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Geburtstermin berechnen

Wie lässt sich der Geburtstermin berechnen?

Bleibt die monatliche Regelblutung aus, kann das ein Zeichen für eine Schwangerschaft sein. Bestätigt sich die Vermutung, ist eine der ersten Fragen für die angehenden Eltern: Wann kommt unser Kind zur Welt?

Berechne den voraussichtlichen Geburtstermin deines Babys

Erfahre hier, wann dein Baby voraussichtlich zur Welt kommen wird. Dafür brauchst du keine komplizierten Rechnungen anstellen. Gib einfach den ersten Tag der letzten Periode und die durchschnittliche Zykluslänge an. Wenn eine Befruchtung bereits stattgefunden hat, erfährst du hier auch, in welcher Schwangerschaftswoche du bist und wie dein Baby sich grade entwickelt.

Mit dem Geburtsterminrechner den Entbindungstermin eingrenzen

Basierend auf einer simplen Formel lässt sich ein erstes Datum für die Entbindung bereits errechnen. Doch völlig exakt ist dieser Geburtstermin – vor allem zu Beginn deiner Schwangerschaft – natürlich noch nicht. Für den ungefähren Entbindungstermin brauchst du lediglich zwei Daten: Den ersten Tag deiner letzten Periode sowie deine Zykluslänge.

Folgende Themen werden außerdem in diesem Ratgeber behandelt:

Von der Befruchtung bis zum Entbindungstermin: Was passiert im weiblichen Körper?

Insgesamt rund 40 Wochen dauert eine durchschnittliche Schwangerschaft – das sind etwa 280 Tage, in denen sich das Baby täglich weiterentwickelt. Mitten im Zyklus beginnt es mit dem Eisprung. Verschmilzt diese reife Eizelle mit einer Samenzelle, findet eine Befruchtung statt und neues Leben entsteht. Die befruchtete Eizelle – auch Zygote – genannt, nistet sich innerhalb von rund sechs Tagen in der Gebärmutter ein. Bis das Baby in der Gebärmutter vollständig entwickelt ist, dauert es ungefähr bis zur 37. Schwangerschaftswoche.

Mit der Naegele-Formel den Entbindungstermin (ET) berechnen

Diese Art der Geburtsterminbestimmung ist auch als Naegele-Regel bekannt und findet seit rund 200 Jahren Anwendung. Die meisten Ärzte und alle Online-Geburtsrechner bestimmen den voraussichtlichen Entbindungstermin nach Naegele. Auch alle bei den Ultraschalluntersuchungen verwendeten Ultraschallgeräte sind entsprechend geeicht. Die erste Schwangerschaftswoche (SSW) beginnt nach dieser Regel also schon, wenn streng genommen noch keine Befruchtung stattgefunden hat und du noch gar nicht schwanger bist.

Bei einer Zyklus-Länge von 28 Tagen errechnet sich der Geburtstermin nach Naegele mit der folgenden Formel:

Erster Tag der letzten Regelblutung + 7 Tage – 3 Monate + 1 Jahr = Geburtstermin

Ist die Zykluslänge kürzer oder länger als 28 Tage, wird die Abweichung in Tagen addiert oder subtrahiert.

ET-Rechner für künstliche Befruchtungen

Neben einer natürlichen Schwangerschaft gibt es die künstliche Befruchtung. Hier weiß die Ärztin oder der Arzt genau, wann die Empfängnis stattfand – weshalb sich relativ einfach ein ungefährer Geburtstermin errechnen lässt. Durch die verschiedenen Arten der künstlichen Befruchtung, die heutzutage möglich sind, gibt es unterschiedliche Formeln. Besonders wichtig bei diesen Formeln ist das genaue Alter der Embryonen oder Blastozyten, durch das sich der voraussichtliche Geburtstermin um einige Tage nach vorne oder nach hinten schiebt.

Ratgeber Geburtstermin berechnen

Geburtsrechner: Die Genauigkeit des Termins

Die Erfahrung zeigt, dass Babys selten am errechneten Termin geboren werden, sondern meist innerhalb eines Zeitfensters von plus/minus zwei Wochen rund um das Formelergebnis. Kinder, die zwischen der 37. Schwangerschaftswoche (SSW) und der 42. SSW auf die Welt kommen, gelten als Termingeburten – das betrifft rund 90 Prozent aller Schwangerschaften.

Frühgeburten, also Babys die mehr als drei Wochen vor dem errechneten Termin geboren werden, machen 9 Prozent der Entbindungen aus. „Übertragene Geburten“, also Babys mit einer Geburt mehr als zwei Wochen nach dem errechneten Termin, sind selten und kommen bei nur 1 Prozent aller Schwangerschaften vor. In diesem Fall wird die Geburt meist künstlich eingeleitet, um Mutter und Kind nicht zu gefährden.

