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      Schwangerschaftsmonat 6

      Im 6. Monat schwanger: Dein Baby macht große Entwicklungssprünge

      Im 6. Monat schwanger zu sein, empfinden viele werdende Mamas als besonders angenehme Phase. Im 2. Trimester hat sich dein Körper längst auf die Schwangerschaft eingestellt, und dein Bauch ist meist noch nicht so groß, dass er deinen Alltag stark einschränkt. Diese Zeit kannst du daher in vollen Zügen genießen. Und falls dich doch einmal Sodbrennen, Schwindel, Müdigkeit oder Verstopfung begleiten: Damit bist du nicht allein – vieles davon ist völlig normal.

      Auf einen Blick: der 6. Schwangerschaftsmonat

      • Welche SSW?  6. Monat umfasst die 21. SSW bis 24. SSW. 
      • Entwicklung des Babys: Dein Baby öffnet die Augen, reagiert auf Hell-Dunkel-Kontraste und Geräusche und kann schmecken. Zum Monatsende misst es etwa 28 Zentimeter und wiegt rund 600 Gramm. 
      • Typische Symptome: häufiger Harndrang, Sodbrennen, Rückenschmerzen, erste Übungswehen und gelegentliche Wassereinlagerungen 
      • Wichtige Arzttermine: der große Ultraschall bis spätestens zur 22. SSW sowie der Test auf Schwangerschaftsdiabetes 
      • Tipps für den 6. Schwangerschaftsmonat: öfter Pausen einlegen und die Beine hochlegen, eine Hebamme suchen und dich zum Geburtsvorbereitungskurs anmelden 
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      Meilensteine im 6. Monat deiner Schwangerschaft

      Im 6. Monat deiner Schwangerschaft erlebt ihr beide spannende Entwicklungen: Dein Baby wächst und übt fleißig, während sich auch dein Körper Stück für Stück verändert. Hier erfährst du, was in diesen Schwangerschaftswochen passiert.

      Wie entwickelt sich dein Baby im 6. Monat der Schwangerschaft?

      Medizinisch wird dein Baby in dieser Phase als Fötus bezeichnet. Es wächst im 6. Monat von rund 23 auf etwa 28 Zentimeter und wiegt zum Monatsende ungefähr 600 Gramm.

      Dein Baby öffnet die Augen und reagiert erstmals auch auf Hell-Dunkel-Kontraste, nicht mehr nur auf Geräusche. Schmecken kann es ebenfalls, denn das Fruchtwasser nimmt die Geschmacksstoffe deiner Nahrung auf. Dein Baby schluckt das Fruchtwasser außerdem bereits aktiv – das trainiert Nieren und Verdauungssystem auf die Zeit nach der Geburt vor. Zusätzlich legt sich eine schützende Käseschmiere nach und nach um die zarte Haut.

      Das Gehirn bildet jetzt seine typischen Furchen aus. Wenn du ein rhythmisches Pochen in deinem Bauch spürst, kann das der Schluckauf deines Babys sein – ein normales Entwicklungszeichen. Nach und nach entsteht auch ein eigener Schlaf-Wach-Rhythmus, der sich selten mit deinem deckt. So wird dein Baby manchmal genau dann aktiv, wenn du zur Ruhe kommen möchtest.

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      Schwanger im 6. Monat: Wie verändert sich der Körper der Mutter?

      Die Gewichtszunahme in der Schwangerschaft macht sich jetzt langsam bemerkbar: Bis zum sechsten Monat nehmen die meisten Schwangeren zwischen viereinhalb und sieben Kilogramm zu. Langes Stehen wird zunehmend unangenehmer, und ab und zu zwickt es im Rücken. Hier kannst du dir kleine Pausen gönnen und die Beine hochlegen – das tut dir besonders gut, wenn der wachsende Bauch es dir erschwert, nachts eine bequeme Position zu finden. Mit stützenden Kissen lässt sich oft Abhilfe schaffen.

