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Geburtswehen

Geburtswehen: So fühlen sie sich an

Dass die Geburt bevorsteht, erkennen Sie an Intensität und Regelmäßigkeit der Wehen. Geburtswehen dauern 30 bis 60 Sekunden und kommen alle drei bis sieben Minuten.

 

geburtswehen: so erkennen sie, dass die geburt bevorsteht

Frauen, die auf das Ende ihrer Schwangerschaft zusteuern, haben es sicher schon einige Male bemerkt: ein Ziehen im Bauch, ein leichter Dehnungsschmerz, ein Druckgefühl.

Diese Kontraktionen in Gebärmutter und Bauch sind erste Vorwehen oder Übungswehen, um den Körper auf die Geburt vorzubereiten. Auch die Senkwehen um die 36. Schwangerschaftswoche, bei denen das Baby in das Becken der Mutter sinkt, gehören noch zu den vorbereitenden Wehen. Jetzt wird die Geburt nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Doch woran können Schwangere echte Geburtswehen erkennen? Eröffnungswehen sowie Austreibungs- oder Presswehen: Diese beiden Wehenarten gehören zu den Geburtswehen und sind sichere Anzeichen, dass die Geburt unmittelbar bevorsteht. Was passiert im Körper während der Geburtswehen? Warum sind Wehen so schmerzhaft? Wann ist es an der Zeit, in die Klinik zu fahren oder die Hebamme zu rufen? Wir erklären Ihnen Symptome und Ablauf der Geburtswehen.

 

übungswehen, senkwehen oder geburtswehen? sie spüren den unterschied

Während Übungswehen nur einen sehr leichten, ziehenden Schmerz verursachen und sich bereits von der 20. Schwangerschaftswoche an bemerkbar machen können, treten Senkwehen in der Regel etwa drei bis vier Wochen vor der Geburt auf. Sie drücken das Baby tiefer ins Becken und werden wenige Tage vor der Geburt immer intensiver und schmerzhafter.

Dennoch sind sie in ihrer Intensität kein Vergleich zu echten Geburtswehen. Geburtswehen unterteilen sich im ersten Stadium in die Eröffnungswehen, das ist sozusagen der Startschuss, und es ist die längste Phase der Geburt. Im zweiten Stadium dann folgen die Presswehen, die wichtig sind, um das Baby in die Welt zu befördern. Die Eröffnungswehen bewirken, dass sich der Muttermund öffnet. Zentimeter um Zentimeter. Rund zehn Zentimeter müssen erreicht werden, damit das Baby hindurchpasst.

Die Eröffnungsphase dauert bei Erstgebärenden rund zehn bis zwölf Stunden, bei Frauen, die bereits Kinder geboren haben, verkürzt sie sich meist um rund vier Stunden. Die Presswehen sind dagegen recht kurz: Erstgebärende benötigen etwa 30 bis 40 Minuten, bei Mehrgebärenden sind es meist nur rund 20 Minuten.

 

geburtswehen erkennen sie an folgenden anzeichen:

  • Geburtswehen treten rund um den errechneten Geburtstermin auf.
  • Die Wehen kommen in regelmäßigen Abständen.
  • Die Kontraktionen nehmen an Heftigkeit, Dauer und Regelmäßigkeit zu: Sie sind länger (30 bis 60 Sekunden), die Abstände verkürzen sich zunehmend, und die Wehen werden immer regelmäßiger (alle drei bis sieben Minuten).
  • Die Wehen werden immer schmerzhafter. Der Schmerz ähnelt einem sehr starken Menstruationsschmerz und zieht in den Rücken.
  • Der Schmerz lässt keine andere Aktivität mehr zu.
  • Geburtswehen werden häufig von leichtem Durchfall begleitet.
  • Wenn Sie jetzt bemerken, dass Sie ein wenig bluten, sorgen Sie sich nicht. Es hat sich der Schleimpfropfen, der den Muttermund verschließt, gelöst.
  • Ist Ihre Fruchtblase in der Gebärmutter geplatzt und verlieren Sie Fruchtwasser, sollten Sie einen Krankenwagen rufen, damit Sie liegend transportiert werden können. Denn es besteht die Gefahr, dass die Nabelschnur eingeklemmt wird, und auch das Infektionsrisiko für das Baby erhöht sich durch einen Blasensprung. Ist dies nicht der Fall, reicht es, wenn Ihr Partner Sie nun in die Klinik fährt oder Sie bei einer Hausgeburt Ihre Hebamme rufen.

geburtswehen erkennen: wann ist es zeit für hebamme oder klinik?

Wie lange Geburtswehen dauern, ist von Frau zu Frau sehr unterschiedlich. Auch lässt sich nicht genau sagen, wann es Zeit ist, die Hebamme zu rufen oder in die Klinik zu fahren. Vertrauen Sie Ihrem Gefühl! Wenn die Eröffnungsphase Ihrer Geburtswehen eingesetzt hat und Sie sich zu Hause nicht mehr wohl fühlen, sollten Sie in die Klinik fahren. Auch wenn Sie sich unsicher sind und gerne eine Hebamme, einen Geburtshelfer oder Arzt in Ihrer Nähe hätten, dann sollten Sie zum Telefonhörer greifen oder sich auf den Weg ins Krankenhaus machen.

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ctg: geburtswehen überwachen, herztöne des babys registrieren

Auch wenn eine Geburt die natürlichste Sache der Welt ist, kann es unter bestimmten Umständen Sinn machen, eine Geburt ärztlich zu beobachten und zu überwachen. Dabei kommt in vielen Kliniken häufig das CTG zum Einsatz.
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​​​​​​CTG ist die Abkürzung für Cardiotocography, auf Deutsch: Kardiotokografie. Das CTG zeichnet den Herzschlag des ungeborenen Kindes parallel zur Wehentätigkeit auf und wird deshalb umgangssprachlich häufig auch Wehenschreiber genannt. Das CTG hilft Arzt und Hebamme zu kontrollieren, wie es Mutter und Baby geht. Ob ein CTG eingesetzt wird, ob es dauerhaft unter den Geburtswehen zum Einsatz kommt oder nur periodisch, entscheidet der Arzt. Machen Sie sich aber auf keinen Fall deswegen Sorgen. Es gibt viele Gründe für ein CTG, so zum Beispiel, wenn Sie eine Epiduralanästhesie (EDA, PDA) bekommen haben oder die Wehen eingeleitet wurden. 

 

geburtswehen erkennen: das müssen sie wissen

Übungswehen, Senkwehen, Geburtswehen: Vor allem Erstgebärende fragen sich, woran sie echte Geburtswehen erkennen und wann es Zeit ist, in die Klinik zu fahren. Geburtswehen erkennen werdende Mütter an ihrer Intensität und Regelmäßigkeit. Ist der Schmerz kaum auszuhalten, dauern die Wehen 30 bis 60 Sekunden an und kommen regelmäßig alle drei bis sieben Minuten wieder, so ist es Zeit, ins Krankenhaus zu fahren oder bei einer Hausgeburt die Hebamme zu rufen.


 

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