Die Gründe für eine Frühgeburt sowie eine längere Schwangerschaftsdauer sind vielfältig: Kinder entwickeln sich unterschiedlich schnell, ein weiterer Faktor sind die Ernährung und die Lebensweise der werdenden Mutter. Zuletzt können der Hormonhaushalt und genetische Faktoren Einfluss auf die Länge der Schwangerschaft haben und Ungenauigkeiten forcieren. Der Stand des Mondes und das Wetter gelten auch als mögliche Einflüsse – das ist jedoch nicht wissenschaftlich bewiesen.

Den Geburtstermin genauer eingrenzen – Fachpersonal ist gefragt

Genauer eingrenzen lässt sich der Stichtag der Geburt im Verlauf der Schwangerschaft von den betreuenden Hebammen und Frauenärzten. Es kann während der Schwangerschaft vorkommen, dass der ursprünglich festgesetzte Termin und die aktuelle Schwangerschaftswoche noch einmal korrigiert werden. Die regulären Ultraschalluntersuchungen geben Aufschluss über den Entwicklungsstand des Fötus. Dabei werden das Gewicht, der Schädeldurchmesser und die Länge der Oberschenkelknochen mit Normwerten abgeglichen. Diese Vorsorgemaßnahme zeigt, ob sich dein Baby gesund entwickelt – sie verrät dir aber auch, ob die aktuelle Schwangerschaftswoche und damit der Geburtstermin realistisch eingeschätzt wurden.

Gegen Ende der Schwangerschaft zeigt die Lage der Gebärmutter einer erfahrenen Hebamme oder dem Frauenarzt an, ob die Einschätzung für den Entbindungstermin zutreffend ist. So hat die Gebärmutter den Nabel meist in der 24. SSW erreicht. Auch hier gilt: Die Entwicklung eines Fötus verläuft in jeder Schwangerschaft individuell und ist abhängig von äußeren Einflüssen.

Die Vorteile der Terminbestimmung

An welchem Tag das Baby das Licht der Welt erblickt, wird durch Hormone und das Zusammenspiel zwischen Mama und Kind gesteuert. Darauf hat kein Geburtsterminrechner der Welt Einfluss. Der Geburtstermin ist dennoch ein guter Anhaltspunkt für die Termine bei Ärzten und Hebammen. Den angehenden Eltern gibt der errechnete Geburtstermin einigermaßen Sicherheit, in welcher SSW sich die werdende Mutter gerade befindet.

Den Geburtstermin berechnen – spielend leicht mit dem unserem Rechner

Du hast gerade herausgefunden, dass du schwanger bist? Dann nutze den Geburtsterminrechner, um herauszufinden, wann dein Baby voraussichtlich das Licht der Welt erblicken wird. Mit einer Formel, für die du den ersten Tag deiner letzten Periode sowie die Zykluslänge brauchst, errechnest du ganz einfach den Entbindungstermin. Im Laufe deiner Schwangerschaft präzisieren Ärzte und Hebammen diese „Vorhersage“, damit du dich in Ruhe auf die Geburt deines Babys vorbereiten kannst!

1. Wann ist der Zeugungstag?

Meist ist der Zeugungstag nicht genau bekannt. Deshalb wird die Schwangerschaftsdauer ab dem ersten Tag der letzten Periode berechnet. So verlängert sich die Schwangerschaft – rein rechnerisch – um 14 Tage auf insgesamt 40 Wochen.

2. Wann wird mein Baby geboren?

Der errechnete Entbindungstermin fällt – wenn gängige Formeln zur Berechnung genutzt werden – auf den 1. Tag der 41. Schwangerschaftswoche. Genauer lässt sich der Geburtstermin via Ultraschall bestimmen und wenn die Schwangerschaft schon weiter fortgeschritten ist.

3. Wie kann wissen, seit wann ich schwanger bin?

Bereits rund sechs Tage nach der Befruchtung können Ärzte die Schwangerschaft mit einem Bluttest nachweisen. Da viele Frauen nicht wissen, wann genau sie schwanger geworden sind, rechnen Geburtsrechner mit der Zykluslänge und dem ersten Tag der letzten Periode.

4. Wie berechne ich das Geburtsdatum?

Die gängigste Art der Berechnung erfolgt nach der Naegele-Formel: Erster Tag der letzten Regelblutung + 7 Tage – 3 Monate + 1 Jahr = Geburtstermin

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