      Bei manchen Frauen zeigen sich Schwellungen an Händen und Füßen, die auf Wassereinlagerungen zurückgehen. Treten sie plötzlich und sehr stark auf, kannst du das sicherheitshalber ärztlich abklären lassen. Da deine Gebärmutter immer mehr auf die Blase drückt, ist häufiger Harndrang in dieser Schwangerschaftswoche zwar lästig, aber völlig normal.

      Wie groß ist dein Baby im 6. Schwangerschaftsmonat?

      Von Woche zu Woche legt dein Baby spürbar zu. Diese Übersicht zeigt dir, wie groß und schwer es in den jeweiligen Wochen ungefähr ist:
      SSWGrößeGewicht
      21. SSWca. 23 cmetwa 300 g
      22. SSWca. 25 cmetwa 370 g
      23. SSWca. 26 cmetwa 450 g
      24. SSWca. 28 cmetwa 600 g

      Welche Symptome sind im 6. Monat der Schwangerschaft typisch?

      Jede Schwangerschaft verläuft anders – und so kann auch dein Körper im 6. Monat ganz unterschiedlich reagieren. Dein Bauch wird im 6. Monat der Schwangerschaft immer runder, weil die Gebärmutter im zweiten Trimester spürbar wächst – und manche Beschwerden treten dabei zum ersten Mal auf, wie zum Beispiel Krampfadern in der Schwangerschaft. Diese Symptome erleben viele werdende Mamas in dieser Phase:

      • Der Bauchnabel wölbt sich nach außen 
      • Erste Übungswehen, die du als leichtes Ziehen im Bauch spürst – echte Wehen sind das aber noch nicht 
      • Wadenkrämpfe, die in der Schwangerschaft häufig auftreten 
      • Hautjucken und beginnende Dehnungsstreifen 
      • Sodbrennen 
      • Rückenschmerzen 

      Nicht alle diese Beschwerden treffen dich gleichzeitig – viele werdende Mamas erleben im 6. Monat nur einzelne davon oder gar keine. Wenn ein Symptom sehr stark auftritt oder dich verunsichert, ist der nächste Termin bei deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt der richtige Anlaufpunkt.

      Welche ärztlichen Untersuchungen stehen im 6. Schwangerschaftsmonat an?

      Falls noch nicht geschehen, steht bis spätestens zum Ende der 22. SSW die nächste große Vorsorgeuntersuchung in der Schwangerschaft mit einem ausführlichen Ultraschallscreening an. Dabei wird häufig auch das Geschlecht deines Babys sichtbar – wenn du es zu diesem Zeitpunkt schon erfahren möchtest.

      Du kannst deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt von möglichen Beschwerden erzählen. Gemeinsam findet ihr heraus, ob du zum Beispiel etwas an deiner Ernährung anpassen oder Zusatzpräparate einnehmen möchtest. Außerdem wird getestet, ob ein Schwangerschaftsdiabetes oder eine Präeklampsie vorliegt.

      Vielleicht magst du auch schon über mögliche Wege der Entbindung sprechen – etwa was für eine natürliche Geburt spricht und wann ein Kaiserschnitt sinnvoll sein kann.

      Hinweis: Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise.

      Welche Fragen kannst du der Ärztin oder dem Arzt stellen?

      Du musst nicht alles mit dir selbst ausmachen, denn im 6. Monat deiner Schwangerschaft verändern sich dein Körper und deine Bedürfnisse noch einmal spürbar. Beim nächsten Termin kannst du zum Beispiel diese Fragen stellen:

      • Was kann ich bei starken Rückenschmerzen tun? 
      • Was hilft bei Schmerzen am Ischiasnerv? 
      • Worauf sollte ich beim Reisen oder Fliegen achten? 
      • Sind meine Symptome normal für die aktuelle Schwangerschaftswoche? 
      • Was kann ich gegen die Angst vor der Geburt tun? 
      • Woran erkenne ich, ob meine Wehen echte Wehen sind? 

