben?

Ja, aber dazu sollte sie besonders gut gefiltert sein. Benutzt dafür am besten einen Nussmilchbeutel oder ein sehr fein gewebtes Baumwolltuch, durch das die Flüssigkeit gegeben wird. Bei gröberen Stoffen oder Sieben können Feststoffe zurückbleiben, die das Gerät verstopfen.

Womit lässt sich Hafermilch würzen?

Wer der Milch zusätzliche Süße verleihen möchte, kann Ahornsirup, Datteln oder Agavendicksaft entweder bei der Herstellung oder auch später noch zugeben. Wer eine würzige Variante bevorzugt, kann zu Muskatnuss oder Pfeffer greifen.

Selbstgemachte Hafermilch: Mixen – schäumen – genießen

Milchalternativen erfreuen sich steigender Beliebtheit. Hafermilch ist kalorien- und fettarm und enthält wichtige Nähr- und Ballaststoffe. Außerdem hat sie eine bessere Ökobilanz als Milch von Tieren und sogar als viele andere Pflanzenmilch-Alternativen. Die Möglichkeit, einen wohlschmeckenden Haferdrink selbst herzustellen, bringt weitere Vorteile mit sich. So habt ihr nämlich die volle Kontrolle über die Inhaltsstoffe. Obendrein vermeidet ihr auf diese Weise Verpackungsmüll und spart auch noch bares Geld.

Wenn es mal schnell gehen muss: Haferdrinks bei ROSSMANN kaufen

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