      Hilfreiche Tipps für den 6. Schwangerschaftsmonat

      Viele werdende Eltern verspüren im zweiten Trimester einen regelrechten Tatendrang – manche nennen ihn auch Nestbau-Trieb. Diese Energie kannst du wunderbar nutzen, um dir und deinem Baby etwas Gutes zu tun.

      Folgende Tipps können dir in diesem Monat zum Beispiel guttun:

      • Mit deinem Arbeitgeber Mutterschutz, Vertretung und Übergaben klären 
      • Das Babyzimmer einrichten und die Erstausstattung wie Babykleidung oder einen Kinderwagen besorgen 
      • Langsam beginnen, die Wohnung und das Auto babysicher zu machen 
      • Eine Hebamme suchen, falls du das noch nicht getan hast 
      • Gedanken über Babynamen machen – lass dich da gerne durch unseren Namensgenerator inspirieren! 
      • Eine Babyparty planen und Umstandsmode shoppen 
      • Mit leichtem Sport oder Beckenbodentraining starten 
      • Auf die Hautpflege achten 
      • Feste Ruhephasen in deinen Alltag einplanen 

      Je näher die Geburt rückt und je intensiver du den 6. Monat deiner Schwangerschaft erlebst, desto konkreter kreisen deine Gedanken vielleicht darum: Wo möchtest du entbinden? Wer soll dabei sein? Manche werdende Mütter spüren in dieser Zeit auch Zweifel oder Sorgen – das ist verständlich und geht vielen Frauen so. Wenn dich die Angst vor der Geburt beschäftigt, kannst du darüber sprechen, zum Beispiel mit einer vertrauten Person, deiner Hebamme oder deinem Arzt/deiner Ärztin. Damit stehst du nicht allein da.

      Im 6. Monat schwanger: Worauf solltest du bei der Ernährung achten? 

      Eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung mit ausreichend Magnesium, Eisen und Kalzium ist ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Lebensweise in der Schwangerschaft. Wichtig ist, dass es dir schmeckt und du dich wohlfühlst.

      Deine Checkliste für den 6. Schwangerschaftsmonat

      • Dir Gedanken über deine Wünsche für die Entbindung machen 
      • Dich spätestens jetzt zum Geburtsvorbereitungskurs anmelden 
      • Auf eine ausgewogene Ernährung achten 
      • Langes Stehen vermeiden und nichts Schweres mehr heben 
      • Dir bewusst Zeit zum Entspannen nehmen 
      Checkliste

      FAQ: Im 6. Monat schwanger – Fragen und Antworten 

      Die häufigsten Fragen und Antworten für den 6. Schwangerschaftsmonat haben wir für dich zusammengefasst.

      Was passiert, wenn ich im 6. Monat schwanger bin?

      Der Fötus wächst auf etwa 28 Zentimeter, öffnet die Augen und kann schmecken. Bei dir macht sich die Gewichtszunahme bemerkbar, und du spürst die Bewegungen deines Babys immer deutlicher.

      In welcher SSW bin ich im 6. Monat?

      Der 6. Schwangerschaftsmonat umfasst die 21. bis 24. SSW. Ab wann du im 6. Monat schwanger bist, hängt von deinem errechneten Geburtstermin ab – in der Regel beginnt er mit der 21. Woche.

      Wie sieht dein Bauch im 6. Monat schwanger aus?

      Dein Babybauch wird runder und wölbt sich deutlich nach vorn. Wie groß er genau ist, ist von Frau zu Frau verschieden – jeder Bauch ist individuell, und das ist völlig normal.

      Ist eine Geburt im 6. Monat möglich?

      Eine Geburt im 6. Schwangerschaftsmonat wäre eine extreme Frühgeburt. Ab etwa der 24. SSW können Frühgeborene mit moderner intensivmedizinischer Versorgung überleben, die Prognose hängt aber stark von der genauen Schwangerschaftswoche, dem Geburtsgewicht und dem Gesundheitszustand des Kindes ab.

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